Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #25@DerSchwede: Hatte deine Oma Veränderungen an der Speiseröhre? Haben ihr die PPI bezüglich dem LPR geholfen?
Ob sie Veränderungen an der Speiseröhre hatte, weiß ich nicht. Sie hatte doch Asthma, das ungefähr zusammen mit dem Bruch begann. Erst nach ihrem Tod bin ich auf die Idee gekommen, daß sie ihr Asthma vermutlich vom Bruch bekäme.
Ob meine Hypothese stimmt, haben ihr die PPI offenbar nicht bezüglich dem LPR geholfen.
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #28@DerSchwede: Das kann natürlich sein, dass sie das Asthma wegen dem Bruch bekam.
Werden in Schweden eigentlich keine Reflux-OPs in der Art wie Löhde oder Bicorn durchgeführt?
Ich finde es so krass, dass du die OPs selber zahlen musst 🤕😮💨
Nur die alte Methode oder nichts.
Theoretisch könnte die schwedische Krankenkasse die Kosten übernehmen, aber sie würde vermutlich alles tun, um es zu vermeiden. Sowohl ich weiß, haben alle nicht-Deutsche hier im Forum selber ihre OPs in Deutschland bezahlt
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #30@DerSchwede: Mit „alter Methode“ meinst du die Fundo oder ?
Das ist ja echt blöd, ich mein da geht’s um richtig viel Geld 🫤
Ja, nur die Fundo.
Wenn sie nur wollten, könnten sie sicherlich mindestens provisorisch das, was kaputtgegangen ist, reparieren. Es ist vermutlich nur ein Faden, oder zwei. Aber sie sind feige Konformisten. Es ist wie ein schlechter Witz, wenn Ausländer Schweden preisen. Hier gibt's keine Zivilcourage.
Das mit dem S2-Abkommen scheint doch dasselbe in der ganzen EU sein.
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #32@Das ist doch der Wahnsinn, dass man da dann so im Stich gelassen wird, obwohl man so arge Beschwerden hat😫
Ich habe ja eigentlich nicht versucht, die Kosten von der Krankenkasse übernommen zu bekommen, aber sie wollten nicht eben meine durch den Reflux verursachten Zahnschmelzschaden hier in Schweden bezahlen, und auch in den anderen EU-Ländern sieht es ja aus, als seien die Behörden da unwillig OPs im Ausland zu bezahlen.
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #32 Wie ist eigentlich das Gesundheitssystem in Schweden? Im Groben so wie bei uns ?
Im Groben war es so wie bei euch, aber in den letzteren Jahren ist es immer schlechter geworden.
Soweit ich weiss, werden nur Notfall-OPs im Ausland übernommen. Ansonsten kennt die EU viele Verbote. Positives für den einzelnen Bürger kommt da leider kaum.
Zitat von larry im Beitrag #34Soweit ich weiss, werden nur Notfall-OPs im Ausland übernommen. Ansonsten kennt die EU viele Verbote. Positives für den einzelnen Bürger kommt da leider kaum.
Theoretisch könnten, wie gesagt, die Kassen im Heimatland des Patienten bei jeder OP in einem anderen EU-Land die Kosten übernehmen, aber es scheint in der Wirklichkeit nicht so zu sein.
Die EU ist wie die Sowjetunion mit genug zu essen und Konsumgütern. Keine Freiheit. Schöne neue Welt.
sorry das ich erst jetzt schreibe, hatte viel um die Ohren und aktuell einen Bandscheibenvorfall :/. Also Magenspiegelungen habe ich schon etliche hinter mir.
Was genau bedeutet Breischluck?
Bekommt man bei PH-Metrie und Manometrie nicht einen Schlauch durch die Nase bis in den Magen verlegt bei vollem Bewusstsein? Wenn ja, das werde ich nicht tun, weil ich es mich schlichtweg nicht traue und ich dabei ganz sicher die ganze Praxis vollkotzen würde.
Die letzte Magenspiegelung hatte ich im Februar 2023, da hieß es, dass meine Speiseröhre leicht entzündet ist. Seitdem war ich nicht mehr bei der Magenspiegelung und schlucke weiterhin Pantoprazol 40 mg, jeweils morgens.
Zitat von larry im Beitrag #4Bei Bicorn gibt es, wie bei allen Methoden, viel Licht und Schatten. Es gibt Leute die davon profitieren, bei anderen wirds nichts, bei wenigen wirds schlimmer. Eine Reflux-OP ist ein Wagnis. Falls du medikamentös zurechtkommen und keine Entzündungen oder Dysplasien in der Speiseröhre haben solltest, würde ich mich nicht operieren lassen.
Hallo Larry,
bei meiner letzten Magenspiegelung im Februar 2023 wurde festgestellt, dass meine Speiseröhre leicht entzündet war. Seitdem war ich nicht mehr bei der Magenspiegelung. Sollte ich eventuell mal wieder gehen, um zu schauen wie es mit der Speiseröhre aktuell aussieht?
Was die PH-Metrie und Manometrie betrifft, sollte man diese aufjedenfall vor einer OP machen. So lässt sich herausfiltern welche OP-Methode die geeignetste wäre. Stell dir vor deine Speiseröhre ist sehr schwach und der Operateur würde dir auch eine Nissen oder einen Linxring verpassen. Auch wäre interessant wie hoch der Druck des Sphinkters (Schließmuskel zum Mageneingang) ist. Ist der komplett lahm, dann würde die Bicorn nicht viel Besserung bringen. Dann braucht man wiederum was „engeres“. Diese Untersuchungen sind zwar nicht angenehm aber machbar. Bzgl Magenspiegelung ist es schwer zu sagen ob es Sinn macht diese jährlich durchzuführen
Breischluck ist eine röntgenologische Untersuchung der Speiseröhre. Da muss man in bestimmten Abständen einen Kontastmittelbrei schlucken und dann wird dabei die Lage verändert.
Also eine Manometrie und eine ph-Metrie durchführen zu lassen wäre sehr wichtig.
Du kannst nichts rauskotzen, da du davor mindestens 6 Stunden nüchtern sein musst.
Es ist zum Teil schon unangenehm, aber definitiv machbar.
Vor einer Fundo ist es eh Pflicht, eine Manometrie durchführen zu lassen.
Den beiden Vorrednerinnen kann ich nur zustimmen. Ph-Metrie mit Impedanzmessung und die Manometrie sind gut erprobte und aussagekräftige Diagnoseverfahren, gerade wenn es um eine OP geht. Wer ohne diese operiert, ist in meinen Augen ein Scharlatan.
@Kurpfälzer Wie stark war die Speiseröhre entzündet? Kennst du den Grad der Schädigung?
Die Manometrie ist tatsächlich eine sehr gute Untersuchung und kann viel über die Funktion der Speiseröhre und Sphinkter verraten. Meine Meinung über die Ph metrie (die einfache) habe ich hier schon oft kund getan. Meiner Ansicht nach hat diese Untersuchung eklatante Schwächen, sowohl dadurch, dass reflux nicht jeden Tag gleich ist, als auch dadurch das man sich mit dem Ding nicht "normal" verhalten kann. Irgendjemand hat hier im Forum auch mal angebracht, dass eine chefärztin gemeint hätte, dass es sehr oft vorkommt, dass Menschen am Tag der Untersuchung mit der PH Sonde sehr viel weniger Reflux haben als gewöhnlich, was laut Aussage der Ärztin an einer Reizung der Speiseröhre liegen soll, die dadurch den Reflux schneller wieder hinab gefördert. Es tut mir leid, aber jede Untersuchung, welche durch die Untersuchung selbst das Ergebnis beeinflusst ist meiner Ansicht nach ungeeignet und sollte hinterfragt werden.
Die Manometrie kann aber auch von Schwankungen abhängig sein. Es wäre, im Rahmen einer Studie, schon interessant, ob sich, über einen gewissen Zeitraum hinweg, die Werte auf Tagesbasis verändern oder nicht.
Zitat von larry im Beitrag #41Den beiden Vorrednerinnen kann ich nur zustimmen. Ph-Metrie mit Impedanzmessung und die Manometrie sind gut erprobte und aussagekräftige Diagnoseverfahren, gerade wenn es um eine OP geht. Wer ohne diese operiert, ist in meinen Augen ein Scharlatan.
@Kurpfälzer Wie stark war die Speiseröhre entzündet? Kennst du den Grad der Schädigung?
Hi Larry,
Ich kenne leider den Grad der Beschädigung meiner Speiseröhre nicht. Ich weiß nicht wie stark sie entzündet ist/war. Durch die ständige Einnahme von Pantoprazol 40 mg, ist es gut möglich, dass sich die Speiseröhre wieder rehabilitiert hat. Zumindest hoffe ich es. Aber ich würde dennoch gerne wissen, wie es aktuell um meine Speiseröhre steht und dann schauen, wie es weiter geht.
Mal etwas zu den Pantoprazol. Mein Cousin sagt zu mir ständig, dass Pantoprazol HOCHkrebserregend sei. Das Präparat soll Magenkrebs auslösen können. Was sagt ihr zu seiner Aussage? Denn auch im "www" steht geschrieben, dass man Pantoprazol nicht über längeren Zeitraum einnehmen soll. Ja aber was soll ich dann tun??? Sodbrennen in Kauf nehmen? 🙈
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #42@Kurpfälzer: Will der Dr. Ablassmaier keine Manometrie und ph-Metrie von dir?
Hi oceanbloom87,
Ich habe zu ihm gesagt, dass ich eine PH-Metrie und Manometrie abgelehnt habe, weil ich es mich nicht traue. Dazu sagte er, es sei bei mir auch nicht nötig, da die Sachlage, aufgrund meiner mitgenommenen Befunde klar sei.
Trotzdem wäre die Diagnostik mit Manometrie, ph-Metrie, evtl. Breischluck sehr wichtig. Unter anderem auch deshalb, weil dir die Untersuchungen wichtige Informationen liefern.
Willst du dir nicht in einem anderen Refluxzentrum noch eine Zweitmeinung einholen bzw. dich über andere OP-Methoden informieren?
@ Hallo Kurpfälzer, ich nehme die Pantoprazol 40 mg auch schon seit mehr als 10 Jahren jeden Tag morgends. Wenn man dann hört, dass diese hochkrebserregend sein sollen, ausgerechnet Magenkrebs! wäre das schon ein Wahnsinn. Immerhin werden sie ja auch als Magenschutz bezeichnet und verschrieben.
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