Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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Ich bin heute in der 3. Woche post OP. Ich hab bisher flüssig bis sehr sehr breiig gegessen. Wenn es zu dickflüssig ist, hab ich sehr schmerzhafte Schluckbeschwerden. Es fühlt sich an als ob der Brei vor dem Magen stecken bleibt, dabei hab ich dann ein Druckgefühl aufs Herz und kann nicht atmen. Das geht so lange, bis ein klein wenig Lügt durch die Speiseröhre seinen Weg findet oder bis es weiter rutscht. Dabei fühlt es sich so an, als ob der Magen das gerade gegessene wieder hochwürgen möchte, was nicht mehr geht. Kennt ihr dieses furchtbare Gefühl? Wann wird das besser? Ich trau mich gar nicht auf etwas festere Nahrung zu wechseln und bleibe daher lieber noch flüssig. Danke schon mal für eure Erfahrungen.
Wenn der Brei zu wenig Flüssigkeit enthält könnte er sich verklumpen und vor dem Mageneingang stauen. Bei mir war es z.B. mit Reis so. Trotz gutem Durchkauen blieb er mir stecken. Ich musste dann diese Reis- /Speichelmischung teilweise wieder hochwürgen, um den Druck zu reduzieren. War ne sehr unangenehme Sache. Wenn der Klumpen sich langsam den Weg bahnt ist es mitunter auch ziemlich schmerzhaft.
Hallo Mark, Rührei kannst du eigentlich ganz gut essen, sehr gut durchgekaut Nudeln mit Soße. Was sehr wichtig ist, ist das Trinken. Natürlich, wenn möglich, ohne Kohlensäure. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich bestimmt 3-4 l Tee am Tag getrunken habe, was natürlich auch sehr gut für das Training der operierten Stelle ist. Meist war der Tee lauwarm bis warm. Direkt vor dem Essen habe ich immer so 1 l getrunken. Was du überhaupt nicht probieren solltest, solange es so oder ähnlich ist, ist Fleisch. Vor allem Rindfleisch oder Hähnchenfleisch. Bei mir hat es bestimmt auch so etwa 6-8 Wochen gedauert aber wie gesagt ich hab eben auch sehr viel getrunken, was bestimmt auch positiv dazu beigetragen hat.
Eine scheiss ZEIT war das, aber das wird hoffentlich schnell gut bei dir. Probiere es mal aus mit dem Tee. Ich Wünsche dir eine schnelle Genesung.
Manchmal ist es nicht das Ziel was zählt, sondern der Weg...
Hallo, ich hatte die Fundoplicatio nach Toupet. Zwischenzeitlich hat sich das Schlucken gebessert, aber nach wie vor bleibt manchmal das Essen in der Speiseröhre stecken. Ich habe nur jeden Morgen ein so komisches Gefühl unter meinem Rippenbogen/Magen/Zwerchfell als ob ich mich gleich übergeben möchte. Auch sticht es nach wie vor bei tieferen Atemzügen im Zwerchfell und gleichzeitig auch in den Schultern. Wie lange hält das an? Werde wahrscheinlich nächste Woche in der Klinik mal einen Kontrolltermin vereinbaren
Wie sind denn die Refluxsymtome nach der Op? Hattest du einen Volumen- oder stillen Reflux? Bei mir hat sich das mit dem Schlucken erst nach Monaten gebessert (Löhde-Op). Manchmal bleibt auch jetzt nach zwei Jahren immer noch was stecken.
Wo hattest du denn deine OP machen lassen? Bist du ansonsten zufrieden was die Beschwerden hinsichtlich Reflux angeht? Hattest du Gas oder Volumenreflux bzw. Was genau war deine Indikation.
Vielen Dank für die Infos! Daran sind hier wohl alle sehr interessiert!
Ich hatte stillen Reflux. Ich hatte im Juni 21 nach mehreren Divertikulitis Schüben meine Sigmareaktion, bei der 30 cm Dickdarm entfernt wurden. Nach 3 Tagen hatte ich in der Klinik unvorstellbare Schmerzen. Ich hatte eine Anastomose Insuffizienz und folglich eine Not OP, bei der ich dann auch eine Nahtoderfahrung hatte. Als ich das überstanden hatte, waren plötzlich extreme Magenschmerzen und Übelkeit da, ich bekam eine Magensonde gelegt und es hat sich beruhigt. Dann war ich eine Woche Zuhause, als mir plötzlich extrem schlecht wurde, wahrscheinlich 20x kotzen ging und wie der Tod ausgeschaut habe. Ich wusste da passt was nicht, wollte aber auch nicht mehr zurück in die Klinik. Ich habe mich nach der Nahtoderfahrung gefragt, was der ganze Scheiß hier auf dieser Welt eigentlich soll, wenn ich die bedingungslose Liebe und das Paradies erleben durfte bzw kurz reinblicken durfte. Ich wollte nur noch dass die Schmerzen aufhören! Meine Frau ließ aber nicht locker und überzeugte mich, doch in die Notaufnahme zu gehen. Natürlich wurde ich wieder stationär aufgenommen, ich hatte einen großen eitrigen Magenulcus und eine große Hiatushernie. Seitdem ist mir der Magen manchmal in den Brustkorb gerutscht, hatte tagtäglich Schmerzen und auch mein Darm konnte so auch nie wirklich genesen. Daher hatte ich mich für die Fundoplicatio entschieden. Pantoloc, Sucralan etc halfen nicht. Jetzt kann ich sagen, dass es besser ist als vorher. Der Schmerz ist jetzt einfach anders als vorher, und ich denke das kommt einfach noch von der OP. Sorry für den langen Text, obwohl das ja eigentlich eine Kurzfassung ist
Wow, da bleibt einem ja schon beim Lesen die. Spucke weg! Auch wenn ich nicht alles verstanden habe ( Tante Google wird mir helfen) liest sich deine Geschichte schaurig. Was du erleben musstest, Hut ab und gute Besserung! Ich wünsche dir baldige Besserung und hoffentlich Genesung! Gib deinem Körper ein wenig Zeit. Es ist noch nicht lange her und du hast wirklich einiges ertragen müssen!
Da hast du ja schon ein Martyrium hinter dir. Du hast nach der Fundo jetzt keine stille Refluxsymtome mehr, oder haben sie sich verändert? Die Hernie ist ja auch versorgt worden.
Danke danke, ja war ziemlich turbulent. Ehrlich gesagt kann ich es noch nicht so richtig einordnen, dafür spür ich alles noch zu sehr. Ich meine normal essen geht noch eine Zeit lang nicht, die Menge ist vlt 1/4 verglichen mit davor und ich spüre halt wie schwer sich der Magen noch tut. Ich bin aber draufgekommen, dass ein Spaziergang nach dem Essen sehr gut tut
Das ist die erste und letzte Verwarnung, danach wirst Du Kommentarlos gelöscht
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