Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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Hallo, ich plane es mal mit einer strikten Ernährungsumstellung gegen die Refluxsymptome zu versuchen. Leider ist das Internet voll mit Listen, deren Inhalte sich widersprechen. Die eine Liste enthält Paprika, die andere wieder nicht. Ich habe jetzt schon eine Weile gesucht, aber nichts wirklich verwertbares gefunden. Hat jemand schonmal seine Symptome erfolgreich durch eine Ernährungsumstellung gemildert ?
ich habe seit Ende Dezember 2021 ALLES (wirklich alles) umgestellt: Ernährung, Zucker, Softdrinks, Schlafverhalten, Sport, Schlafposition etc.
Bei der Ernährung fixiere ich mich auf vegan, mittlerweile auch vegetarisch.
Anfangs habe ich gedacht, dass hilft super, was es meiner Meinung auch tat.
Leider ist meine "Hiatusineffizienz" wohl stärker geworden oder mein Bruch geößer, weswegen ich seit Ende September 2022 immer dieses "Wasser im Hals" spüre.
Ich erwarte in den nächsten Tagen meine Histologie von diesem Monat - dann berichte ich hier ob die Ösophagitis eventuell weggegangen ist.
OK?
Das war nämlich (eigentlich) das Ziel am Anfang meiner Reise.
Ich bin jetzt bei vielen Dingen schlauer, aber will dennoch wissen, ob sich nicht eventuell etwas verbessert hat.
Ich kann aber sagen, dass dieses "leichtere" Essen das Reflux-Potenzial zumindest unterbindet gegenüber Fleisch, Süßigkeiten und Co!!!
Hallo, danke für die Antwort. Ich habe ja meine Ernährungsgewohnheiten seit der Diagnose auch schon erheblich geändert. Kein Alkohol, kein Kaffee, kein fettiges Essen, keine Süßigkeiten, außer mal einen Bonbon, nur stilles Wasser und Tee. Das Bett habe ich auch höher gestellt. Viel Bewegung steht auch auf dem Tagesplan. Macht alles so gar keinen Spaß. Die einzige Schwäche ist mal ein Stück Kuchen oder Kekse. Ich werde es dann mal auch mit überwiegend Gemüse versuchen. Zurzeit plagt mich der Reflux wieder sehr, ich kann mir keinen Reim darauf machen wieso das so ist. Die Tagesdosis von 2x20 mg Esomeprazol werde ich jedenfalls nicht erhöhen, da ich momentan eh keine wirkliche Besserung feststellen kann.
Während meiner akuten Refluxphasen - noch vor meiner OP - musste ich sehr wählerisch sein, was die Speisenauswahl angeht. Blumenkohl(suppe) etwa oder zuckerhaltige Getränke, Speisen oder gar deftige Mahlzeiten und Backwaren jeglicher Art, aber auch Haferflocken oder Reibekäse waren die absoluten Beschleuniger von Refluxanfällen, wenngleich meine Symptomatik anders gelagert war und ist als bei 99,9 Prozent aller Betroffenen. Ausgelöst aber wurden sie durch Refluxe, aber auch durch den Thoraxmagen, der im Juli diesen Jahres lokalisiert und reponiert werden konnte.
In den 22 Jahren meiner akuten Refluxjahre war ein ständiger Wechsel meiner Ernährung unumgänglich. Wenn ich heute Tomaten vertragen habe, musste ich davon am nächsten Tag Höllenqualen erleiden, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Obst war gar nicht möglich, ebensogut hätte ich gleich den Rettungswagen rufen können.
Herzrhythmusstörungen sind völlig andere (und zum Teil lebensgefährliche) Symptome als das salonfähige und bei den meisten auftretende Sodbrennen, auf das ich liebend gern umsteigen würde. Ist hier jemand, mit dem ich tauschen kann? ;-)
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Zitat von BCY im Beitrag #6Dr. Riegler beschreibt das meiner Meinung nach sehr gut und fast alle werden sich indem Fehlverhalten vermutlich wiederfinden.
Ja, die Rieglerdiät mag schon gut sein. Er schreibt aber selbst, dass bei schweren Fällen andere Massnahmen notwendig werden. Auch braucht es eine hohe Disziplin, um das für immer zu machen. Das ist auch in unserer Gesellschaft sehr schwierig.
Ja, ist es sicherlich. Mir hat leider hier nichts durchschlagend geholfen. Das Weglassen von stark zuckerhaltigen, fettigen, sehr sauren und scharfen Lebensmitteln sorgt aber dafür, dass es nicht noch schlimmer wird. Ich denke, dass mein LES durch seinem fehlenden Ruhedruck auch durch die Ernährung kaum beeinflussbar ist.
Zitat von Katzendompteur im Beitrag #10Ja, ist es sicherlich. Mir hat leider hier nichts durchschlagend geholfen. Das Weglassen von stark zuckerhaltigen, fettigen, sehr sauren und scharfen Lebensmitteln sorgt aber dafür, dass es nicht noch schlimmer wird. Ich denke, dass mein LES durch seinem fehlenden Ruhedruck auch durch die Ernährung kaum beeinflussbar ist.
Der LES ist bei vielen hier der Knackpunkt und verliert durch Genussmittel, Übergewicht, Medikamente, falsche Lebensmittel, Überfüllung des Magens irgendwann mal seine Funktion, wenn man Pech hat. Bis zu einem Punkt, wo es nicht mehr möglich ist ihn in seiner Funktion wieder zu stärken. Oder, es dauert seine Zeit. Es geht ja auch darum, mit einer Reflux angepassten Ernährung das Pepsin weitestgehend zu neutralisieren, damit es nicht noch mehr Schaden anrichten kann. Wie du ja selber weißt, gibt es Hernien,die keine Probleme machen, weil da der Sphinkter gut schließt. Wenn er dazu nicht mehr in der Lage ist, finde ich, sollte man ihn vielleicht durch die angepasste Ernährung und durch weglassen von Dingen, die ihn noch mehr schwächen und erschaffen lassen entlasten.
Zitat von SyHa im Beitrag #5https://www.refluxordination.at/refluxordination/?Alles_ueber_Reflux___Ernaehrung
Sorry aber, dass zuckerhaltige Lebensmittel zu einer Überdehnung des gastroösophagealen Übergangs und somit zu einem Zwerchfellbruch führen, halte ich für ziemlich abwegig, es steht auch keine Quelle in diesem Artikel. Vielleicht können Lebensmittel zu einer Insuffizienz des Sphinkters führen, aber nicht zur Ausbildung einer Hernie.
Zitat von SyHa im Beitrag #5https://www.refluxordination.at/refluxordination/?Alles_ueber_Reflux___Ernaehrung
Sorry aber, dass zuckerhaltige Lebensmittel zu einer Überdehnung des gastroösophagealen Übergangs und somit zu einem Zwerchfellbruch führen, halte ich für ziemlich abwegig, es steht auch keine Quelle in diesem Artikel. Vielleicht können Lebensmittel zu einer Insuffizienz des Sphinkters führen, aber nicht zur Ausbildung einer Hernie.
Das steht da ja auch nicht so. Da steht, so verstehe ich das jedenfalls, das Zucker reaktionären Druck im Magen macht, der Druck auf den Durchgang im Hiatus macht und somit die Lücke vergrößern kann.
Zitat von SyHa im Beitrag #5https://www.refluxordination.at/refluxordination/?Alles_ueber_Reflux___Ernaehrung
Sorry aber, dass zuckerhaltige Lebensmittel zu einer Überdehnung des gastroösophagealen Übergangs und somit zu einem Zwerchfellbruch führen, halte ich für ziemlich abwegig, es steht auch keine Quelle in diesem Artikel. Vielleicht können Lebensmittel zu einer Insuffizienz des Sphinkters führen, aber nicht zur Ausbildung einer Hernie.
Das steht da ja auch nicht so. Da steht, so verstehe ich das jedenfalls, das Zucker reaktionären Druck im Magen macht, der Druck auf den Durchgang im Hiatus macht und somit die Lücke vergrößern kann.
Ich verstehe nicht was hier ein reaktionärer Druck sein soll oder wie der durch Zucker entstehen soll. Im Endeffekt ist es aber dieselbe Aussage.
Das habe ich bei Dr. Riegler auf der Seite auch nicht verstanden. Das einzige wie ich’s mir ggf. erklären könnte ist, dass der Zucker (wenn nicht genug Enzyme oder Transportmoleküle im Dünndarm vorhanden sind oder bei Sibo) von Darmbakterien vergoren wird und das Gas auf den Sphinkter drückt und je öfter das vorkommt desto mehr leiert das aus und irgendwann hat man einen Bruch. Ob’s so tatsächlich ist… 🤷🏼♀️ Eine genauere Erklärung von Dr. Riegler fände ich hierzu sehr interessant.
Mir hilft allerdings sein Ernährungskonzept auch gar nicht. Ganz im Gegenteil.
Zucker, gerade der industrielle, steht ja im Verdacht, viele Krankheiten und Mangelerscheinungen auszulösen. Ich denke, dass der Riegler deshalb Zucker aus seiner Diät verbannt hat. Er schreibt, dass Zucker dem LES "die Energie raubt". Vielleicht ist es tatsächlich so, dass Zucker den LES entspannt. Übrigens, wer mal für ein paar Monate stark zuckerreduziert lebt, merkt den Unterschied an Körper und Psyche. Man fühlt sich einfach vitaler.
Zucker und Zuckerersatzstoffe gelten als entzündungsfördernd und schädigen das Darmmikrobiom. Dass die Zusammensetzung des Mikrobioms einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit hat, wird immer mehr Gegenstand von Untersuchungen. Auch bei Reflux spielt es mit Sicherheit eine Rolle. Bei SIBO oder Intoleranzen führt er wie erwähnt zu Gasbildung, aber inwieweit jetzt Zucker direkt auf eine Hernie und den LES wirkt, ist mir auch schleierhaft.
In jedem Fall ist eine Reduktion von raffiniertem Zucker und als Ersatz 1-2 kleine Obstmengen am Tag eigentlich in jeder Lebenslage von Vorteil.
Der Riegler hat seine Diät jahrelang selbst angewendet, dabei wird ihm wohl aufgefallen sein, dass er ohne Einfachzucker weniger Sodbrennen gehabt hat. Wie er aber auf die Schlussfolgerung gekommen ist, dass der Zucker dem LES die "Energie" entziehe, kann ich nicht so recht nachvollziehen.
Das ist die erste und letzte Verwarnung, danach wirst Du Kommentarlos gelöscht
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