Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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Habe seit Kind an einen Zwerchfellbruch von 2 cm axial und ständiges Sodbrennen. Nehme seit 10 Jahren Pantoprazol 40 mg, jeweils morgens. Ohne Pantoprazol habe ich direkt wieder Sodbrennen. Mir raten mittlerweile immer mehr Ärzte von diesem Medikament ab und raten mir zu einer OP. Da bin ich auf Dr. Ablassmeiers Video zur Bicorn-Methode auf Youtube gestoßen, welches von ZDF gedreht wurde. Ich bin gestern von Heidelberg (Baden-Württemberg) nach München zu Dr. Ablassmeier gefahren, um mich beraten zu lassen, zwecks OP durch Bicorn. Ich habe ihm Befunde von meiner letzten Magenspiegelung (Februar 2023) gegeben und er meinte, dass mein Fall klar ist und er zur OP rät, damit ich endlich von Pantoprazol weg komme. Ich bin gesetzlich versichert und das Erstgespräch für gesetzlich Versicherte kostet einmalig 42€. Er ist freundlich und hat mir alles erklärt was auf mich zukommt und was ich nach der OP zu beachten habe. Dennoch weiß ich nicht was ich tun soll, da ich im Internet sehr viele negative Berichte über Bicorn lese!!!!! Er selbst meinte, dass seine Bicorn-Methode zu 85-90% erfolgsversprechend ist. Gibt es hier Menschen, die mit der Bicorn-Methode zufrieden waren? Menschen die damit nicht zufrieden waren gibt es, so wie ich gelesen habe, genug hier. Aber auch diese dürfen hier gerne was dazu schreiben. Krass finde ich, dass man am Tag an dem man mit dem Anästhesisten spricht, also ein Tag vor der OP, in einem Hotel übernachten muss und man nicht schon im Krankenhaus schlafen kann...
Vielleicht kann mir hier ja jemand ein wenig die Angst nehmen. Ich weiß echt nicht was ich tun soll.
Ich bin nicht nach Bicorn operiert, ich kann dazu also nichts sagen. Die Entscheidung zur OP kann dir leider niemand abnehmen, dass muss man selbst entscheiden.
Was ich dir aber mitgeben möchte ist, dass du dich ernsthaft mit dem Gedanken auseinandersetzt, dass eine OP nicht funktionieren kann oder das es nach der OP sogar schlimmer werden kann als vorher. Das man diese Möglichkeiten in Betracht zieht ist sehr wichtig.
Bei Bicorn gibt es, wie bei allen Methoden, viel Licht und Schatten. Es gibt Leute die davon profitieren, bei anderen wirds nichts, bei wenigen wirds schlimmer. Eine Reflux-OP ist ein Wagnis. Falls du medikamentös zurechtkommen und keine Entzündungen oder Dysplasien in der Speiseröhre haben solltest, würde ich mich nicht operieren lassen.
Zitat von larry im Beitrag #4Bei Bicorn gibt es, wie bei allen Methoden, viel Licht und Schatten. Es gibt Leute die davon profitieren, bei anderen wirds nichts, bei wenigen wirds schlimmer. Eine Reflux-OP ist ein Wagnis. Falls du medikamentös zurechtkommen und keine Entzündungen oder Dysplasien in der Speiseröhre haben solltest, würde ich mich nicht operieren lassen.
Auf Englisch: Damn if you do, damn if you don't.
Wäre ich beim Kauen mehr vorsichtig gewesen wäre vielleicht alles mit mir noch ziemlich gut. Aber manche bekommen Rezidiv, auch wenn sie super-vorsichtig sein
Zitat von larry im Beitrag #6Ein Rezidiv sollte eigentlich nicht durchs Essen entstehen. Ich vermute eher, dass die Naht generell nicht gut verwachsen war.
Hast du Dr. Ablassmaier mittlerweile erreichen können?
Heute fühle ich mich wie ein Idiot. Ich kann mich kaum formulieren. Jedenfalls: wenn das Essen steckengeblieben ist, soll man sich ja nicht anstrengen, um es wieder hochzukriegen. Habe ich leider mehrmals getan.
Nein, ich habe seit August 2022 oder so nicht versucht, Ablassmaier zu erreichen; erstens weil er nicht interresiert schien, wenn ich nach der OP über Symptome geklagt habe, und zweitens weil ich sowieso eigentlich nach der Löhde-Methode operiert werden möchte.
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #8@DerSchwede: sorry, falls ich das irgendwo überlesen hatte, aber hast du eigentlich sicher ein Rezidiv ?
Warum möchtest du eigentlich unbedingt nach Löhde operiert werden ?
Ja, ich bin sicher. Ich konnte sogar fühlen, als es wirklich wieder schlimm wurde. Es hat sogar weh getan. Ein neuer Bruch ist auch festgestellt worden.
Die Löhde-Methode wiederherstellt die Anatomie im Zwerchfellbereich wie es ursprünglich war. Das Löhde-Netz scheint stärker zu sein als alles andere.
Der Ablassmaier ist sicherlich an der Sache noch interessiert, nur ist er komplett überfordert. Daher die zeitlichen Unterschiede bei der Kontaktaufnahme. Ich würde es nochmals versuchen.
Zitat von larry im Beitrag #11Der Ablassmaier ist sicherlich an der Sache noch interessiert, nur ist er komplett überfordert. Daher die zeitlichen Unterschiede bei der Kontaktaufnahme. Ich würde es nochmals versuchen.
Aber was könnte er tun? Eine Fundo oder ein Netz (ausser dem Löhde-Netz) wollte ich sowieso nicht.
Ich persönlich halte das Löhdenetz für die schlechtere Option. Ein resobierbares wäre vielleicht, zusammen mit einer Bicorn-Re-OP, die bessere Wahl, da sie dir am Anfang auch geholfen hat. Wie gross war deine Hernie eigentlich?
Zitat von larry im Beitrag #14Ich persönlich halte das Löhdenetz für die schlechtere Option. Ein resobierbares wäre vielleicht, zusammen mit einer Bicorn-Re-OP, die bessere Wahl, da sie dir am Anfang auch geholfen hat. Wie gross war deine Hernie eigentlich?
Etwa 5 cm. Aber es ist auch sehr teuer bei Ablassmaier. Fast 13000€. Ich bin ein armer Frührentner.
Also die Löhde-OP ist doch ganz verträglich, auch wenn manche hier Pech hatten. Natürlich gibt es immer wieder Patienten wo es nicht geklappt hat. Bin ja selber in der Situation. Jetzt wird ja wohl ein resorbierbares Netz verwendet, somit bleibt nix im Körper zurück. Was die Erfolgsaussichten betrifft nehmen sich alle OP-Methoden doch nichts. Bei LPR denke ich mal klappt die OP nur mit sehr viel Glück. Bei einem normalen Reflux dürfte es besser klappen. Doch auch da gibt es natürlich erfolglose Operationen. Mich würden mal die Zahlen der erfolgreichen und der erfolglosen Operationen interessieren.
Das ist ja die Schwierigkeit: Egal bei welcher OP-Methode: Man weiß im Voraus einfach nicht, ob es hilft bzw. ob man dann davon noch andere Baustellen bekommt
Das Löhde Netz ist weiterhin nicht resorbierbar. Es handelt sich um medizinisches Plastik. Das resorbierbar Netz von dem hier gesprochen wird, ist ein PhasixNetz, welches nichts mit dem Löhde Netz zu tun hat. Meiner Kenntnis nach verwendet Herr Thomas dies bei Rezidiv OPs, anstatt eines zweiten Löhde Netzes.
Zitat von Hansdampf im Beitrag #16Also die Löhde-OP ist doch ganz verträglich, auch wenn manche hier Pech hatten. Natürlich gibt es immer wieder Patienten wo es nicht geklappt hat. Bin ja selber in der Situation. Jetzt wird ja wohl ein resorbierbares Netz verwendet, somit bleibt nix im Körper zurück. Was die Erfolgsaussichten betrifft nehmen sich alle OP-Methoden doch nichts. Bei LPR denke ich mal klappt die OP nur mit sehr viel Glück. Bei einem normalen Reflux dürfte es besser klappen. Doch auch da gibt es natürlich erfolglose Operationen. Mich würden mal die Zahlen der erfolgreichen und der erfolglosen Operationen interessieren.
Meine Oma hatte einen Zwerchfellbruch und vermutlich auch LPR. Sie wurde nie operiert aber nahm jahrzehntelang PPIs. Sie hatte auch Asthma, das vermutlich vom LPR verursacht wurde. Ich hatte ja auch nach BICORN viel Schleim.
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