Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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Diesmal halte ich mich kurz mit meinen Bericht (schade das meine alten Beiträge weg sind). Ich hatte die Löhde-OP letztes Jahr im September. Nach der OP bestanden weiterhin Probleme (saurer Geschmack im Mund, brennen in der Speiseröhre, Schmerzen im OP-Bereich). Es folgten wieder die üblichen Untersuchungen. In der Manometrie wurde festgestellt, dass keine Refluxbarriere gegeben ist. Die PH-Metrie zeigt sehr viele Refluxereifnisse. Habe wieder angefangen PPI zu nehmen. Bis auf das, das ich zusätzlich immer wieder Schluckbeschwerden habe, hat mir diese OP-Methode leider nichts gebracht.
Anbei ein Auszug aus dem Bericht der PH-Metrie mit Impendanzmessung. Auch dort wird als Nebenbefund angezeigt, dass das Essen zu lange in der Speiseröhre verweilt. Zum Reflux reizt das die Speiseröhre zusätzlich.
BCY
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Dr. Löhde empfiehlt eine PPI-Therapie. Dr. Thomas eine neuerliche OP wo er zuerst meinte, es enger zu machen. Daraufhin habe ich ihn auf meine schwache Speiseröhre verwiesen. Dann meinte er den Hiatus anders legen und die Speiseröhre von den Vernarbungen im Bereich des Netzes befreien.
Zitat von BCY im Beitrag #5Dr. Löhde empfiehlt eine PPI-Therapie. Dr. Thomas eine neuerliche OP wo er zuerst meinte, es enger zu machen. Daraufhin habe ich ihn auf meine schwache Speiseröhre verwiesen. Dann meinte er den Hiatus anders legen und die Speiseröhre von den Vernarbungen im Bereich des Netzes befreien.
Den Hiatus anders legen? Habe ich noch nie gehört und macht mich hellhörig, weil eine "Verlegung" vielleicht meine Herzrhythmusstörungen beseitigen könnte. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Zitat von BCY im Beitrag #5Dr. Löhde empfiehlt eine PPI-Therapie. Dr. Thomas eine neuerliche OP wo er zuerst meinte, es enger zu machen.
Ich habe ja die gleichen Probleme nach der OP wie du. Was mit der Speiseröhre ist, da warte ich noch auf die Befunde. Beim letzten Besuch bei Dr. Thomas meinte er ja, es sähe alles gut aus. Allerdings habe ich Schmerzen im Bereich der oberen OP-Narbe und schlimmere Refluxsymtome als vorher. Vielleicht hat das Netz nicht gehalten, oder es sind jetzt Verwachsungen, die die Schmerzen verursachen. Ich hoffe ja immer noch das es besser wird, oder Dr. Thomas noch einen Versuch wagt. Komischerweise leide ich nach der Einnahme der PPIs kurzzeitig unter schlimmerem Reflux. Alles sehr merkwürdig. Ich will eine Gastritis auch nicht ausschließen.
@ Achim: ja er meinte den Hiatus anders legen. Wie genau das gehen soll musst du ihn fragen. Das habe ich selber nicht ganz kapiert.
@ Hansdampf: manchmal denke ich mir, dass vlt. das Netz an der Speiseröhre scheuert und zusätzliche Beschwerden auslöst. Ist aber nur ein Gedanke von mir und ob es tatsächlich so ist weiß ich nicht. Durch die PH-Metrie habe ich ja erwiesenermaßen weiterhin starken Reflux. Mal schauen was die PPI-Kur bewirkt. Ich hoffe das ich dadurch das brennen in der Speiseröhre wegbekomme. Zusätzlich nehme ich auch Talcid nach den Mahlzeiten.
Zitat von Hansdampf im Beitrag #10 Wie Masterplan schon schrieb, sind aluminiumhaltige Säureblocker mit Vorsicht zu behandeln. Ich habe Talcid nur für den Ausnahmefall zu Hause.
Für alle Interessierten hier ein Bild vom Netz von meiner OP. Leider weiß ich nicht, in welchem Stadium der OP das Bild gemacht wurde.
BCY
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Informationen zum Krankhausaufenthalt: Das Vivantes ist ein großes öffentliches Spital welches direkt am Wasser liegt. Ich hatte ein Comfortzimmer und war froh darüber, da ich alleine darin war. Nach der OP beim Aufwachen glaubt man zuerst ein LKW ist einem über die Brust gefahren. Das kommt von der Luft, die in den Bauchraum gepumpt wird (man wird sozusagen aufgeblasen, damit der Chirurg mehr Sichtfeld hat auf die zu operierende Stelle). Es dauerte einige Tage bis diese Luft im Körper abgebaut wurde (spazieren gehen hilft dabei). Weiters legt Dr. Thomas bei der OP eine Drinage (die bleibt dann für ca. 2 Tage drinnen). Ich war froh als die Drinage entfernt wurde, da sie mir zusätzlich Schmerzen bereitet hat.
Wer nach der OP mal einen Tag nicht das große Geschäft verrichten kann, sollte abwarten. Ich habe Abführmittel bestellt. Das Abführmittel in Verbindung mit dem Mittel vom Breischluckröntgen (wird 1 Tag nach der OP durchgeführt um zu sehen ob alles durch die Speiseröhre in den Magen gelangt) hatte ich dann höllischen Durchfall der einige Tage anhielt.
Die ersten Tage lag ich hauptsächlich am Rücken. Seitlich liegen verursachte Übelkeit und Seitenstechen. Nach ca. 1 Woche war seitlich liegen kein Problem mehr.
Bzgl Schulterschmerzen nach der OP rate ich jedem, ein warmes Kirschkernkissen aufzulegen. Das tat mir immer gut.
Gestern war ich wieder bei Dr. Schoppmann. Er sah sich die PH-Metrie an und nochmals die Bilder von der Magenspiegelung. Da laut Manometrie und PH-Metrie meine Speiseröhre nicht viel hergibt empfiehlt er eine Toupet. Habe ihn gefragt, ob er die Toupet länger oder kürzer macht. Er sagte mir, dass er sie grundsätzlich nach Watson macht (kürzer). Da ich aber das Löhdenetz drinnen habe und das Netz die Speiseröhre sehr einengt (auch bombenfest haltet), muss er schauen wie er genau da ran geht und was er konstruieren kann. Das Netz entfernt er ja im Gegensatz zu Dr. Breithaupt nicht. Anhand der Bilder von der letzten Magenspiegelung (die war im Jänner 2022) meinte er das ihm was komisch vorkommt. Das es sein kann, dass das Netz mit der Speiseröhre verwachsen ist. Daher soll ich nochmals eine Magenspiegelung durchführen und genau jenen Bereich gut ablichten und abfotografieren lassen. Ehrlich gesagt hoffe ich, dass das Netz nicht in die Speiseröhre eingewachsen ist. Das wäre der super Gau. Habe eine liebe Freundin im Wartezimmer angetroffen, die eine Nissen/Toupetmischung von Dr. Winkler hat. Sie hatte das erste Jahr mit starken Halsschmerzen gekämpft, Zungenbrennen und auch zwischendurch saurer Geschmack. Sie hatte in den ersten Monaten damit zu kämpfen, dass Wasser beim Trinken nicht sofort abfließen konnte. Bei ihr kam im Gegensatz zu mir bei der PH-Metrie raus, dass sie keinen Reflux hat aber auch ihre Speiseröhre nicht viel hergibt. Da meinte Dr. Schoppmann das bei ihr die Manschette vermutlich zu lang und zu eng gelegt wurde. Sie solle noch abwarten und wenn weiterhin Beschwerden bestehen, ändert er es auf eine kurze knackige Toupet um. Fazit: Zungenbrennen, Halsschmerzen können auch entstehen, wenn es zu eng ist und die Flüssigkeit, Spucke, Essen zu lange in der Speiseröhre verbleibt.
Das mit dem Wasser trinken hatte ich monatelang nach den OPs auch. Musste mir erst einmal kleine Schlucke angewöhnen. Ich persönlich finde die Entfernung des Löhde-Netzes, sofern es nirgends eingewachsen ist, für übertrieben. Das Netz stabilisiert das Zwerchfell an der ehemalige Bruchstelle. Warum sollte man es entfernen? Das rauspopeln des Netzes macht das Zwerchfell nicht besser.
Das hört sich natürlich nicht so gut an. An dieser Vermutung würde ich aber jetzt nicht soviel Gewicht hängen - bei mir hat mal ein Ärztin ein Barrett entdeckt. Diese Diagnose wurde dann wieder von anderen Ärzten verworfen, zum Teil mit ziemlich abwertenden Worten für die Ärztin. Es bleibt halt so: 3 Ärzte, 5 Diagnosen.
Aber du machst ja das Richtige und lässt es dir abklären. Was mich ein wenig irritiert, ist diese scheinbare Wankelmütigkeit vom Schoppi. Zuerst solls eine Nissen sein, dann vielleicht sogar RefluxStop, und jetzt eine spezielle Toupet. Hat er seine Umentscheidungen auch begründet?
Dr Schoppmann meinte zuerst (da hatte ich noch keine PH-Metrie) eine Nissen. Anhand der Ergebnisse durch die Ph-Metrie ist er umgeschwenkt auf ne Toupet. Dr. Riegler (der nur Untersuchungen macht, aber nicht operiert meinte Toupet oder RefluxStop). Dr. Schoppmann hat bis jetzt keinem mit Vor-OP ein RefluxStop eingebaut.
Zitat von BCY im Beitrag #20Dr. Breithaupt tendiert in meinem Fall aufgrund der Untersuchungen auch zu einer Toupet. Zumindest sind sich bzgl Toupet 3 Ärzte einig.
Zitat von Katzendompteur im Beitrag #18Das hört sich natürlich nicht so gut an. An dieser Vermutung würde ich aber jetzt nicht soviel Gewicht hängen - bei mir hat mal ein Ärztin ein Barrett entdeckt. Diese Diagnose wurde dann wieder von anderen Ärzten verworfen, zum Teil mit ziemlich abwertenden Worten für die Ärztin. Es bleibt halt so: 3 Ärzte, 5 Diagnosen.
Wurde der Befund anhand der entnommenen Proben nicht histologisch bestätigt?
Es wurde einerseits nichts mit dem Mikroskop gefunden, anderseits hat sich ein anderer Arzt der Klinik die Bilder nochmal angesehen. Hinterher hab ich rausbekommen, dass die eine total überforderte Assistenzärztin auf mich losgelassen haben.
Ohne Probenentnahme und anschließende mikroskopische Beurteilung lässt sich kein Barrett nachweisen. Daher kann man bei einer Spiegelung ohne Probenentnahme lediglich Vermutungen anstellen
Schon klar. Aber die Dame hat das so einfach nebenbei erwähnt, als ging es um eine Bestellung beim Pizzaservice. Zum Glück hab ich mich da nicht operieren lassen!
Das ist die erste und letzte Verwarnung, danach wirst Du Kommentarlos gelöscht
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