Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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Hallo, hat schon einmal jemand eine Reflux-OP im Ausland auf eigene Kosten durchführen lassen? Mich würde schon interessieren, was z.B eine Fundo bei einem Spezialisten in Österreich kosten würde. Die Krankenkassen übernehmen ja sicher die Kosten nicht.
In Österreich sind die Preise bei den Chirurgen auf Basis der Privatzahlung unterschiedlich. Da ist es am besten sich einen Kostenvoranschlag vom jeweiligen Chirurgen machen zu lassen. Auch kommt es darauf an, in welchem Privatspital man operiert wird. In Deutschland gibt es aber auch gute Chirurgen. Da muss man nicht unbedingt auf Österreich ausweichen. Auch wäre die Nachbetreuung wichtig und da muss man ehrlich sagen, dass die bei einem Privatarzt nicht immer das gelbe vom Ei ist, da manche für jedes Gespräch danach 150.- Euro verlangen. Lässt man sich öffentlich operieren, so steht das jeweilige Spital in der Verantwortung und man zahlt dann nichts für die Sprechstunde dort.
Naja, Löhde war auch kein Schnäppchen. Mein Gespräch würde zwar erstattet aber das war eher eine Werbeveranstaltung als eine medizinische Beratung. Hast du da eine Richtung?
Zitat von Derdom im Beitrag #5Naja, Löhde war auch kein Schnäppchen. Mein Gespräch würde zwar erstattet aber das war eher eine Werbeveranstaltung als eine medizinische Beratung. Hast du da eine Richtung?
Wie hast Du die Kosten erstattet bekommen? Von der KK? Bist Du privat versichert?
Ja, ich bin privat versichert. Dr. Löhde meinte zwar,dass auch die PKV meistens nicht bezahlt. Ich hab einfach mein Glück versucht und die Rechnung eingereicht. Wurde dann entsprechend erstattet.
Zitat von Derdom im Beitrag #3Wen hast du denn im Blick? Prof. von Rahden? Den hab ich auch auf der Liste. Bin mir aber noch nicht sicher, welche OP Methode überhaupt.
Also so wie es momentan aussieht wäre in meinem Fall wohl eine Fundo die einzig sinnvolle OP-Methode. Falls ich es in Deutschland machen lassen würde, sollte es schon ein echter Spezialist sein mit einer gewissen Anzahl an durchgeführten Operationen sein.
Prof. von Rahden scheint zu wissen was er macht. Allerdings würden mich ggf. hohe Preise für OP und Nachsorge dann doch auf Deutschland ausweichen lassen.
Hast du denn Zahlen von Ihm? Bei mir scheint es auch auf eine Fundo herauszulaufen. Ich müsste mal mit meiner Kasse reden, gehe aber von einer Übernahme der Kosten aus. Die Frage ist nur ob es wirklich notwendig ist nach Salzburg zu fahren.
Sehr schade, vor ein paar Jahren war er noch hier in Würzburg an der Uniklinik. Da hatte ich aber noch keine OP im Blick
Zahlen habe ich nicht. Ich hatte gehofft, im Forum hatte schon einmal jemand eine Auslands-OP die er selbst gezahlt hat. Damit man mal so eine grobe Richtung wegen der Kosten hat. Das Drumherum muss man bei der OP ja auch zahlen. Das könnte ziemlich ins Geld gehen. Eventuelle Probleme bezüglich der Nachsorge, wie BCY schrieb, hatte ich auch nicht auf dem Plan.
Du wurdest ja bereits 2x von Dr. Thomas operiert. Wahrscheinlich hast du deswegen auch 2 Netze drin. Da traut sich leider nicht jeder ran, wie auch bei mir. Der Breithaupt macht das aber, auch Löhdenetze. Ich würde mich mal mit ihm unterhalten, sehr umgänglicher Mann.
Da kann ich nur zustimmen. Nach dem Löhdenetz geht nicht mehr jeder Chirurg ran. In Österreich konnte ich bis jetzt Dr. Schoppmann und Dr. Winkler ausfindig machen, die Löhdepatienten bereits nachoperiert haben. In Deutschland sind mir nur Dr. Breithaupt und Dr. Ablaßmeier bekannt. Aber man müsste die restlichen Chirurgen auch mal fragen ob sie da rangehen oder schon Erfahrung damit gemacht haben. Wird bestimmt noch weitere Chirurgen geben, die nachoperiert haben.
Zitat von Katzendompteur im Beitrag #13Du wurdest ja bereits 2x von Dr. Thomas operiert. Wahrscheinlich hast du deswegen auch 2 Netze drin. Da traut sich leider nicht jeder ran, wie auch bei mir. Der Breithaupt macht das aber, auch Löhdenetze. Ich würde mich mal mit ihm unterhalten, sehr umgänglicher Mann.
Dr.Thomas hat wohl nur ein Netz eingesetzt. Bei der zweiten OP wurde der Durchgang durch das Zwerchfell nochmals enger genäht.
Warum scheuen sich Chirurgen bei einem implantierten Netz ? Eigentlich brauchen sie sich doch nicht mehr um das Zwerchfell kümmern, sondern nur ihre eigene OP-Methode wie Fundo, Linx etc. anwenden. Die werden ja hoffentlich das Netz nicht wieder entfernen, oder?
Dadurch das die Speiseröhre eingeengt ist (Höhe Sphinkter), muss man diese aus der Einengung befreien, die Speiseröhre runterziehen und über den Sphinkter eine Manschette legen. Dr. Schoppmann lässt das Netz drinnen und versucht die Speiseröhre frei zu präparieren während Dr. Breithaupt das Netz entfernt. So zumindest haben es mir die beiden Chirurgen erklärt.
Wenn das Netz gut verwachsen ist wird es mitunter entfernt? Das ist ja weniger schön. Ich persönlich halte die Löhde-Methode ja für die stabilste Variante der Zwerchfellrekonstruktion. Wer weiß was die Ärzte dann bei einer Fundo für eine Lösung für das Zwerchfell einsetzen. Eine einfache Fadennaht wäre mir persönlich zu unsicher.
Einige Ärzte arbeiten mit biologischen Netzen, die zB 15 Monate oder sogar 3 Jahre bestehen und sich dann wieder abbauen. Bis dahin sollte alles gut vernarbt sein. Durch die biologischen Netze kann es auch zu keinen Perforationen der Speiseröhre und des Magens kommen. Das ist auch der Grund warum viele Ärzte keine Netze, die sich nicht im Körper abbauen, verwenden wollen. Lass dir mal ein paar Bilder zeigen wo Netze die Speiseröhre oder den Magen perforiert haben. Das ist auch keine schöne Sache…
Von der Seite her habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich dachte bisher immer, dass die Netze fest verwachsen und an Ort und Stelle bleiben. Das Löhde-Netzsoll ja abgerundete Kanten haben, da ist das perforieren doch eher unwahrscheinlich, oder? Ja mehr man sich mit dem Thema befasst um so unsicherer wird man jetzt was man machen soll.
Zurück zur Fundo, wobei ich hier mal die Beratungskosten anspreche. Bis auf Dr. Breithaupt sind alle Ärzte in Österreich beheimatet.
Bei Dr. van Rahden habe ich alle Befunde vorab per Mail hingeschickt und ein Telefongespräch von 49 min mit ihm geführt. Van Rahden setzt seinen „Tarif“ aus den Unterlagen die er sich vorab anschaut und der Zeit des Telefongesprächs zusammen. Ich habe damals 320.- Euro bezahlt was bisher mit Abstand das meiste war.
Prof. Dr. Schoppmann verlangt 150.- Euro pro Sprechstunde, wobei hier die Zeiten unterschiedlich sind. Mal waren es 20 min bei ihm in der Ordi und mal waren es 40 min.
Dr. Riegler verlangt ebenfalls 150.- Euro pro Gesprächstermin. Auch hier sind die Zeiten unterschiedlich.
Dr. Winkler verlangt ebenfalls 150.- Euro pro Sprechstunde.
Dr. Sporn verlangt 200.- Euro pro Sprechstunde (welche bei mir ca. 30.- min gedauert hat).
Dr. Prusa verlangt 150.- Euro pro Sprechstunde in seiner Privatordi wobei ich vorab bestimmt schon ein 30 min Telefongespräch hatte, wo er mir einige Fragen beantwortet und das Telefonat nicht verrechnet hat.
Dr. Breithaupt aus Deutschland hat mit mir ein ca. 1 stündiges Telefonat geführt, wo er nichts verlangt hat.
Gerne ☺️! Bis jetzt habe ich sehr viel Geld liegen gelassen. Lieber hätte ich es anderswertig investiert. Favoriten habe ich und mal schauen was ich in weiterer Folge mache. Prof. Dr. Schoppmann hat schon einige Löhdepatienten nachoperiert und ist hier in Österreich der „Speiseröhrengott“. Aber auch von ihm habe ich Patienten kennengelernt, die mit dem Ergebnis unzufrieden sind (aber bis jetzt habe ich auch keinen Arzt gefunden, der eine 100 prozentige Erfolgsquote hat). Erfahrungswerte hat er somit bzgl Nach-OP‘s mit Löhdepatienten. Er hat schon viele komplizierte OP‘s durchgeführt. Dr. Prusa gehört auch zu meinen Favoriten. Er hat zwar noch keinen Löhdepatienten nachoperiert, kennt sich aber mit der Technik aus bzw. hat sich damit schon auseinandergesetzt. Er macht auf mich persönlich den Eindruck, dass er sehr überlegt agiert und chirurgische Herausforderungen gerne annimmt.
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