Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
Alle persönlichen Meinungen sind zu respektieren und es wird nicht geduldet schlecht über andere Mitglieder oder Operateure, Ärzte zu reden. Wer sich daran nicht hält, wird kommentarlos gelöscht! Im Impressum wurde von einem ehem. Admin ein falscher Name und Adresse eingetragen dies wurde bereits beantragt zu korrigieren. Andre Knebel, Kronau ist richtig.
Dieses Forum ist kein Beipackzettel von Medikamenten! Sämtliche Vorgehensweisen müssen immer mit dem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung oder Haftung. Mit der Anmeldung wird bestätigt, dass dieser Text verstanden wurde und akzeptiert wird
Dann lass dir doch einfach 3 Packungen mit je 100 Tabletten verschreiben… Ansonsten konnte man es auch die ganze Zeit über ILapo bestellen, absolut problemlos!
Das stimmt nicht. Die Untersuchungen der Stuhlprobe aus Pathogene Keime und Parasiten wird sehr wohl von den Krankenkassen übernommen. Diese Untersuchungen sind sehr wichtig. Was nicht übernommen wird, sind sogenannte Mikrobiomnalysen des Stuhls. Diese kosten 350€ z.B beim Labor Dr Kirkamm.
Das Refluxzentrum in Minden macht die pH Metrie auch unter Ppi. Wurde mir auch angeboten. Dabei siehst du dann ob die Ppi dir helfen. Die Wartezeit allein auf das Vorgespräch ist aber lang.
Ich habe das Pantoprazol von 2016 bis 2019, 3,5 Jahre genommen. Und nun seit 07/2021 wieder erst Pantoprazol und ab 09/2022 Esomeprazol und Famotidin. Der Reflux kam ab 04/2022. davor wusste ich nicht was Sodbrennen überhaupt ist. Das Pantoprazol hat einigermaßen geholfen, solange ich alle paar Wochen die Dosis weiter erhöht habe. Wo ich angefangen habe das Esomep zu nehmen hat es erst merklich geholfen. Nun scheint die Wirkung aber ebenfalls abgenommen zu haben, obwohl überall steht das es keinen Gewöhnungseffekt gibt. Ich komme halbwegs über die Runden, solange ich extrem auf Ernährung achten. Fette und Öle Vertrage ich zum Beispiel noch nicht mal den geringsten Mengen, süßes Obst auch nicht. Gut geht nur Hähnchen Fleisch und Nudeln.
Ich glaube auch nicht, dass die Magenschmerzen durch einen Zwerchfellbruch entstehen müssen. Wie sieht es aber anders herum aus? Kann ein geschwächter Magen schneller zum Zwerchfellbruch führen? Letztendlich ist dies ja auch nur ein Muskel, genauso wie die Speiseröhre und das Zwerchfell und alles ist miteinander verbunden.
Meine Magenspiegelungen wurden alle unter Ppi gemacht und dennoch waren im Antrum und Corpus immer Rötungen und Schwellungen zu sehen. Auch in der Histologie hat man einen Entzündung gesehen. Meine Frage an dieser Stelle ist auch, warum in den ganzen Magenspiegelungen die Gastritis zu keinem Typ zugeordnet werden konnte. Ein Ulcus habe ich nicht. Ich wurde mehrfach auf den Helicobacter pylori getestet (C13Atemtest, Stuhltests, Magenspiegelung). Immer negativ.
Ich habe sie noch gefragt, ob es andere Bakterien oder Viren gibt, die als Ursache in Frage kommen. Dies wurde verneint. Weitere Ursachen oder Ideen hat sie nicht genannt. Zu alternativen Behandlungen hat sie nichts gesagt. Letztendlich soll ich wieder nur die ganzen Untersuchungen machen (PH Metrie, Manometrie und wieder Magenspiegelung).
Thema von Lenna im Forum Beschwerden nach der O...
Hallo zusammen, ich habe von 2016-2018 starke Magenschmerzen gehabt. In dieser Zeit habe ich Pantoprazol genommen. 2018 konnte ich das Pantoprazol ausschleichen. Bis 2021 war ich komplett Beschwerdefrei. Mitte 2021 haben mit Beginn meiner Sibo Therapie wieder die Magenschmerzen angefangen. Seitdem habe ich wieder zunächst Pantoprazol genommen und nun Esomeprazol. Seit April 2022 hat bei mir der Reflux begonnen. Ich habe sowohl Sodbrennen und schmerzen und stechen in der Brust als auch gasförmigen Reflux (Zungenbrennen, Zahnfleisch verätzt, Ohrenbrennen, Augenbrennen, Zahnerosionen, Nasen brennen).
Auch von der Internetseite von Dr. Riegler steht erklärt, dass das Magenbrennen und die Magenschmerzen quasi der Beginn der Verschiebung des Magens durch das Zwerchfell ist. Er bezeichnet dieses Stadium als Trompete Typ B.
Nun war ich heute im Refluxzentrum bei Frau Dr Winkelmann. Sie erklärte mir, dass eine OP bei mir überhaupt nichts bringen würde, da ich ja weiter die Ppi wegen meiner Magenbeschwerden nehmen müsste. Sie sagte, dass die Magenbeschwerden nichts mit dem Reflux zu tun hätten.
Hallo BCY, diese Entscheidung kann ich nicht nachvollziehen. Jeder sollte seine Erfahrungen teilen dürfen. Dafür ist das Forum doch da?! Es obliegt dann jedem Einzelnen persönlich die fremden Erfahrungen für sich zu bewerten und einzuordnen. Eine Zensur ist an dieser Stelle absolut kontraproduktiv und erstickt die Diskussion.
BCY, ich würde mich freuen, wenn Du Deine Entscheidung überdenken würdest.
Oje, das hört sich richtig schlimm an. Von einem Tag auf den nächsten…Das würde ich nicht schaffen. Ich nehme das Esomep von Hexal und habe die Kügelchen in den Kapseln ausgezählt Habe dann versucht jeden Tag 1-5Kügelchen wegzulassen. Aber nach 2 Wochen hatte ich dermaßen Reflux, dass ich nur noch Blut gespuckt habe und Zahnerosionen bekam😞
Zitat von Harry im Beitrag #11Ich denke 14 Tage vorher absetzen sollte reichen. Wenn die die PPI lange genommen hast wirst du den Rebound nach 4-5 Tagen spüren. Im übrigen wird von vielen Hausärzten und auch Refluxärzten der Rebound-Effekt für nicht existent gehalten. Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass es den definitiv gibt. Die Quellen zur Dauer des Rebound-Effektes sind volkommen unterschiedlich. Wie du schon geschrieben hast sagen manche nur wenige Tage bis Wochen. Ich hatte auch schon Quellen gelesen in denen es heißt bis zu 3 Monate. Wenn du also ein falsch positives Ergebnis vermeiden willst, dann solltest du die so früh wie möglich ausschleichen. Du kannst ja mit Antaziden etwas gegenarbeiten.
Achso, und ich würde mir nach der ph-Metrie/Impedance auf jeden Fall die Rohdaten geben lassen. Viele Ärzte drücken einfach auf den Knopf "Auswertung", ohne sich das im Detail anzuschauen. Ich selbst hatte bereits 2 fehlerhafte ph-Metrien => Falsch platziert und nicht belegte Impedance-Kanäle :(
VG
Das ist es ja. Der Rebound fängt erst 4-5 Tage nach dem Absetzten der Ppi an und nach 14 Tagen ist der mit Sicherheit nicht vorbei und dennoch misst man dann den pH Wert der Speiseröhre.
So mache ich das. Ich werde nun versuchen die Ppis auszuschleichen…mal schauen ob’s klappt.
Vielen Dank für deinen Tipp mit den Rohdaten. Wie sehen diese denn eigentlich aus? Ich habe bisher von Leidensgenossen nur die Tabellen in einer Facebookgruppe gesehen.
Woher weiß ich, dass der Schlauch mit den Messpunkten richtig platziert ist? Es wird ja nicht immer ein Röntgen gemacht, so wie ich das verstanden hab.🤔
Zitat von Lenna im Beitrag #1Dann würde man gerade doch den Rebound messen und das Ganze wäre falsch positiv. Was meint ihr?
So sehe ich das auch. Hab übrigens am Donnerstag meine ph-Metrie. Ob da mit Impedanz dabei ist, weiß ich gar nicht. Gut, bei mir ist es eh pro-forma, da ich in der Spiegelung schon ne GERD und Barrett nachgewiesen habe.
Ich habs jetzt so gemacht: PPIs reduziert bzw abgesetzt und stattdessen Famotidin genommen. Das sollte eine deutlich kürzere Wirkdauer haben. Ich denke ich werde die letzte Famotidin am Abend vor der ph-Metrie nehmen und dann während der Untersuchung nichts. Zwei Wochen ohne Medikamente würde ich in meinem Fall nicht machen, ich hätte da sicher ne schwere Entzündung.
Aber der Gedanke mit dem falsch-positiven Befund ist meines Erachtens korrekt und ich sehe das genauso. Scheint die Ärzte aber nicht zu stören, evtl. kommen denen solche Gedankengänge noch nicht einmal. Aus meiner Erfahrung mit dem Umgang von Ärzten würde mich das jedenfalls nicht wundern. Ich kann dir nun auch nicht wirklich zu etwas raten. Es sei denn, du willst unbedingt ne OP, dann wäre ne falsch-positive ph-Metrie ja sogar nicht schlecht.
Danke für die Bestätigung. Ich habe diesen Gedanken bereits meiner Hausärztin erzählt, die sich aber überhaupt da nicht reindenken konnte oder wollte🤷🏼♀️
Die pH Metrie macht ohne Impedanz m. E. keinen Sinn. Wozu machst du denn dann überhaupt das, wenn du eine klare Refluxdiagnose hast?
Nein ich will keine OP und schon gar nicht aufgrund einer falsch positiven Diagnose. Mittlerweile bin ich einfach nur noch am verzweifeln.
Ich nehme aktuell 20mg Esomeprazol ein, wobei das am Anfang geholfen hat und nun scheint der Körper wieder dagegen zu arbeiten. Ich spüre auf jeden Fall einen Gewöhnungseffekt, den es gem. mehrerer Gastroenterologen bei den Ppi nicht gibt🤷🏼♀️