Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
Alle persönlichen Meinungen sind zu respektieren und es wird nicht geduldet schlecht über andere Mitglieder oder Operateure, Ärzte zu reden. Wer sich daran nicht hält, wird kommentarlos gelöscht! Im Impressum wurde von einem ehem. Admin ein falscher Name und Adresse eingetragen dies wurde bereits beantragt zu korrigieren. Andre Knebel, Kronau ist richtig.
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Tag OP um 16 Uhr aus Narkose erwacht mit Schluckstörungen wie Schluckzwänge um Luft aufzustoßen, meine Speiseröhre würgte geschäumten Speichel heraus, das leider nur für einen sehr kurzen Moment Linderung brachte. Um 16.30 Uhr runter auf Station und gleich ein Versuch ein Schluck Wasser zu trinken aber der Druck in der Speiseröhre erhöht sich und es geht noch 30 min. so weiter. Dann etwas Beruhigung in der Röhre, jedoch entdeckte ich dann bei jedem Atemzug starke Schmerzen im Brustbereich bis in die Schulter und Schlüsselbein. Dann kam schon ein Süppchen mit Grießnockerl, den Versuch mit 3 Löffel davon hätte ich nicht wagen sollen, denn dann ging meine Röhre wieder auf Störung und plagte mich mit den gleichen Beschwerden. Die Nachtschwester war sehr nett und wollte mir mit Lefax und einem anderen entblähendem Säftchen helfen, jedoch ohne Erfolg. Der nächtliche Dienstarzt erklärte mir das er nur mit Schmerzmittel helfen kann, dieser Versuch brachte auch nur eine minimale Besserung. Ab 24 Uhr taten der ganze Stress,- Schmerz & Schlaftabletten sein übriges.
Tag 1 Verzehrzeit ca. 30 min. für 1/2 Toast mit Butter & Marmelade dazu Kaffee. Kaffee ging noch nicht gut runter, Wasser auch nicht so. ( Tipp: Minischluck Wasser hilft evtl. für kleinen Luftaustausch ) den Fruchtjoghurt legte ich dann auf Reserve, war nämlich sehr sehr voll. Kurz nach dem Frühstück noch ein Schluck Wasser und meine Röhre ging wieder auf Störung...Aua. Meine Brust,- Schulterschmerzen sind hier auch mal wieder zu erwähnen, die sich beim einatmen intensivieren, tief durchatmen ist aber eh nicht möglich. Dr. Ablassmaier hat dann im Rahmen seiner Visite meine Bauchschnitte in denen er den Trocar einführt besichtigt, den OP Bericht übergeben und Zukünftiges besprochen, zudem wollte er mich zum Folgetag entlassen, waren uns aber dann einig das ich einen Tag länger hier bleibe. Dann machte ich Spaziergänge auf dem Gang und bekam ein Eis, das die Röhre etwas beruhigte. Verzehrzeit ca. 45 min. für Mittagessen (Eier mit Spinat und Suppe) weniger als die hälfte der Portion sättigten mich. Nachmittag wurde eine Infusion angehängt und wurde von meiner Frau & Tochter besucht , längere Unterhaltungen sind etwas anstrengend. Abendessen (Kartoffelsuppe) lies ich ausfallen und verspeiste lieber meinen zurückgelegten Fruchtjoghurt. Zum Schlafen wieder Schmerz,- & Schlaftablette.
Tag 2 Frühstück 2 Toast dazu 2 Tassen Kaffee (hab mich selber gewundert) waren mit entsprechenden Zeitaufwand möglich. Die Speisen rutschen unverändert die Röhre runter und machen auch mal ein heftiges Druckgefühl, Luftregulation sehr erschwert. Zur Abwechslung besuchte ich im Nebenzimmer einen Leidensgenossen. Mittagessen gab es dann Topfenstrudel mit Grießnockerlsuppe mit den gleichen Schluckergebnissen wie Frühstück, jedoch bekam ich dann auch noch Völlegefühl,- Herzrasen und kalte Füße. Das Personal hat sich aber sehr gekümmert das es mir wieder besser geht. Bei dem Abendessen ( Spätzle mit Soße) wieder gleiche Symptomatik wie Mittagessen. Ich muss hier aber auch erwähnen das ich meine Schilddrüßentabletten für 2 Tage nicht genommen habe und evt. mein Hormonhaushalt für das Herzrasen verantwortlich ist. Oder es melden sich wieder Vagusnerv Reizungen, die mir vor der OP auch schon bekannt waren. Druckgefühl in der Röhre baute sich auch wieder auf und da verhalf dann Novalgin auf etwas Besserung. Mit einer Schlaftablette verabschiedete ich mich dann wieder.
Tag 3 Frühstück 1 Toast mit 2 Tassen Tee 1x Novalgin, dann hat mir der Dienstarzt noch den Entlassungsbericht übergeben und mir vom Heben und größerer Anstrengung demnächst abgeraten. Ab in die Dusche und auf gehts als Beifahrer 80 Km Heimfahrt. Bisschen auf dem Sofa Zuhause ausgeruht und dann für 1 Std. draussen spaziert. Ich möchte wieder an die Brust,- Schulterschmerzen erinnern, die etwas leichter sind aber immer noch atmungsabhängig deutlich spürbar. Esse mehrmals einen Teller Kürbissuppe auf den Tag verteilt und ein Dany + Sahne. Die Speisen rutschen etwas besser runter, jedoch weiterhin mit Druckgefühl und erschwerter Luftregulation. Das Trinken macht auch fortschritte, schaffe jetzt am Tag 3/4 Liter auf viele Schlücke verteilt.
Tag 5 Frühstück 2 Toast mit 1 Tasse Kaffee handelten mir Völlegefühl und bisschen Herzklopfen ein. Mittags habe ich mal ein bisschen Spagetti Bolognese probiert und siehe da, es rutscht gut und schmeckt sehr lecker, beschränkte mich aber auf eine Miniportion. Spaziergang und kurze Stadtfahrt mit Frauchen. Nachmittag 1,5 Lebkuchen mit Tee. Abend nochmal Spagetti und Spinat mit etwas Völlegefühl. Brust,- Schulterschmerzen sind noch da, haben aber wieder an Intensität abgenommen, durchatmen erschwert möglich. Der Zeitaufwand für das verspeisen minimiert sich bereits, aber trotzdem immer Vorsichtig sein!
Tag 7 zum Frühstück 2 Toast getoastet einer mit Lachs belegt, dazu Schwarztee. Morgens hab ich mit Schlucken immer ein bisschen Anlaufschwierigkeiten (leichte Speiseröhrenspasmen) aber wird dann über den Tag besser. Allerheiligen (Feiertag bei uns), da habe ich dann auch mal ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte versucht und siehe da, es gab kein Problem. Zu Abend dann bisschen von der Wurstplatte,- Wurstsalat sauer und Käse mit Knäckebrot gespeist und gaaaanz gaaanz lang gekaut, ergab dann nur ein bisschen Magendruck und Völlegefühl. Muss sagen das ich Knäckebrot sehr sehr gut vertrage und Schwarztee mit braunem Zucker auch. Später noch einen Muffin hinterher und dann bekam ich sofort nen Speiseröhrenkrampf, mit dem ich ca. 7 min. kämpfte und dann war es aber wieder gut. Habe aber das Gefühl das ich durch den Speiseröhrenkrampf wieder etwas mehr Schulterschmerzen habe, aber grundsätzlich werden die Brust und Schulterschmerzen besser, tief durchatmen gehen noch mit ein paar Druck,- & Piekserempfindungen einher. Ich nehme seit 2 Tagen keinerlei Schmerz,- oder Schlafmittel mehr ein. Ich bin Seitenschläfer und kann schon zur linken Seite schlafen, rechte Seite piekst es noch in der Schulter vermehrt bei Belastung. Ich fühle mich auch schon kraftvoll und finde mich auch wieder in meinen ehelichen Sexualleben ein. Bis dato noch kein Sodbrennen oder Rippenschmerzen, vor allem waren die täglichen Rippenschmerzen für mich dann der Beschluss zu der OP. Aber auf eine objektive Nutzen-Frage der OP werde ich zu einem späteren Zeitpunkt eingehen.
Tag 12 Also beim Frühstück geht gut: Brot,-Toast,- Knäckebrot, aber besser man startet immer mit Tee oder Kaffee! Kann schon Wurst und Nüsse essen, sogar Knoppers und Duplo. Ich muss aber feststellen das ich bei bestimmter Konsistenz der Speisen zum Teil arge Speiseröhrenkrämpfe bekomme. Mehlspeisen,- teigige Kuchen,- Pommes,- Kartoffel,- Käse sind bis jetzt schwierig zu verspeisen, jedoch rutschen Schwarzwälder Kirschtorte oder Bienenstich ohne Probleme runter. Ich finde was im Mund zum breiigen Klumpen wird oder schwere breiige Masse, macht Schluckbeschwerden. Auch wenn ich Durst habe und ich einen grösseren Schluck trinke bekomme ich kurz diese Schluckbeschwerden, ich teile das trinken immer noch in viele viele kleine Schlücke auf! Ich hoffe das wird noch!? Ich habe nachts beim Schlafen immer noch Probleme mit der linken Schulter, Besserung nur in ganz ganz kleinen Schritten. Ich kann jetzt endlich ganz durchatmen, aber Spaziergänge die bergauf ausgelegt sind machen mir das atmen noch etwas schwer. Schlafe jetzt ganz flach (nur noch 1 Kissen) und kein Sodbrennen oder sauer usw..
Woche 3 Ich habe ein Tag da kann ich sehr gut essen und am nächsten Tag ist es wieder schlechter. Die Speiseröhrenkrämpfe ereignen sich noch, nehmen aber an Intensität ab. Ich esse und trinke schon fast alles, bis auf blähendes oder Kohlensäurehaltiges. Luft aufstoßen ist noch nicht möglich, dafür habe ich vermehrt Blähungen abwärts. Meine bekannten Rücken,- bzw. Rippenschmerzen, die vor der OP ein ständiger Begleiter waren, haben mich jetzt nach der OP auch schon 1 - 2 Tage aufgesucht, die ich aber mit Bauch - Atemübungen wieder in Griff bekomme. Ich denke das diese Rippenschmerzen von einer Überlastung des Zwerchfells kommen bzw. Verspannungen darin. Hab auch schon paar Gläschen Rotwein oder mal einen Weißwein getrunken, das war ein Garant für Sodbrennen, aber keine Spur von saurem Geschmack oder ähnliches So leichtere Schmerzen im Brustkorb in Richtung linke Schulter gibt es noch, fühlt sich an, wie das mal zwickt oder leicht zieht. Aktivitäten: längere Spaziergänge,- Kochen,- bisschen Büroarbeiten usw., aber dazwischen auch wieder mal relaxen ich möchte ja ein wieder einreissen bestmöglichst vermeiden, denn mein Zwerchfellbruch war 7 cm.
Woche 4 Nun sind es genau 4 Wochen nach OP und möchte mal wieder einen aktuellen Stand der Genesung abgeben. Ich esse jetzt eigentlich alles, nur wenn ich zu hastig oder zu große Mengen schlucke, zeigen sich noch leichte Schluckstörungen, die aber nicht schmerzen. Das ewige kauen ist nicht mehr notwendig, oder vielleicht doch, denn ich hab nach dem Essen ein sehr langes Sättigungsgefühl, so als ob das Essen unverdaut im Magen liegt. Es könnte aber auch sein das meine frühere Diagnose "Reizmagen" noch existiert und hier sein Unwesen treibt. Kohlensäurehaltige Getränke werde ich jetzt mal langsam angehen. Luft aufstoßen ist immer noch nicht möglich, also ich hab seit der OP keinen klassischen Rülpser erlebt (eigentlich schade). Aber irgendwie stellen sich jetzt Probleme unterhalb der Cardia ein, die sich mit langen extremen Magengeräuschen und aufgeblähten Bauch zeigen. Muss hier mit Buscopan & Lefax gegen angehen. Ich denke das die Luftregulation, die über die Speiseröhre nicht funktioniert, nun den Weg "kaudal" nimmt und zu den Blähungen beiträgt. Dieses Befinden stellt sich in der Regel immer erst gegen abends ein, mal sehen ob sich das noch reguliert bzw. normalisiert. Befindlichkeitsstörungen im Schulter,- Brustraum habe ich auch noch in leichter Form, diese kann ich bei tieferer Atmung auslösen. Könnte evtl. sein das die Ursache in der Streckung der Speiseröhre zu finden ist und auch noch einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen wird, bis alle Nervenfasern usw. sich der veränderten Anordnung der Organe angepasst haben. In den letzten Tagen hatte ich mal wieder das Gefühl Schleim im Kehlkopf mit Räuspern und die Stimmbänder waren wieder mal belegt, ich hoffe das hat keine Bedeutung, denn stiller Reflux war vor der OP an der Tagesordnung, vor allem nach dem Frühstück Sodbrennen,- Speisebreigefühl oder saurer Geschmack in der Speiseröhre kenne ich seit der OP nicht mehr, egal was ich bisher zu mir genommen hatte und zudem ich auch nur noch mit einem Kopfkissen ganz flach schlafe. Ich schone mich noch sehr und liege auch noch oft auf dem Sofa rum, lese und schaue Fern usw., ein Spaziergang täglich muß aber sein, oder Stadt bummeln und bisschen Shoppen oder so. Dieses Wochenende werde ich auch schon mal ein Wellneshotel mit Halbpension testen, war ja schon lange davor gebucht
Woche 5 unverändert!
2 Monat eins vorweg, ich esse wieder alles und das genau so schnell wie vor der OP, nur Sekt,- Weizenbier oder mehr als 2 Glas Wein habe ich noch nicht versucht. Ich habe bis jetzt noch kein Sodbrennen oder sauren Geschmack in der Speiseröhre gehabt. Die lauten und zum Teil langanhaltenden Magengeräusche werden weniger, sind ab und an aber noch da und mit Blähungen verbunden. Luft aufstoßen ist jetzt teilweise auch möglich. Ich hatte noch bis vor 1 Woche gelegentlich Übelkeit und Völlegefühl. Meine mittleren Rücken,- Rippenschmerzen kommen seltsamerweise wieder mehr zum Vorschein, das war ein wichtigerer Entscheidungsgrund zur OP. Das Herzrasen nach dem Essen, das ich mit Nervus Vagus in Verbindung brachte hatte ich auch schon mal wieder. Aber ich muss auch dazu sagen das ich noch eine andere Baustelle namens Hashiomoto (Autoimmunerkrankung Schilddrüse) habe und laut meinen aktuellen Blutwerten mich in einer Unterfunktion & Vitamin D Mangel befinde, sozusagen einen Schub. Da hab ich auch noch paar andere bescheuerte Beschwerden wie Unruhe,- Schlafstörungen usw.. Es könnte sogar sein das meine Beschwerden und Befindlichkeiten in diesem Jahr, besonders im Bezug auf den Verdauungstrakt, auf einer Unterversorgung meiner Schilddrüse zu Grunde liegen und nicht dem Zwerchfellbruch. Wie dem auch sei, was ist Huhn was ist Ei, ich habe kein Sodbrennen mehr und das ist nun auch eine Bereicherung für das Wohlbefinden. Ich laufe auch schon meine Runde mit 8 Km und trage auch mal ne Einkaufstasche mit 15 Kg. Ich werde jetzt auch langsam mein Bauchmuskeltraining und Pilates aktivieren, klare Informationen bekommt man ja ohnehin nicht wann man was wieder machen darf. melde mich wieder!
6 Monat es ist ein halbes Jahr vergangen, ich habe nun auch einen Fragebogen von Dr. Ablassmaier erhalten. Ich hatte in den letzten 3 Monaten viele Untersuchungen wegen so Reizmagen bzw. Reizdarm und der Reflux,-OP. Die PH Manometrie sagt das noch leichter Reflux besteht, der Röntgen-Breischluck ist fast regelrecht und Magenspieglung ergibt keinen ZB, jedoch eine erosive Gastritis wurde diagnostiziert. Bei den Intolleranztest zeigte sich eine Sorbitintoleranz, die meinen Reizmagen,- & Darm unterhalten könnte. Gluten vertrage ich auch nicht so. Beschwerden wie Sodbrennen oder Völlegefühl gibt es nach der OP nach wie vor nicht mehr,das Räuspern ist ganz ganz selten geworden, jedoch plagen mich Blähungen, vertrage einege Lebensmittel nicht mehr, Darmentzündungen, epigastritische Bechwerden, und manchmal gibt es einen Speiseröhrenkrampf wenn ich zu schnell esse, bzw. die Nahrung schlecht rutscht. Ich versuche im Moment mich Sorbit und Glutenfrei zu ernähren, was mir nicht leicht fällt und ich immer wieder bestraft werde sobald ich unachtsam bin. Vielleicht hat mir ja diese Sorbitintolranz den ZB zugefügt mit den Blähungsgeschichten usw.. Für meine Rücken,-Rippenschmerzen wurde eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, es ist nur viel Luft im Darm zu sehen, die Organe ohne Befund. Ich war auch beim Orthopöden, der hat mir ne Skoliose diagnostiziert, dafür mache ich jetzt Übungen. Meine OP sehe ich positiv, denn dadurch habe ich meine Beschwerden zumindest geringfügig minimiert Bisi dir wünsche ich auch das alles so ist wie du es dir erhofft hast.
1 Jahr und 3 Monate leider haben sich jetzt Räuspern und Völlegefühl wieder eingestellt und diese morgendliche leichte Übelkeit. Wenn ich am Vorabend nach 19 Uhr zu Abend gegessen habe und ich morgens dann aufwache, habe ich in der Speiseröhre das Gefühl das Speisebrei oder Magensaft darin ist, jedoch eindeutiges Sodbrennen bestand seit der OP noch nicht. Indem ich mich dann etwas höher lege, wird es wieder besser. Bestimmte Speisen wie Fleischsemmel, Pommes usw. oder trockenes rutschen des öfteren sehr langsam runter und die Röhre krampft dann auch meistens. Ketchup Soßen oder nach trinken hilft in der Regel, habe aber auch schon mal das gekaute ausspucken müssen, weil nichts mehr weiter ging. Manchmal funktioniert es besser manchmal schlechter, anscheinend je nach dem welche Position der Magen gerade hat. Ich habe auch häufig wieder brennen und drücken im Magen, was dann Verdauungsstörungen mit sich führen kann. Meine Rücken.- Flanken bzw. Rippenschmerzen begleiten mich immer noch, aber bin auch mal 10 tage beschwerdefrei.
Gesamt gesehen bin ich mir ziemlich sicher das die Naht der Zwerchfellschenkel wieder gerissen ist und nur noch die 90 grad Naht von Magen zu Speiseröhre (Bicorn Ablassmeier) hält und diese "noch" für das Ausbleiben von Sodbrennen sorgt.
2 Jahre und 4 Monate jetzt habe ich auch wieder meine Herzbeschwerden wie vor der OP, die sich so zeigen: Herzrasen/Herzstolpern beim nachts umdrehen oder wenn ich mit vollem Magen ins Bett gehe, oder im Sitzen, beim Autofahren oder Arbeiten im Knieen. Das geht auch mal mit Abgeschlagenheit und Kraftlosigkeit einher.
Zudem auch Beklemmungsgefühl und Druckgefühl im Brust,- Halsbereich teilweise mit Atemnot. Schmerzen im Rippenbogen die sich wie pieksen,- stechen,- brennen oder wie Einklemmung anfühlen und total diffus sind. Völlegefühl und Blähbauch ist meistens angezeigt nach dem Essen. Rülpsen kann ich nur sehr schwer und ganz selten. Meine Frau erinnert mich auch wieder häufig an meinen Mundgeruch. Speiseröhrenkrämpfe habe ich immer bei Pommes,- Burger,- Brot oder trockenes Essen. Sehr laute Magengeräusche, die meine Frau auch nicht überhören kann.
All diese Befindlichkeitsstörungen sind sehr diffus und es gibt auch mal ein oder mehrere Tage mit weniger Beschwerden oder auch gar keine. Wenn ich nüchtern bin, ist es meist besser. Gafiscon,- lefax,- Vomex helfen nur bedingt und für meine Herzbeschwerden nehme ich nach Bedarf Betablocker.
4,5 Jahre Das Herzrasen, unmittelbar nach den Mahlzeiten wurde meistens mein Begleiter, weswegen ich die Notaufnahme wieder einmal aufsuchen musste und da wurde per Bilddiagnostik festgestellt das der Magen zu weit oben sitzt. Eine OP war für mich nun unumgänglich und ich habe mit DR. Löhde Kontakt aufgenommen, dieser sah auch eine OP Indikation. OP im Vivantes 16.03.2021
Am 25.10.2016 von Dr. Ablassmaier und am 16.3.2021 von Dr. Thomas operiert
Zitat von joe68neu im Beitrag #12 Jahre und 4 Monate jetzt habe ich auch wieder meine Herzbeschwerden wie vor der OP, die sich so zeigen: Herzrasen/Herzstolpern beim nachts umdrehen oder wenn ich mit vollem Magen ins Bett gehe, oder im Sitzen, beim Autofahren oder Arbeiten im Knieen. Das geht auch mal mit Abgeschlagenheit und Kraftlosigkeit einher.
Zudem auch Beklemmungsgefühl und Druckgefühl im Brust,- Halsbereich teilweise mit Atemnot. Schmerzen im Rippenbogen die sich wie pieksen,- stechen,- brennen oder wie Einklemmung anfühlen und total diffus sind. Völlegefühl und Blähbauch ist meistens angezeigt nach dem Essen. Rülpsen kann ich nur sehr schwer und ganz selten. Meine Frau erinnert mich auch wieder häufig an meinen Mundgeruch. Speiseröhrenkrämpfe habe ich immer bei Pommes,- Burger,- Brot oder trockenes Essen. Sehr laute Magengeräusche, die meine Frau auch nicht überhören kann.
All diese Befindlichkeitsstörungen sind sehr diffus und es gibt auch mal ein oder mehrere Tage mit weniger Beschwerden oder auch gar keine. Wenn ich nüchtern bin, ist es meist besser. Gafiscon,- lefax,- Vomex helfen nur bedingt und für meine Herzbeschwerden nehme ich nach Bedarf Betablocker.
4,5 Jahre Das Herzrasen, unmittelbar nach den Mahlzeiten wurde meistens mein Begleiter, weswegen ich die Notaufnahme wieder einmal aufsuchen musste und da wurde per Bilddiagnostik festgestellt das der Magen zu weit oben sitzt. Eine OP war für mich nun unumgänglich und ich habe mit DR. Löhde Kontakt aufgenommen, dieser sah auch eine OP Indikation. OP im Vivantes 16.03.2021
Hallo Joe,
und ich dachte, ich wäre ein Außerirdischer, der auf diesem Globus als Einziger Herzprobleme hat, die vom Magen ausgehen. Wie geht es Dir denn heute? Und wie äußern sich diese Extrasystolen, was sagt der Kardiologe dazu?
Rettungswagen hatte ich den 22 Jahren meiner Leidenszeit, die noch immer anhält, zuhauf rufen müssen. Wenn dann aber ein Ruhe-EKG gemacht wurde, war alles wieder in Butter. Kein Wunder, dass ich deswegen zeitweise in der Psychiatrie gelandet bin.
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Ja, die Herzthematik konnte ich auch lange nicht zuordnen, dieses Forum hat mir da weiter geholfen und Dr. Löhde. Ich war nie beim Kardiologen damit, weil EKG bei mir immer passt. Nach der OP im Vivantes verging das mit dem Herzrasen wieder.
Am 25.10.2016 von Dr. Ablassmaier und am 16.3.2021 von Dr. Thomas operiert
vielen Dank für deinen Bericht! Ich hoffe, daß es dir mittlerweile wieder gut geht. Ende des Monats habe ich mein erstes Gespräch mit Dr. Ablassmaier, drum suche ich gerade alle Informationen über ihn und seine Operationsmethode zusammen, die ich irgendwo finden kann. Dein Beitrag hilft mir da schon ein bisschen weiter. Wie hat denn Hr. Ablassmaier deinen Fall damals bewertet? Sind das alle Probleme, die üblicherweise so nach dieser OP auftreten? Ich habe auch viele sehr positive Berichte von dieser OP gefunden, drum wundern und erschrecken mich deine negativen Erfahrungen. Wenn du noch Zeit und Lust zum Schreiben hast, wäre auch deine Vorgeschichte sehr interessant. Was passierte vor Tag OP?
Zitat von joe68neu im Beitrag #12 Jahre und 4 Monate jetzt habe ich auch wieder meine Herzbeschwerden wie vor der OP, die sich so zeigen: Herzrasen/Herzstolpern beim nachts umdrehen oder wenn ich mit vollem Magen ins Bett gehe, oder im Sitzen, beim Autofahren oder Arbeiten im Knieen. Das geht auch mal mit Abgeschlagenheit und Kraftlosigkeit einher.
Zudem auch Beklemmungsgefühl und Druckgefühl im Brust,- Halsbereich teilweise mit Atemnot. Schmerzen im Rippenbogen die sich wie pieksen,- stechen,- brennen oder wie Einklemmung anfühlen und total diffus sind. Völlegefühl und Blähbauch ist meistens angezeigt nach dem Essen. Rülpsen kann ich nur sehr schwer und ganz selten. Meine Frau erinnert mich auch wieder häufig an meinen Mundgeruch. Speiseröhrenkrämpfe habe ich immer bei Pommes,- Burger,- Brot oder trockenes Essen. Sehr laute Magengeräusche, die meine Frau auch nicht überhören kann.
All diese Befindlichkeitsstörungen sind sehr diffus und es gibt auch mal ein oder mehrere Tage mit weniger Beschwerden oder auch gar keine. Wenn ich nüchtern bin, ist es meist besser. Gafiscon,- lefax,- Vomex helfen nur bedingt und für meine Herzbeschwerden nehme ich nach Bedarf Betablocker.
4,5 Jahre Das Herzrasen, unmittelbar nach den Mahlzeiten wurde meistens mein Begleiter, weswegen ich die Notaufnahme wieder einmal aufsuchen musste und da wurde per Bilddiagnostik festgestellt das der Magen zu weit oben sitzt. Eine OP war für mich nun unumgänglich und ich habe mit DR. Löhde Kontakt aufgenommen, dieser sah auch eine OP Indikation. OP im Vivantes 16.03.2021
Hallo Joe,
und ich dachte, ich wäre ein Außerirdischer, der auf diesem Globus als Einziger Herzprobleme hat, die vom Magen ausgehen. Wie geht es Dir denn heute? Und wie äußern sich diese Extrasystolen, was sagt der Kardiologe dazu?
Rettungswagen hatte ich den 22 Jahren meiner Leidenszeit, die noch immer anhält, zuhauf rufen müssen. Wenn dann aber ein Ruhe-EKG gemacht wurde, war alles wieder in Butter. Kein Wunder, dass ich deswegen zeitweise in der Psychiatrie gelandet bin.
Beste Grüße, Achim
Hallo Achim
Nee, du bist kein Außerirdischer
Die Symptome mit dem Herzen werden bei mir im Augenblick unerträglich. Besonders, wie bei Dir, nach dem Essen. Merke, wie meine Pumpe anfängt zu rasen. Ich werde kaltschweissig, Unruhe, Schwindel und habe das Gefühl, ich falle in Ohnmacht. Herz Ultraschall war soweit vom Herz her unauffällig. Nur vermutet die Kardiologin, das ich einen Thorax Magen habe und das die Ursache sein kann. Zwei 24 Std. EKG's waren auffällig und auch im Belastungs EKG Auffälligkeiten. Ich werde bald verrückt. Das belastet mich sehr und ich kann Dich gut verstehen. Ich hoffe, das dieses Problem mit meiner Op verschwinden wird. Damit zu Leben, macht Angst und das wäre ein Alptraum.
Zitat von joe68neu im Beitrag #1Das Herzrasen, unmittelbar nach den Mahlzeiten wurde meistens mein Begleiter, weswegen ich die Notaufnahme wieder einmal aufsuchen musste und da wurde per Bilddiagnostik festgestellt das der Magen zu weit oben sitzt. Eine OP war für mich nun unumgänglich und ich habe mit DR. Löhde Kontakt aufgenommen, dieser sah auch eine OP Indikation. OP im Vivantes 16.03.2021
Hi Wie geht es Dir, nach Deine Löhde Op nun? Hast Du noch irgendwelche Beschwerden. Reflux, SR oder ähnliches? Lg
Die Symptome mit dem Herzen werden bei mir im Augenblick unerträglich. Besonders, wie bei Dir, nach dem Essen. Merke, wie meine Pumpe anfängt zu rasen. Ich werde kaltschweissig, Unruhe, Schwindel und habe das Gefühl, ich falle in Ohnmacht. Herz Ultraschall war soweit vom Herz her unauffällig. Nur vermutet die Kardiologin, das ich einen Thorax Magen habe und das die Ursache sein kann. Zwei 24 Std. EKG\'s waren auffällig und auch im Belastungs EKG Auffälligkeiten. Ich werde bald verrückt. Das belastet mich sehr und ich kann Dich gut verstehen. Ich hoffe, das dieses Problem mit meiner Op verschwinden wird. Damit zu Leben, macht Angst und das wäre ein Alptraum.
Liebe SyHa,
einerseits bin ich etwas erleichtert, mit meinem Herzproblem nicht alleine da zu stehen, andererseits bedauere ich Dein Schicksal. Leidest Du denn "nur" an Herzrasen oder auch an Herzrhythmusstörungen? Wie hoch ist beim Herzrasen Dein Puls, handelt es sich um eine Tachykardie? Welche Art der Extrasystolen treten bei Dir auf?
Deine Schilderung lässt in der Tat auf einen Thoraxmagen schließen, der zunächst im Rahmen einer Laparoskopie diagnostiziert und dann auch gleich reponiert werden sollte, also in jene Position gebracht werden sollte, wo er hingehört.
Mein Problem war ja immer, dass alle Kardiologen gesagt haben, meine Extrasystolen seien harmlos, von "Auffälligkeiten im EKG" war nie die Rede. Mehrere Extrasystolen pro Tag und auch in der Nacht seien "normal". Jeder Kardiologe, der so etwas von sich gibt, sollte einmal selbst diese Poltereien erleben. Ich bin sicher, dass er diese dann nicht mehr als normal ansehen würde.
Herzrasen hatte ich in den Jahren 2013-2016 sehr stark, was ich mit Fenchel-Tee so halbwegs kompensieren konnte. Er wirkt sehr beruhigend. In der Psychotherapie lernte ich, Entspannungsübungen an mir selber durchzuführen, was auch einigermaßen half.
Aber das Grundproblem scheint mir Deine Hernie zu sein, die den Magen so stark einklemmt, dass damit Dein Herz bedrängt wird. Ich habe mich über Dr. Löhde bei Dr. Thomas in Berlin operieren lassen. Der Eingriff gelang, jedoch sind meine Herzprobleme leider noch präsent, was aber am Heilungsprozess liegen könnte. Und dieser soll bis zu 15 Monate dauern.
Ich bin sehr gespannt, wie es bei Dir weitergehen wird. Berichte bitte weiter von Dir, vor allem werde aktiv und entscheide Dich für das richtige Operationsverfahren. Ich drücke Dir beide Daumen!
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Hallo Achim Leider treten die Beschwerden vermehrt auch nach dem Essen auf. Ich hab das Gefühl, es "hängt" bis es endlich durch gerutscht ist und dann bekomme ich Probleme mit dem Herzen, so das ich es merke. Bei dem Belastungs EKG habe ich selber nichts gemerkt, die Aufzeichnungen haben aber gezeigt, das mein Herz aus dem Takt kommt, Doppel Schläge macht oder sogar kurz stolpert. Ich merke es dann auch oft im Liegen, das es fast gegen die Rippen schlägt. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Es poltert rum, in meiner Brust. Bekomme dann auch Luftnot. Das mit der Einklemmung liegt nahe. Es ist unangenehm und so hatte ich es auch 2020 vor meiner Rezidiv Op. Meine Op, nach Löhde ist jetzt am 29.11. Werde weiter berichten. Lg
Hallo, ja ich habe noch speiseröhrenkrämpfe das heißt wenn ich Pommes Reis oder trockene Semmeln esse, dann rutscht diese Nahrung nach kurzer Zeit schwer die Speiseröhre hinunter. So als ob die Speiseröhre beim Übergang zu Magen zu eng wäre.
Am 25.10.2016 von Dr. Ablassmaier und am 16.3.2021 von Dr. Thomas operiert
Zitat von joe68neu im Beitrag #1Das Herzrasen, unmittelbar nach den Mahlzeiten wurde meistens mein Begleiter, weswegen ich die Notaufnahme wieder einmal aufsuchen musste und da wurde per Bilddiagnostik festgestellt, dass der Magen zu weit oben sitzt.
Ich habe verdammt große Probleme mit der Indikationsstellung, und das seit 22 Jahren: Welche Art der Bilddiagnostik wurde denn bei Dir durchgeführt? Normalerweise wird bei Herzrasen erst einmal nur ein Ruhe-EKG geschrieben, und bei einer Tachykardie (Puls über 100/min), die man übrigens auch im EKG auf Millimeterpapier herauslesen kann, wird eine entsprechende Medikation zur Beruhigung der Herzfrequenz verabreicht.
Meine 6cm große Hernie konnte vor meiner OP nicht einmal in einem CT lokalisiert werden. Ich habe mich am 9. Oktober 2023 in die Notaufnahme gelegt, um eine Gastroskopie durchsetzen zu können, auf die ich ansonsten bis Ende März 2024 hätte warten müssen. Dazu musste ich den aufnehmenden Arzt aber erst einmal überzeugen, der mich umgehend wieder nach Hause schicken wollte.
Auch in diesem Fall lag seiner Auffassung nach keine Indikation für diesen Eingriff vor - trotz meiner starken Herzrhythmusstörungen, deren Ursache ich anhand eines aktuellen, kardiologischen Befundes sowie meines OP-Berichts vom Juli 2022 nachweisen konnte. Und weil die Magenspiegelung ohne Befund gewesen ist, knallt mir Frau Zillmer heute tel. vor den Kopf, dann wäre ja alles wieder in Ordnung.
NICHTS ist in Ordnung !!! Meine Symptomatik ist um ein Vielfaches gravierender als vor der Operation im Juli vergangenen Jahres. Ich bin am Verzweifeln und finde keinen vernünftigen Gastroenterologen, der einmal eine Indikation für die nächste OP stellt. Dabei bin ich mir 100.000prozentig sicher, dass mir Corona (Infektion im März diesen Jahres) eine neue Hernie beschert hat.
Wie kann es sein, dass andere Patienten, auch viele hier vertretenen, schnell eine Indikation für irgendwelche Eingriffe bekommen, während meine Schilderungen über das, was mein Körper mit mir macht, für eine Indikation nicht ausreichen? Dieses Phänomen beschäftigt mich nunmehr seit 23 Jahren !!!
Update: Soeben ruft mich Dr. Florian Thomas an, mein Chirurg aus dem Vivantes in Berlin, und hat die neue Symptomatik bei mir abgefragt. Zentrales Thema war die Indikationsstellung. Er schob in diesem Zusammenhang den Satz rein: "Die Schilderungen der Symptomatik eines Patienten spielen bei der Bewertung einer Indikationsstellung leider keine Rolle - außer bei mir". Letzterer Zusatz ließ mich aufatmen.
Demnach ist es tatsächlich so, dass die Ärzteschaft - ohne eine Fachrichtung damit kritisieren zu wollen - Indikationen nur aus rein medizinischer Sicht stellt. Dazu gehören selbstverständlich auch Indikationen für kleinere Eingriffe wie Magenspiegelungen sowie für alle anderen vermeintlich richtungsweisende Diagnosestellungen wie etwa ein CT oder eine Manometrie etc.
Übersetzt heißt das: Egal, welche Beschwerden der Patient schildert, die mit seinem Leidensdruck einhergehen, er wird nicht untersucht - und kann auf deutsch gesagt VERRECKEN! Ausnahmen jedoch habe ich gefunden im kardiologischen Bereich. Wenn das Herz subjektiv stolpert, werden umfangreiche Untersuchungen durchgeführt. Bei Magenproblemen aber werden allenfalls mal Medikamente verschrieben, nicht mehr und nicht weniger. Ich spreche hier allerdings nur von meinen persönlichen Erfahrungen.
Nun hoffe ich, dass ich in Berlin bald an die Reihe komme und wünsche auch Dir gute Besserung, lieber joe68neu!
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
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