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Neo
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    • Neo hat einen neuen Beitrag "Was ist denn nur mit den Ärzten los? Wo finde ich gute Unterstützung?" geschrieben. 23.03.2025

      Hallo Songan,

      Bei einem stillen Reflux kann ich dir Gaviscon Advance und Iqoro empfehlen, falls du das noch nicht ausprobiert hast. Beim Iqoro dauert es aber mehrere Monate mit einer Besserung und das ist leider ziemlich teuer.

      LG und Gute Besserung.
      Neo

    • Neo hat einen neuen Beitrag "4 Jahre nach der OP" geschrieben. 20.03.2025

      Zitat von larry im Beitrag #178
      Was die Versorgung eines Bruchs angeht, ist es vielleicht eine gute Methode. Aber bei einem inkompetenten LES versagt die Methode wahrscheinlich öfters. Der LES benötigt einfach mehr Unterstützung. Ob es mit einer Fundo getan sein wird, versehe ich auch mit einem grossen Fragezeichen. Ich bräuchte ähnlich gelegene Fälle, bei denen nach einer misslungenen Löhde die Fundo ein Gamechanger war, in Verbindung mit einem sehr schwachen LES.


      Wann ist es für dich denn ein inkompletter LES? Bei 15 mmHG Ruhedruck, bei 5, bei 0? Das ist ja nicht so einfach zu bestimmen und außerdem kann die Speiseröhre ja auch an Stärke wieder zunehmen, dass hatte glaub ich BCY mal hier berichtet.

    • Neo hat einen neuen Beitrag "4 Jahre nach der OP" geschrieben. 12.03.2025

      @Larry ok das kann ich nachvollziehen. Soweit ich mich richtig erinnere, war dein LES Druck vor der OP ja bei 0 mmHg, richtig? Ich glaube auch das man bedenken muss, wie lange die Krankheit einen begleitet. Gerade wenn dies über Jahrzehnte anhält, kann ich mir vorstellen das die Funktion des Sphinkters immer mehr abnimmt und schlussendlich keine Funktion (0 mm Hg) mehr vorhanden ist. Dann hat man natürlich enorme Schwierigkeiten mit einem funktionslosen Muskel wieder die Nahrung durch eine verengten Hiatus zu pressen. Gerade das wollte ich auch vermeiden und habe die OP "schon" nach 4 Jahren des Leidens gemacht. Ich hatte auch sehr wenig Schluckprobleme nach der OP und meine Speiseröhre sei wohl "stark" laut Dr. Thomas. Irgendetwas hat aber trotzdem nicht gepasst bzw. es hat sich irgendwas gelöst, wovon ich sehr stark ausgehe.

    • Neo hat einen neuen Beitrag "4 Jahre nach der OP" geschrieben. 12.03.2025

      Zitat von larry im Beitrag #150
      Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem schon älteren Bauchchirurgen, der jetzt zum Zeitvertreib eine Privatpraxis betreibt. Er hat in seinem Berufsleben längere Zeit als Chefarzt in der Chirurgie auch Fundos gelegt.
      Als ich ihm von meiner Misere und dem OP-Verfahren erzählte, schlug er die Hände über dem Kopf zusammen. Er hält die Löhde auch für Unsinn, vor allem, da keine Fundo gelegt wird. Jetzt möchte er mir helfen, den OP-Bericht hat er schon. Er selbst operiert nicht mehr, aber er hat Verbindungen.
      Und eben wieder diese absolute Ablehnung gegen die Löhde. Was er dabei auch massiv kritisierte, wäre die Annahme Löhdes, dass es keinen LES gebe. Der Kommentar des Veterans: "Unwissenschaftlicher Schwachsinn!"

      Jedenfalls bin ich froh, jetzt endlich Unterstützung ärztlicherseits zu bekommen.


      Ich weiß nicht an was für Ärzte du immer gerätst, aber bisher waren alle Chirurgen, mit denen ich gesprochen habe aufgeschlossen dem Löhde-Verfahren gegenüber und sahen es grundsätzlich positiv. Mehrere Ärzte, sogar der Gastroenterologische Leiter des Sana Klinikums hier, hat mir bestätigt das es "sehr gut" war, dass ich keine Fundo habe machen lassen.
      Ich bin mit der OP nicht beschwerdefrei geworden, aber ich glaube immernoch an die Methode. Ich bin mir zu 99% sicher wieder einen Bruch oder zumindest eine deutliche Verschiebung der Speiseröhre zu haben. Daran ist aber erstmal die Methode nicht schuld. Das hätte auch bei jeder anderen Methode auftreten können.

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Schwangerschaft mit Löhde Methode" geschrieben. 10.03.2025

      Danke für diese Infos, vor allem die Sache mit der Haltbarkeit von den Implantaten. Wahrscheinlich hast du schon recht und auch deshalb werden die Erfolgsaussichten für eine OP immer niedriger je öfter man operiert. Obwohl es wahrscheinlich auch vom einzelnen Patienten und dessen Gewebe abhängt, wie oft man da operieren kann.
      Wie gesagt habe ich jetzt mehrheitlich gehört das das Netz Grundsätzlich in Takt bleibt, und vielleicht muss man dann in dem Bereich gar nichts mehr am Gewebe rumschnippeln.

      Ich setze jetzt darauf, dass ich durch eine zweite OP mit dem biologischen Netz, was ich in Eigengewebe umwandelt wenigstens ein paar Jahre Ruhe habe. So wie es aktuell ist geht es einfach nicht weiter...

      Zum Erfolg der Re-OP gibt es wie auch bei der Erst-OP wohl unterschiedliche Erfahrungen. Ich habe hier im Forum und auch privat sowohl gute als, auch weniger gute Verläufe gehört.

      Ich bin auch sehr schlank und habe lang gebraucht um mich von der OP zu erholen. Ich hatte fast 4 Wochen sehr starke Verspannungen und Rückenschmerzen, vor allem auch beim spazieren.
      Als ich nach der OP zum Röntgenbreischluck gefahren wurde hatte ich bei der Schwester gefragt, ob denn schon mein Mitpatient (der eine Re-OP nach Fundo bei Dr. Thomas hat), welchen ich vor der OP kennengelernt hatte, da war. Sie meinte nur "ja der ist hier vorhin reinspaziert und war schon dran". In dem Moment habe ich nur ungläubig geguckt, weil ich mich eigentlich gar nicht aus dem Bett bewegen konnte geschweige denn den Weg von der Station bis zum Breischluck hätte laufen können.
      So unterschiedlich sind halt die Körper und die Reaktionen auf die OP. Ich habe jetzt gelernt, dass ich wohl sehr anfällig bin und ich werde nach meiner zweiten OP keine Risiken mehr eingehen und mit allem, was ich gelernt habe aufpassen.

      Noch eine Sache zu den Studienbögen:
      Ich weiß auch nicht wie die Klinik das auswählt, aber hier im Forum haben auch Patienten diesen Bogen erhalten, bei denen die OP einen ganz schweren Verlauf genommen hat.

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Schwangerschaft mit Löhde Methode" geschrieben. 08.03.2025

      Zitat von Kiki im Beitrag #3
      Hallo BCY,

      danke dir! Es wird bei Zwillingen und relativ großen Kindern dazu geraten. Ich denke auch, dass ich das generell in Erwägung ziehen würde.

      Ich frage mich nur, ob bei den anderen Frauen wirklich alles problemlos ablief. Dass es am Ende unterm Strich gut ging, lässt ja doch trotzdem einige Fragen offen...

      Ich habe eine sehr schmale Taille und intraoperativ konnte man sehen, dass ich zudem eine sehr starke Zwerchfellmuskulatur habe. Das hat es vielleicht auch begünstigt, dass mein Bruch am Ende sehr groß war, v.a. im Verhältnis zu meinem schmalen Oberkörper. Noch dazu habe ich in meinem alten Job viel körperlich gearbeitet. Ob die starke Muskulatur im Verhältnis zum schmalen Körper nun ein Vor- oder Nachteil ist, konnte mir Dr. Löhde nicht sagen, da er beides für möglich hält.

      Mit meinem jetzigen Wissen bin ich unentschlossen, ob ich das Risiko Schwangerschaft eingehen sollte. Denn immerhin kann man die OP MAXIMAL drei Mal machen. Und dann war mein Bruch bereits recht groß, also schätze ich dass es bei mir vermutlich nur insgesamt zwei Mal möglich ist.

      Und wie lange so ein Implantat halten wird, wird sich erst mit der Zeit herausstellen. Am Ende kann man ohne Zwerchfell nicht leben.

      Weiß jemand zufällig, ob es eine vergleichbare OP Methode gibt? Vielleicht gibt es da mehr Informationen über die Risiken einer Schwangerschaft.



      Hallo Kiki,

      Woher hast du denn die Information, dass eine OP maximal drei Mal möglich ist?
      Ich habe hier von einem anderen Forenmitgleid gehört, dass eine Chirurgin meinte, dass eine Fundoplikatio nur drei mal im Leben möglich ist. Ob dies aber bei einer reinen Zwerchfell-OP der Fall ist wusste er nicht. Ich würde sagen das ist nicht der Fall, ein Forenmitglied hier wurde bereits 5 mal von Dr. Thomas operiert.

      Ob das Implantat bis zum Lebensende hält kann ich nicht einschätzen, aber von dem was ich mitbekommen habe, ist bei den Rezidiv-Fällen der Löhde das Implantat zum Großteil intakt und der Neu entstandene Defekt ist woanders aufgetreten.

      Ob es eine vergleichbare Methode zur Löhde gibt weiß ich nicht mit Sicherheit, ich denke mal aber momentan gibt es sie noch nicht. Soweit ich richtig informiert bin, ist das Patent erst vor kurzem ausgelaufen und es dürften noch nicht so viele andere Ärzte nach diesem Prinzip operieren.

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Bicorn nicht erfolgreich -> was nun?" geschrieben. 04.03.2025

      Zitat von BCY im Beitrag #7
      Das spannende daran ist, dass er ein paar Wochen nach der Entfernung vom Linx Liegenstütze gemacht hat mit 20-30 kg Rucksack am Rücken. Dem Zwerchfell hat es nicht geschadet. Das resorbierbare Netz hat der Chirurg um die Speiseröhre gelegt (nicht nur auf einen Zwerchfellschenkel). Er hat mir damals ein Foto davon gezeigt, welches er vom Chirurgen erhalten hat.


      Wenn ich solche Geschichten höre, frage ich mich, was da bei mir falsch gelaufen ist, dass vom tiefen atmen meine OP (höchstwahrscheinlich) kaputt gegangen ist.

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Bicorn nicht erfolgreich -> was nun?" geschrieben. 04.03.2025

      Zitat von BCY im Beitrag #3
      Bzgl Netz würde ich mir jetzt nicht allzu große Sorgen machen. Ein guter Chirurg kann mit Netzen umgehen. Vielleicht solltest du mal bzgl resorbierbaren Netz nachfragen. Ein Freund von mir hat damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Als ihm der Linxring entfernt wurde (wegen starken Schlickstörungen), hat ihm der Chirurg ein resorbierbares Netz eingesetzt. Leider blieb aber der Reflux weiterhin sodass er sich nach über einem Jahr wieder unters Messer gelegt hat. Das Zwerchfell hat gehalten und man sah das sich durch das resorbierbare Netz Narbengewebe gebildet hat. Es konnte eine Verdickung des Zwerchfells festgestellt werden. Der Chirurg hat ihm eine Toupet verpasst (das war vor einer Woche) und heute hattet er sich ein BigMac-Menü beim Mäci gegönnt. Er hat aktuell nur noch leichte Druckbeschwerden und ist mit der Operation zufrieden.


      Nur damit ich das nochmal richtig verstehe:
      Dein Freund hat nach der Entfernung des Linx Rings ein Resorbierbares Netz bekommen und man hat 1 Jahr später bei einer weiteren OP festgestellt, dass mit dem Zwerchfell alles in Ordnung ist? Also kein Bruch, ordnungsgemäße Anordnung der Organe usw und er hatte trotzdem noch Reflux? Hat man die Ursache dafür herausfinden können, wenn anatomisch alles korrekt war, sonst hätte es ja auch keine Toupet gebraucht.

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Bicorn nicht erfolgreich -> was nun?" geschrieben. 04.03.2025

      Hallo Pfälzer,

      Schade das deine OP nicht gehalten hat, ich wünsche dir auf jedenfall alles Gute. Ich bin nicht nach Ablassmaier operiert, beschäftige mich aber ebenfalls mit der Möglichkeit einer Re-OP.
      Zu deinen Ausführungen habe ich zwei Gedanken (nur meine Meinung) :
      Eine Re-OP nach einem Netz Einsatz zu machen, ist wohl bei jedem Verfahren mehr oder weniger schwierig. Ich habe hier schon Berichte gelesen, dass Leuten OPs verwehrt wurden, obwohl sie ein "normales" Netz eingesetzt bekommen haben. Es hängt also glaube ich eher vom Chirurgen ab, ob sich jemand nochmal da ran traut. Ich möchte dir nicht zu dem einen oder anderen Chirurgen raten, aber ich denke nicht, dass es bei der Reoperabilität zwischen Zarras und Ablassmaier größere Unterschiede gibt.
      Der zweite Punkt betrifft jetzt deine Re-OP. Ich bin genau die selben Gedanken durchlaufen. Man muss sich aber bewusst sein, dass es für einen "neuen" Chirurgen immer schwieriger ist, sich durch eine alte OP durchzuwühlen. Das führt zum Zwiespalt, weil man halt durch die erste OP nicht beschwerdefrei geworden ist, dass ist bei mir auch so. Ich bin aber zumindest momentan zu dem Schluss gekommen, dass ich meinem Chirurgen nochmal eine Chance gebe, auch weil er einfach die erste OP durchgeführt hat, und das Netz, was bei mir drin ist, am besten kennt. Ich denke aber jeder muss das selbst entscheiden.

      Zur Fundo möchte ich mich nicht im Detail äußern, ich halte dieses Verfahren für sehr risikobehaftet, auch wenn es wieder zum Rezidiv kommt und sich die Fundo im Zwerchfell einklemmt.

      Alles Gute dir!

    • Neo hat einen neuen Beitrag "4 Jahre nach der OP" geschrieben. 28.02.2025

      Hallo Ines,
      Ich bin momentan auch wieder mit Dr. Thomas in Kontakt. Also ich kann dir nur Empfehlen bei erneuten Beschwerden Kontakt aufzunehmen. Nachdem es im Sommer 2024 noch nicht so gut geklappt hat mit der Kontaktaufnahme, bin ich dafür jetzt in regelmäßigem Austausch mit ihm und das finde ich gut.

      Was das erneute Rezidiv betrifft, so muss ich mich immer mehr fragen, warum denn auch die stabile Löhde Methode eine Bronchitis nicht aushält. Als ich vor der OP noch im Vivantes rumgelaufen bin, sagte eine Schwester zu mir: "vermeiden Sie bloß eine Erkältung, wir hatten so viele Rezidive wegen Erkältungen im letzten Jahr".
      Wie soll man sowas vermeiden? Ich kann mich ja nicht mein ganzes Leben isolieren. Und wenn man dann bei der ersten Erkältung ein Rezidiv bekommt, kann man sich auch eine OP sparen.

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Hat jemand Erfahrungen mit Prof. Von Rahden?" geschrieben. 17.02.2025

      Zitat von BCY im Beitrag #2
      Hallo! Ein Freund von mir hatte unlängst zu van Rahden Kontakt. Er ist zu ihm persönlich gefahren. Für die Durchsicht der Befunde (Manometrie, PH-Metrie, Gastroskopie, OP-Bericht wegen Linxringentnahme) und einem
      Gespräch verlangte er 360.- Euro von ihm.
      Ich selber habe van Rahden 2021 konsultiert und das Gespräch fand via Telefon statt (Befunde ließ ich ihm via Mail vorab zukommen). Ich habe damals etwas über 300.- Euro bezahlt.
      Ein weiterer Freund hatte eine Fundoplicatio nach Toupet bei ihm, wobei nach ca 6 Monaten das Zwerchfell wieder offen war und die Manschette drinnen steckte. Van Rahden hat ihm keine seiner Beschwerden abgenommen bzw. geglaubt sodass er nach Berlin zu Thomas gegangen ist und sich einen Teil der Manschette entfernen und den Zwerchfellbruch beheben hat lassen.
      Alles in allem ist für mich persönlich van Rahden der teuerste unter den Fachärzten.
      Kontaktaufnahme erfolgt mittels seiner Mailadresse.


      Immer diese Ärzte die Ihr Werk für Unzerstörbar halten und nicht zugeben wollen, dass etwas passiert sein kann, sodass ein weiteres Rezidiv entstanden ist. Dr Thomas würde bei mir wenigstens nochmal laparoskopieren, um zu schauen was los ist, obwohl meine Befunde nichts außergewöhnliches zeigen. Das finde ich sollte jeder Chirurg anbieten und sich nicht auf diese ungenauen Diagnostikmethoden verlassen.

      @BCY wie geht es deinem Bekannten jetzt?

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Gibt es hier Erfahrungen mit der Methode" geschrieben. 12.02.2025

      Zitat von Flughafen im Beitrag #261
      Im Dezember wurde bei mir eine Nachuntersuchung durchgeführt, deren Ergebnis folgende Diagnosen ergab:

      - Leichte Kardiainsuffizienz (K44.9 G) 1
      - Gastroösophageale Refluxkrankheit (K21.9 G)
      - Milde Gastritis (K29.5 G)

      Obwohl ich weiterhin unter Sodbrennen leide, ist es nicht so stark wie vor der Operation. Das nervt halt. Es tritt hauptsächlich nach dem Essen auf und wird durch Trinken, Antazida oder Kaugummi gelindert. In den letzten zwei Wochen war ich jedoch beschwerdefrei, bis plötzlich wieder die Säurebombe explodierte, sodass ich PPIs nehmen musste.
      Ich muss jedoch zugeben, dass ich ein Allesesser bin, der eine breite Palette von Speisen genießt, von Kaffee und Kuchen über Süßigkeiten bis hin zu fränkischer Schäufele. Ich habe festgestellt, dass der Konsum von auch nur einem Schluck Bier sehr starke Symptome auslösen kann. Obwohl ich nicht rauche und nur selten Alkohol trinke, könnte die Gastritis zu einem erhöhten Säuregehalt im Magen beitragen, was meine zeitweise Beschwerdefreiheit erklären könnte.

      Ich bereue die Operation nicht, da mein Hauptziel war, dass sich mein Zustand durch die OP nicht verschlechtert. Herr Ablaßmaier hat mir das zugesichert.

      Herr Ablaßmaier setzt auch Netzimplantate ein. Für euch wäre es vielleicht sinnvoll zu prüfen, ob die Verwendung eines Netzes anstelle der Naht zwischen den Zwerchfellschenkeln eine bessere Option gewesen wäre.

      Bleibt gesund bitte !!!


      Hallo Flughafen,

      welche Untersuchungen hast du gemacht? Hast du eine Manometrie machen lassen und was ist da dein Wert für den ruhedruck des LES?

      Ein Netz ist kein Garant, dass man danach nicht weiterhin Sodbrennen hat. Ich habe das Löhde 3D Delta Mesh Netz drin und leide trotzdem jeden Tag.

      Alles Gute

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Schluckprobleme nach OP" geschrieben. 11.02.2025

      Zitat von Achim1952 im Beitrag #15
      Hallo Neo,

      ich freue mich, wenn ich Dir mit meiner Berichterstattung ein wenig Mut machen konnte und wünsche auch Dir recht bald eine Verbesserung Deiner Situation.

      Mit Deiner Analyse bezüglich des Triggerns der Schleimhäute durch den Genuss von Süßspeisen kommen wir der Sache näher. In der Tat hatte ich bereits wenige Tage nach meiner OP bis zum 10. Mai 2024 reichlich Zucker auf meine Süßspeisen (Eis, Quark, Joghurt, Milchreis und auch Eis etc.) gestreut, weil der Zucker im Mund so schön "knirschte" und ich jede Süßspeise so süß wie nur möglich zu mir nehmen wollte. Das war ganz offensichtlich einer meiner größten Fehler.

      Vorstehendes Datum war jener Tag, an dem nicht nur das Pochen und Gluckern mit all seinen nahezu unerträglichen Nebenwirkungen seinen Lauf nahm, sondern sich zu allem Übel auch noch eine Stoffwechselstörung (Verdachtsdiagnose) hinzugesellte, die bis heute nachwirkt. Die schlimmste Begleiterscheinung war (und ist zum Teil noch) das Muskelbrennen, vor allem in den Beinen. Anfangs konnte ich tagelang kaum noch auf den Beinen stehen, bis mir ein Arzt vom ärztlichen Notdienst eine Tavor (2,5 mg) verabreichte.

      Die Muskulatur erholte sich nach ca. 45 Minuten, als hätte ich eine Wunderpille eingenommen. Diese schlug ein wie eine Bombe, aber im positiven Sinne und hielt mehr als zwei Tage an. Die Sedierung tat ihr übriges, war aber nach solch krassen Attacken eine Wohltat. Lorazepam ist in der Tat sehr wirksam, hat aber auch seine Schattenseiten, wenn man davon abhängig geworden ist, wie es bei mir 6 Jahre lang der Fall war. Drei stationäre, grausame Entgiftungen liegen hinter mir. Heute gehe ich mit dem Wirkstoff sehr behutsam um und nehme das Zeug nur ein, wenn es sich gar nicht mehr vermeiden lässt. Das aber nur am Rande.

      Das Brennen in den Beinen ist noch heute aktuell, wenngleich die Schmerzen in ihrer Stärke nachgelassen haben. Warum ausgerechnet in den Beinen? Weil bei mir eine Beinveneninsuffizienz diagnostiziert wurde, die seit vielen Jahren aber gleichbleibend geblieben ist. Im April 2024 war die letzte Untersuchung, die keine Verschlechterung ergab. Der Körper sucht sich immer die schwächsten Stellen, an denen dann solche Beschwerden auftreten. Es hätte ebensogut auch wieder zu Herzrasen kommen können.

      Das Phänomen der Stoffwechselstörung bildet sich nach und nach zurück. Geblieben sind beim Verzehr falscher Lebensmittel (einige davon hatte ich aufgezählt) die Beschwerden im Oberbauch (Pochen). Vor allem dann, wenn ich keine "feste" Nahrung zu mir genommen habe und im Magen Luftblasen entstehen. Jedenfalls fühlt es sich so an. Sobald ich Quark hinterher esse und damit jeder Winkel des Magens "ausgefüllt" ist, lässt das Pochen nach.

      Ist der Magen gänzlich leer, wie etwa vormittags, wird der Vorhof getriggert, es entsteht der sogenannte Nüchternschmerz. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, Beschwerden treten fast immer auf - außer, wenn ich eine deftige Mahlzeit zu mir genommen habe, die den Magen jedoch nicht zu sehr vollpumpen sollte, weil dann wieder die Nervenfasern verrückt spielen und diese den Vorhof triggern.

      Dank auch für Deine Einschätzung zum Netzimplantat, die "mir" wiederum ein wenig Hoffnung macht. Mein Chirurg hatte den Umbauprozess vom Netz zu körpereigenem Gewebe gar nicht angesprochen. Das ist seit heute neu für mich. Damit Du Dir ein genaueres Bild zum Eingriff bei mir in 2024 machen kannst, habe ich noch einmal meinen letzten Befundbericht angehängt.

      @ Jordon: Besten Dank auch für die Möglichkeit, in Deinem hier im September 2023 begonnenen Thread berichten zu dürfen.

      LG Achim


      Zitat von Neo im Beitrag #14
      Hallo Achim,

      Danke für Deine Ausführungen. Es macht mir doch ein wenig Hoffnung, dass du dich etwas erholen konntest. Die zeitweise Schluckbeschwerden und das Magen pochen sind natürlich nicht schön. Es hört sich für mich etwas so an, als ob du sehr auf süßspeisen reagierst und generell auf Sachen, welche die schleimhäute durch vermehrte Säure Produktion triggern?!

      Bezüglich deiner Angst vor dem auflösen des Netzimplantats würde ich mir jetzt erstmal nicht so große Sorgen machen. In dem Prospekt zu dem Phasix Netz wird recht anschaulich der Umbauprozess vom Netz zu Körpereigene Gewebe beschrieben. Am Ende der 2 Jahresphase war hier nahezu die selbe Gewebestärke durch körpereigenes Gewebe erreicht, welche das Netz anfänglich geliefert hat. Einzige Schwachstelle meiner Ansicht nach ist weiterhin, dass Dr. Thomas vermutlich auch bei dir lediglich eine Hiatusnaht angelegt und dann das Netzt drauf gemacht hat. Die Naht bleibt eine Schwachstelle.

      Alles Gute dir und berichte gern weiter.
      LG Neo



      Hallo Achim,

      danke für deinen weiteren Beitrag.
      Bezüglich der Muskelkrämpfe habe ich leider keine Idee, ich bin in diesem Bereich leider überfragt.
      Dein Magenpochen kann ich aber teilweise reproduzieren. Es erfolgt immer dann, wenn ich auf nüchternen Magen etwas säuretriggerndes Essen, wie Kekse, Obst oder ähnliches. Durch aufstoßen wird dieses Pochen aber bei mir merklich weniger.
      Nach dem Aufstehen am Vormittag geht es mir auch immer sehr mies. Ich kann dann nicht richtig in den Bauch atmen, und habe manchmal Einklemmungsschmerzen hinter dem Schwertfortsatz, welche sich in den Rücken ziehen und beim Atmen verstärken.

      ich wollte dir hier noch das Bild des Umwandlungsprozesses des Phasix Netzes anhängen. Ich hoffe das funktioniert. Der rote sichtbare Teil ist das Körpereigengewebe, welches sich wieder neu bildet. Das Graue der Netzanteil, welcher immer mehr zurückgeht.

      Ich habe noch eine Frage an dich, weil davon nichts in deinem Re-OP Bericht steht:
      War dein erstes Löhde-Netzimplantat in Takt und hat Dr. Thomas nach diesem geschaut oder es nochmal neu vernäht? Das würde mich sehr interessieren.

      Danke und VG
      Neo

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Schluckprobleme nach OP" geschrieben. 09.02.2025

      Hallo Achim,

      Danke für Deine Ausführungen. Es macht mir doch ein wenig Hoffnung, dass du dich etwas erholen konntest. Die zeitweise Schluckbeschwerden und das Magen pochen sind natürlich nicht schön. Es hört sich für mich etwas so an, als ob du sehr auf süßspeisen reagierst und generell auf Sachen, welche die schleimhäute durch vermehrte Säure Produktion triggern?!

      Bezüglich deiner Angst vor dem auflösen des Netzimplantats würde ich mir jetzt erstmal nicht so große Sorgen machen. In dem Prospekt zu dem Phasix Netz wird recht anschaulich der Umbauprozess vom Netz zu Körpereigene Gewebe beschrieben. Am Ende der 2 Jahresphase war hier nahezu die selbe Gewebestärke durch körpereigenes Gewebe erreicht, welche das Netz anfänglich geliefert hat. Einzige Schwachstelle meiner Ansicht nach ist weiterhin, dass Dr. Thomas vermutlich auch bei dir lediglich eine Hiatusnaht angelegt und dann das Netzt drauf gemacht hat. Die Naht bleibt eine Schwachstelle.

      Alles Gute dir und berichte gern weiter.
      LG Neo

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Schluckprobleme nach OP" geschrieben. 07.02.2025

      @Achim mich würde auch interessieren wie es dir geht. Ich bin momentan wieder ernsthaft am Überlegen mich Nachoperieren zu lassen, da es einfach nicht besser wird und es nur mit PPI einigermaßen ok ist, aber lange nicht gut ist.

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Gibt es hier Erfahrungen mit der Methode" geschrieben. 29.01.2025

      Zitat von Mendir im Beitrag #259
      Welche Op hast du machen lassen?
      Und ist es garnicht besser geworden?
      Grüße


      Falls du mich meinst, ich habe die Löhde OP im März 24 bekommen.
      Wenn ich meine Symptome Vergleiche ist lediglich dieses schmerzhafte Einschnürungsgefühl in der Brust besser geworden.

      Gleich geblieben sind das ständige aufstoßen von Luft, rachenbrennen, Saurer Geschmack und brennende Rückenschmerzen

      Neu dazugekommen oder sich verstärkt haben sind Sodbrennen, stechende schmerzen beim bauchatmen und immer wieder krampfartiges aufstoßen ohne Luft, wonach es dann in der Röhre brennt.

      Ich habe unter 20 mg Esomeprazol und mehreren Rennies pro Tag trotzdem noch Symptome.

    • Neo hat einen neuen Beitrag "4 Jahre nach der OP" geschrieben. 28.01.2025

      Zitat von larry im Beitrag #146
      Die PPI-Reduktion hat doch nicht geklappt, obwohl es am Anfang danach ausgesehen hat. Ich habe nun Mühe, wieder in einem symptomfreien Zustand zu kommen.
      Scheiss Krankheit.


      Das mit der PPI Einnahme ist mir auch ein Rätsel bei mir. Bei mir ist es immer so:

      Ich nehme Ppi ein -> es geht mir für ca 2 Wochen besser -> nach 2 Wochen stellen sich andere Symptome ein, im Moment sticht es mir wie nadelstiche in der Brust -> ich setze die PPI ab -> es geht mir wieder für ungefähr 1 Woche besser -> Symptome kommen zurück -> Spiel geht von vorne los

      Diesen "Kreislauf" habe ich jetzt schon des öfteren bemerkt. Vielleicht müsste ich auch die PPI Dosis erhöhen, aber ich habe schon mit 20 mg Esomeprazol Verdauungsprobleme trotz Probiotika und will das ungern steigern.

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Schmerz im Op Bereich." geschrieben. 12.01.2025

      Zitat von Rapunzel im Beitrag #38
      Hi Neo!

      Vielen lieben Dank für Deine lange und ausführliche Antwort. Ich habe auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein getrunken, dazu eine fettige Calzone gegessen und noch Schokolade und Cola. Habe nur 4 Wochen Schonkost durchgehalten. Das war wahrscheinlich zu viel für meinen sensiblen Magen, ich wurde ja erst im Oktober operiert!
      Auch über die Feiertage habe ich auf nichts verzichtet und alles gegessen, was ich vor die Finger bzw. auf den Teller bekommen habe!
      Jetzt esse ich wieder Schonkost...nervig!
      Heute sind meine Beschwerden schon wieder besser...ich bin so ungeduldig! Ich finde dieses Forum echt gut- dann ist man nicht so alleine mit seinen Fragen.
      Der säuerliche Geschmack im Mund ist widerlich...ich glaube auch, das die Säureproduktion von meinen Hormonen abhängig ist....habe keine Schilddrüse mehr.
      Ansonsten geht es mir nach der OP echt gut! Ich hatte keine Schmerzen im Op- bereich...alles gut verheilt!
      Ich bin den Ärzten total dankbar! Vorher hatte ich viel schlimmere Beschwerden.
      Ich hoffe, es geht bergauf....natürlich wünsche ich Euch das Allen hier im Forum!


      Klingt stark nach einer Gastritis. Das wird sich bestimmt wieder legen. Der Bereich ist ja nicht gar nicht durchlässig. Ein bisschen kommt immer durch, auch nach der OP. Man kann ja auch noch Aufstoßen und soll sich grundsätzlich wohl auch übergeben können.

      Ich finde es immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich die Leute doch auf die OP reagieren. Ich hatte nach der OP locker 3 Wochen starke Verspannungen und Rückenschmerzen. Ich konnte auch 1,5 Wochen quasi nicht auf der Seite liegen, weil ich dadurch starke Schmerzen hatte. Es gab seit der OP keinen einzigen Tag, wo ich nicht in irgendeiner Form Schmerzen im Op Bereich oder der Brust gehabt habe. Mein Körper ist wohl nicht für die Löhde gemacht, was wirklich ernüchternd, vor allem da wohl kein anderer Chirurg (außer Dr. Thomas) nochmal rangehen wird, sofern ich nicht irgendwelche aussagekräftigen Befunde habe...
      Wie dem auch sei, freut es mich, dass die OP bei dir so gut verlaufen ist, ansonsten musst du wohl deinem Körper noch die Zeit geben sich anzupassen. :)

    • Neo hat einen neuen Beitrag "Schmerz im Op Bereich." geschrieben. 08.01.2025

      Zitat von Hansdampf im Beitrag #33
      Bei mir tritt dieses Ziehen im Bereich der oberen OP-Narbe, nahe dem Schwertfortsatz, auf. Da sich das Stechen über einen längeren Zeitraum weiter verstärkt hat, gehe ich von Verwachsungen an der Narbe aus. Nach der OP hatte ich dieses Stechen nicht.


      Hallo Hansdampf,

      Tritt das bei dir in irgendeiner bestimmten Situation auf, oder nur beim nach vorne beugen, wie du es schonmal beschrieben hattest?

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