Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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ich muss momentan beobachten, dass sich meine Refluxbeschwerden irgendwie gewandelt haben. Ursprünglich hatte ich vorwiegend: starkes Aufstoßen, morgens Säuregeschmack im Mund, Druckgefühl in der Brust, Einklemmungsschmerzen, Rückenschmerzen und Ameisenlaufen im oberen Rücken. Sodbrennen war selten, aber wenn der Magen hochgerutscht ist, hatte ich auch Phasen wo es stärker war.
Seit ich Corona hatte und danach auch eine Erkältung (aber schon 2 Moante her) ist mein Hauptsysmptom mittlerweile starke Schluck- und Rachenschmerzen, Räusperzwang, Säure im Mund und Probleme beim Sprechen. Es führt soweit, dass ich ohne Hustenbonbon oder Gelo-Revoice keine 30 min sprechen kann ohne das dies sehr schmerzhaft wird. Ich habe darauf hin wieder angefangen PPI zu nehmen 2x20 mg Esomeprazol. Es hat etwas geholfen, aber ich habe weiterhin Probleme. auf 40 mg werd ich nicht hochgehen. Da krieg ich Hitzwallungen und Kopfschmerzen von. Ist das der berüchtigte stille Reflux oder einfach der gasförmige Anteil des normalen Reflux? Habt ihr noch tipps, wie man dem Herr werden kann?
ich habe schon öfters gelesen, dass Corona oder andere starke Erkältungen Reflux verändern oder sogar erst hervorrufen. Woran das liegt, konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen. Man weiss nur von Covid, dass es auch die Verdauungsorgane angreifen kann. Aber ob das mit dem Reflux zusammenhängt, keine Ahnung. Vielleicht werden die Schleimhäute im Allgemeinen stark angegriffen, das könnte vielleicht dem Reflux zuarbeiten.
Dr. Breithaupt meinte mal in einem Beitrag, dass sich die Refluxsbeschwerden mit der Zeit verändern. War bei mir ehrlich gesagt nicht anders und persönlich meine ich, dass diese Veränderungen mit der Große des Zwerchfellbruchs (der wird leider mit der Zeit und durch Belastung größer, dadurch verändert sich auch die Lage des Magens), die Stärke des Sphinkters (die lässt auch immer mehr nach) und mit der Stärke der Speiseröhre zusammenhängt.
Zitat von BCY im Beitrag #4Dr. Breithaupt meinte mal in einem Beitrag, dass sich die Refluxsbeschwerden mit der Zeit verändern. War bei mir ehrlich gesagt nicht anders und persönlich meine ich, dass diese Veränderungen mit der Große des Zwerchfellbruchs (der wird leider mit der Zeit und durch Belastung größer, dadurch verändert sich auch die Lage des Magens), die Stärke des Sphinkters (die lässt auch immer mehr nach) und mit der Stärke der Speiseröhre zusammenhängt.
So war es auch bei mir. Jahrelang kam ich mit 20 mg Omeprazol zurecht, musste dann erhöhen und konnte essen und trinken was ich wollte. Zuviel Alkohol war nicht gut. Da half dann auch kein Omeprazol mehr. Hätte mich jemand vor 1 Jahr gefragt was ein stiller Reflux ist, hätte ich es nicht beantworten können. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass verschiedene Faktoren dafür verantwortlich sind. Bei mir wurde eine Hernie festgestellt, dann hatte ich über einen langen Zeitraum sehr viel Stress und auch noch einen häuslichen Unfall. Danach habe ich bewußt die Symptome bemerkt. Brennen auf der Zunge und am Gaumen. Nach Konsum von Süßigkeiten merke ich regelrecht das Aufsteigen des Gasrefluxes in den Mundraum. Reflux ist schon eine heftige Krankheit. Der stille Reflux setzt aber noch einen obendrauf.
Zitat von hanno96 im Beitrag #3Hattest du starken Husten während der Corona Erkankung? Das könnte den Bruch vergrößert haben.
Husten war nicht so stark, aber ich hatte sehr starke Halsschmerzen, ich glaube, dadurch wurde meine Stimmbänder einfach nachhaltig angegriffen und durch die säurebelastung oder Pepsinbelastung erholt sich das nicht wieder.
Diese stimmbelastung und das rachenbrennen ist im Moment einfach das Hauptproblem und ich weiß nichtmal ob das mit einer OP behoben werden kann.
Aber ich denke mir das auch immer mit dem vergrößern des bruchs. Die Heilung braucht dann einfach länger, also lieber früher als später die OP. Ich habe das ganze jetzt 2,5 Jahre und besser wirds nicht mehr.
Ich muss jetzt hier nochmal meine Gedanken loswerden. Nachdem es jetzt wieder einige Tage besser wurde, musste ich gestern morgen nach einem doch üppigen essen am Vorabend feststellen, dass die Halsschmerzen wieder da sind. Vorrangig auf der linken Seite (schlafe auch links). Ich hab wieder ppi genommen, aber es tut sich nix. Nach dem aufwachen hab ich schluck und Halsschmerzen trotz ppi und gaviscon. So gut wie kein Sodbrennen (kenn den Schmerz). Bei diesen Symptomen frag ich mich jedes Mal ob es jetzt reflux ist oder sich eine Erkältung anbahnt und ob es jetzt gasförmiger reflux ist oder normaler reflux der bis in den Hals kommt. Vor allem die Angst vor dem gasförmigen relfux nimmt mir etwas meine Überzeugung für eine OP. Restech Messung hab ich nicht, bringt mir aber auch nichts, weil ich mir nie im Leben ne fundo machen würde.
Ich hab jetzt 3 Monate jeden Tag eine subjektive beachwerdebewertung meiner Symptome durchgeführt, um für mich selbst rauszufinden, ob die Symptome meinen Alltag stark genug beeinflussen, dass ich so nicht mehr weiter machen möchte. Das Ergebnis war knapp, aber sie tun es und ich werde mich Ende November wohl wieder um eine OP kümmern, nachdem ich schon zweimal verschoben hatte. Ich hab manchmal das Gefühl ich wär in einem Albtraum der sich immer wiederholt. Kaum geht es mal ein paar Tage etwas besser, wird es wieder schlimmer. Ich komme mit den Maßnahmen welche ich schon ausprobiert habe: ppi, gaviscon, zwerchfell Übungen und Massage, iqoro, nahrungsveränderung usw. Irgendwie auf keinen zufriedenstellende langfristigen Zustand. Sry wenn ich mich hier gerade so auslassen, aber ihr kennt sicher die Belastung, die mit dem ganzen zu tun hat und die einen einfach nicht mehr loslässt.
Hey Neo, kann Deine Gedanken vollkommen nachvollziehen. Mir geht’s ähnlich. Nehme zur Zeit 40 mg Esomeprazol( habe ja schon lange Sodbrennen) und zur Nacht Gaviscon Advance, was momentan sehr schwierig zu bekommen ist. Mit dem Essen ist es bei mir auch schwierig, da ich durch den stillen Reflux andauernd Zungen - und Gaumenbrennen habe. Ich hatte schon einen groben Termin zur OP bei Dr. Thomas in Berlin. Nach einem Telefonat mit Dr. Löhde, bezüglich meines stillen Refluxes, riet er mir die OP erst einmal zu verschieben und Gaviscon Advance dagegen einzunehmen. Und dann mal zu schauen, ob und wie das hilft. In der Nacht ist es damit ok. Diese Krankheit macht ganz schön etwas mit meiner Psyche und momentan dreht sich der ganze Alltag darum.
Hallo Gretsch, danke für deine Antwort. Wurde dein stiller reflux irgendwie nachgewiesen und äußert er sich bei dir noch anders als Zungen und gaumenbrennen? Meine Probleme haben sich ja wie oben beschrieben seit etwa 4 Monaten gewandelt und ich habe immer mehr mit Halsschmerzen, rachenbrennen und stimmproblemen zu tun. Bei längerem sprechen hilf auch gaviscon nicht mehr, genauso wie es nicht die ganze nacht hilft. Das war sowieso mein Mittel der Wahl, weil ppi nicht so wirklich helfen.
Ich wollte jetzt hier nochmal "Entwarnung" geben. Die Halsschmerzen seit Freitag sind wohl auf einen Infekt zurückzuführen, da ich mittlerweile auch schnupfen habe. Mannoman man macht sich auch leider verrückt. Mir hätte eigentlich klar sein müssen, nachdem ppi und gaviscon nicht gewirkt haben, dass es was anderes sein muss.
Meine seit 4 Monaten andauernden stimmproblem und das rachenbrennen sind aber definitiv nicht infektbedingt gewesen, dafür treten diese Dingen einfach zu häufig und ohne typische erkältungsbedingte begleiterscheinungen auf.
Zitat von Neo im Beitrag #10Hallo Gretsch, danke für deine Antwort. Wurde dein stiller reflux irgendwie nachgewiesen und äußert er sich bei dir noch anders als Zungen und gaumenbrennen? Meine Probleme haben sich ja wie oben beschrieben seit etwa 4 Monaten gewandelt und ich habe immer mehr mit Halsschmerzen, rachenbrennen und stimmproblemen zu tun. Bei längerem sprechen hilf auch gaviscon nicht mehr, genauso wie es nicht die ganze nacht hilft. Das war sowieso mein Mittel der Wahl, weil ppi nicht so wirklich helfen.
Ich habe eine Restech-Untersuchung machen lassen. Dabei kam heraus, dass ich in der Nacht einige PH-Absenkungen bis auf 5,5 hatte. Tagsüber waren die Werte im Normbereich. Allerdings habe ich die Untersuchung unter Einnahme von 40mg Esomeprazol gemacht. Hier im Forum kam die Aussage, das dadurch das Ergebnis verfälscht wird. Mich wundert nur, dass der Arzt mir das nicht vorher gesagt hat. Hals-oder Ohrenschmerzen konnte ich bis jetzt noch nicht mit dem SR in Verbindung bringen. Manchmal läuft beim Essen auf einmal grundlos die Nase. Das kann auch ein Indiz für SR sein. Was ich auch oft habe, ist ein ( ich nenne es ) scharfer Atem. Ist schwer zu beschreiben: Beim Einatmen durch den Mund, habe ich ein Gefühl, als würde ich gerade etwas scharfes oder mentholhaltiges essen. Bei dem Gaviscon gebe ich Dir recht. Ich wache seit einiger Zeit morgens um fünf Uhr auf und habe das Gefühl, dass der stille Reflux wieder los geht. Dann ist die Nacht zu Ende.
Restech unter PPI ist leider total unsinnig. Ich denke, dass der Arzt eher aufs Geld aus war. Dann ist eine richtige Durchführung natürlich eher Nebensache. Denn bei 40mg Esomep sollte im Magen eigentlich kaum Säure vorhanden sein.
Das Gefühl eine „scharfen“ Atems kenne ich auch. Habe es gerade in diesem Moment und bin davon aufgewacht. Besonders auch in der Nase habe ich dieses brennen. Ich nutze vor dem Schlafen gehen Bepanthen Nasensalbe, um die Schleimhäute zu schützen. Die Restechmessung hatte bei mir einen schweren Reflux nachts im Liegen bis auf 4,5 ergeben. Das war nach der ersten OP und hat sich nicht wirklich verändert. Nur das ich vor der OP keine PPIs brauchte.
Das ist die erste und letzte Verwarnung, danach wirst Du Kommentarlos gelöscht
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