Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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Hallo. Wie es der Titel schon sagt, ich suche einen fähigen Gastroenterologen. Seit Jahren laboriere ich mit dem Problem herum, bisher tun die PPI´s ihren Dienst sehr zuverlässig, ich nehme Esomeprazol 40 mg einmal morgens. Restbeschwerden eher sehr selten, es sei denn, man hat mal über die Stränge geschlagen, auch eher selten. Normal an >95% der Tage komplett beschwerdefrei mit den PPI`S, ansonsten höchstens mal ein, max. 2 Tage minimal pro Monat, und selbst das nur kurzzeitig am morgen. Problem hat sich zusehens verändert seit der ersten Covid Infektion im April 2022, also der ersten per Test erkannten, ob ichs vorher schon hatte, keine Ahnung. Seitdem von heute auf morgen immer wiederkehrende Problemphasen, teils wochenlang, dann wieder von jetzt auf sofort weg. Nach der Infektion etwa 4 Monate, dann 3 Ruhe. Januar 2023 wieder 6 Wochen, dann Ruhe, jetzt wieder seit heute, gestern abend alles normal. Habe dank den Medis nahezu gar keine Restbeschwerden, wenn, dann selten und nur schwach, ein bis zwei Tage im Monat mal morgens kurz oder nach Dingen, die man sich mal gönnt, wo man weiß, das man sie nicht sollte, Eis z.b. Das hält dann auch nie kange an, mal ein zwei Std. maximal, dann wieder weg. PPI´s erhöhren war bisher nie nötig. Hatte es nach Covid mal zwei Tage versucht mit 60 mg einmal mit 80, hat aber in dieser Phase absolut nichts gebracht. Dazu kommt eben wie ein Wirkverlust der Medis. Des weiteren ein Gefühl, als ob man einen Ballon verschlcukt hätte, nach manchmal nur einem Schluck Wasser morgens, das hält dann stundenlang an, sehr unangenehm. Habe mit zig Gastros gesprochen, keinerlei Erklärungen, außer dem üblichen Geschwafel. Das kenne ich schon so, seitdem das Problem bei mir Anfang 2018 begann. Ich lebe in der Region Hannover und was ich hier an Gastros kennengerlernt habe, das schlägt dem Fass den Boden aus. Egal wo ich war, auch in sogenannten Refluxzentren, von denen würd ich mir nicht eine Schnittwunde versorgen lassen. Dieses eine Zentrum, alles schön Hochglanz, aber wenn man genau hinschaut und zwischen den Zeilen des Gesagten liest, alles alter Tobak. Habe insgesamt mit bald 20 Gastros gesprochen und bin mit dem Latein am Ende. Da ist so mancher Beipackzettel von den PPI´s aufschlußreicher zum Thema. Von dem Forum hier ganz zu schweigen. Habe oft das Gefühl gehabt, die wollen damit nichts zu tun haben und wollen einen loswerden. Für mich die absolut und mit größtem Abstand schlechteste ärztliche Fachrichtung die ich je kennengelernt habe. Die Hausärzte haben in aller Regel eh keine Ahnung davon. Der einzige Arzt, dem ich momentan noch traue ist mein Zahnklempner, der hats nämlich auch. Hab mit dem mal drüber gesprochen und die Antwort war: "Hören sie bloß auf, ich weiß was sie meinen." Kann mir jemand einen empfehlen, der weiß worum es geht und einen auch ernst nimmt, auch bei den Long Covid Beschwerden. In so nem Zentrum war ich auch, die wußten mit Reflux gar nix anzufangen, außer daß man PPI´s deswegen nimmt. Vom eigentlichen Thema Long Covid hatten die ebenso keinerlei Ahnung. Wurde dann abgewimmelt nach nicht mal 15 Minuten Gespräch, getan wurde nix seitdem, ist halt so wir wissen es auch nicht.
Sorry für den etwas sehr durcheinander wirkenden ersten Beitrag, mir gehts überhaupt nicht gut mometan, die Long Covid Geschichte wirkt sich leider nicht nur auf den Reflux massiv aus, auch dieser von vielen beschriebene Hirnnebel ist vorhanden, damit war ich beim Neurologen und habe auch ansonsten einen Komplettcheck machen lassen, es wurde nichts gefunden.
Erstens bräuchte ich einen guten Gastro, der meine recht komplizierte Geschichte ernst nimmt, kam mir bei den anderen bisher irgendwie nicht ernst genommen vor, alles irgendwie so wischiwaschi. Die Praxis, wo der Reflux 2018 festgestellt wurde, die gibts leider nicht mehr. Nachfolger, leider keiner. Dazu müßte es einer sein, der sich ernsthaft mit dem Thema Reflux und etwaige Veränderungen nach einer Covid Infektion beschäftigen möchte, was sowieso schon schwierig ist, bezüglich Long Covid wird doch eh kaum was getan.
Wenn schon mal ein Gastro Reflux festgestellt hat und dir PPI so gut helfen, dann liegt wohl Reflux vor (ich bin aber kein Arzt). Um eine genau Diagnostik durchzuführen braucht es aber weitere Untersuchungen wie PH-Metrie, Manometrie, usw. Ich kenne zwei bei denen der Reflux nach COVID los ging. Kommt anscheinend öfters vor. Da dir aber PPI so gut helfen, wäre ich vorsichtig mit einer OP. Kein Arzt kann dir versprechen, dass es dir nach der OP besser geht. Was du aber für deine Verdauung im allgemeinen machen kannst ist eine Ernährungsumstellung. Das würde dem Magen und Darm sehr helfen. In Deutschland kenne ich leider niemanden was sich auf Magen/Darm spezialisiert hat. In Wien gibt es eine Ärztin die einen sehr guten Ruf hat (Dr. Caroline Kunz). Vielleicht kannst du dort mal nachfragen zwecks Videotelefonie (sie ist aber Privatarzt und daher zahlt man dafür).