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Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #73Also das heißt, laut Arzt keine Hernie, also kein Rezidiv ?
Laut Magenspiegelung liegt kein Rezidiv vor, weder jetzt, noch bei meiner MS im Mai. Der Breischluck oder die Manometrie könnten noch eine Hernie aufdecken.
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #74@larry: Mit welcher Untersuchung lassen sich dann Hernien am besten erkennen ? Breischluck?
Die beste Untersuchungsmethode ist die Laparoskopie, also die Bauchspiegelung. Dafür müsste jedoch eine Indikation vorliegen. Bei mir war es so, dass diese Indikation nie vorgelegen hat, weil man meine Beschwerden nie ernst genommen hat.
Normalerweise wird die Laparoskopie immer direkt mit einer entsprechenden OP verbunden. Aber das wird wohl mein letzter Ausweg sein, den Beschwerden auf den Schlich zu kommen, wenn die anderen Untersuchungen nichts zeigen.
Aus eigener Erfahrung ist die Laparaskopie die einzig sichere Methode eine Hernie genau zu diagnostizieren. Meine Meinung als Laie. Man mag mich ggf. eines besseren belehren.
Was ich kurz erzählen wollte über Unsinnigkeiten von Ärzten:
Vor der Gastroskopie hat der Oberarzt zu mir gesagt, er macht bei mir dann gleich danach noch eine Manometrie.
Ich meinte zu ihm dann so, dass ich aber auch ne ph-Metrie möchte. Da hat er dann gemeint, brauchen wir nicht, Gastroskopie und Manometrie reichen.
Dann wache ich nach der Gastroskopie auf und hab nen Schlauch in der Nase.
Hab mich total gewundert. Der Arzt meinte zu mir, ich habe nur nen zwerchfellbruch 1 cm, da brauchen wir keine Manometrie 🤯😱😨🙈🙈🙈🙈aber ne ph-Metrie hat er angelegt.
Obwohl ich seit 10 Monaten zu dem Zeitpunkt LPR habe…
Er meinte zu mir, eine Manometrie macht man nur, wenn man ne Fundo operieren will, sonst hat es wenig Aussagekraft, weil man ja schon in der Gastroskopie ne Kardiainsuffizienz feststellen kann.
Verständnis von den Gastros bezüglich der Mannigfaltigen Beschwerden, welche eine Hernie verursachen kann habe ich auch nicht erhalten. Meine Erfahrung mit Chirurgen ist dahingehend besser, die verstehen die Zusammenhänge, habe ich das Gefühl.
Nochmal ein Gedanke von mir: Wenn sich das Zwerchfell nur etwas geweitet hat nach der Löhde OP und nur ein kleiner Anteil des Magens nach thorakal verschoben wurde, wie sollte man das bitte in der MS nachweisen? Es kann ja dann immernoch so aussehen, als ob die Z-Linie schließt und in Inversion die Kardia ebenso fest schließt, weil die Löhde ingesamt ja sehr stramm ist. Der Magen kann dann aber trotzdem einklemmen und Schmerzen verursachen, so wie ich bei mir das Gefühl habe.
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #83@ Neo: Also bräuchtest du dann im Prinzip eine Laparoskopie oder ?
Naja ich warte jetzt erstmal ab, was der Breischluck und die Manometrie sagen. vielleicht mache ich auch noch ein MRT. Aber ja vermutlich ist eine Laparoskopie die einzig sichere Methode. Die Frage ist welcher Arzt das machen würde ohne Vorbefund.
Zitat von Neo im Beitrag #84Naja ich warte jetzt erstmal ab, was der Breischluck und die Manometrie sagen. vielleicht mache ich auch noch ein MRT. Aber ja vermutlich ist eine Laparoskopie die einzig sichere Methode. Die Frage ist welcher Arzt das machen würde ohne Vorbefund
Ich hatte auch keine Vorbefunde, weil dafür trotz meiner massiven Beschwerden keine "Indikation" vorlag. Dennoch wurde in Berlin bei Oberarzt Thomas eine Laparoskopie durchgeführt und nach Lokalisierung meiner Hernie auch während dieses Eingriffs umgehend eine OP vorgenommen. Die Hernie wurde verschlossen, ein Netz implantiert, und auch der Thoraxmagen wurde reponiert.
Solche Chirurgen findet man kaum noch. Immerhin hatte ich 22 Jahre lang nach einem solchen Arzt gesucht. Wäre ich nicht fündig geworden, würde ich noch heute mit meiner Hernie herumlaufen. Die Gastros scheren sich "einen Dreck" um das Wohl ihrer Patienten. Denen geht es nur um die Kohle, die sie für eine Gastroskopie bekommen.
Für eine Magenspiegelung benötigt man eigenartigerweise keine Indikation, weshalb denn wohl?
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Zitat von Neo im Beitrag #84Naja ich warte jetzt erstmal ab, was der Breischluck und die Manometrie sagen. vielleicht mache ich auch noch ein MRT. Aber ja vermutlich ist eine Laparoskopie die einzig sichere Methode. Die Frage ist welcher Arzt das machen würde ohne Vorbefund
Ich hatte auch keine Vorbefunde, weil dafür trotz meiner massiven Beschwerden keine "Indikation" vorlag. Dennoch wurde in Berlin bei Oberarzt Thomas eine Laparoskopie durchgeführt und nach Lokalisierung meiner Hernie auch während dieses Eingriffs umgehend eine OP vorgenommen. Die Hernie wurde verschlossen, ein Netz implantiert, und auch der Thoraxmagen wurde reponiert.
Solche Chirurgen findet man kaum noch. Immerhin hatte ich 22 Jahre lang nach einem solchen Arzt gesucht. Wäre ich nicht fündig geworden, würde ich noch heute mit meiner Hernie herumlaufen. Die Gastros scheren sich "einen Dreck" um das Wohl ihrer Patienten. Denen geht es nur um die Kohle, die sie für eine Gastroskopie bekommen.
Für eine Magenspiegelung benötigt man eigenartigerweise keine Indikation, weshalb denn wohl?
Ich möchte ehrlich gesagt nicht noch ein zweites Mal nach der Löhde Methode operiert werden. Das wäre nur mein letzter Ausweg. Eine Gastropexie und die Wiederherstellung des HIS-Winkels muss mit der nächsten OP vorgenommen werden, bin ich der Ansicht. Auißerdem habe ich seit Mai nichts mehr von Dr. Löhde oder Herr Thomas gehört, obwohl ich mehrfach nach einem Termin gefragt habe.
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #87@Neo: Die Wiederherstellung des His-Winkels und Gastropexie macht z.B. der Dr. Ablassmaier aus München.
Aber ja genau, erstmal stehen ja noch die Befunde bei dir aus, die Manometrie und ph-Metrie
Ja ich weiß, ich war auch schon in Kontakt mit Dr. Ablassmaier und er würde mich vielleicht auch ohne handfesten Befund operieren. Er wollte aber noch eine Manometrie, ich hoffe nicht das eine Motalitätsstörung einer OP entgegensteht. Leider ist München sehr weit weg und die Nachsorge wäre wieder schwierig.
Eine pH-Metrie steht momentan nicht an, ich hatte eine im Juli und da kam nichts besonderes raus. Meine Probleme sind auch eher wieder mechanischer Natur und nicht so sehr die Säure. Ich bin mir zu 99 % sicher das es wieder eine Hernie ist.
Ich hatte jetzt nochmal meine beiden Befunde der Magenspiegelung von Mai und von jetzt verglichen. Da sieht man am Mageneingang eine prominente Schleimhautstelle und die hat sich im Vergleich der beiden Untersuchungen verschoben, ist in Form aber identisch. Ich bin kein Arzt, für mich spricht das aber für Bewegung der Speiseröhre oder des Magens, was ja bei Löhde nicht sein sollte. Ich werde dies nochmal mit dem Arzt besprechen, bei dem ich noch die Befundauswertung bekomme.
@Neo: Die Symptome, die du jetzt im Moment hast, hattest du die vor der OP auch schon? Oder sind die erst nach der OP aufgetreten?
Ja genau, erstmal ist es wichtig, was bei der Manometrie rauskommt. Ich drücke dir die Daumen, das da nichts rauskommt, was ner erneuten OP im Wege stehen könnte…
Das Zug- und Druckgefühl sowie die Blockade und Schmerzen beim Atmen hatte ich auch vor der OP schon, allerdings ist die Intensität jetzt teilweise deutlich erhöht. Neu dazu gekommen sind diese Klemmschmerzen und das schmerzhafte Aufstoßen ohne Luft (wie ein Schluckauf).
Ich habe auch bemerkt das Muskelentspannende Lebensmittel, wie Z.B Kaffee lindernd auf diese Schmerzen wirken, auch Wärme ist eine Wohltat. Leider verstärkt sich dadurch (Kaffee u.ä.) auch Sodbrennen.
Zitat von larry im Beitrag #91Vielleicht versuchst du es mal mit einem niedrig dosierten Antidepressiva. Mir hilft es langsam gegen die Schmerzen.
Ja vielleicht würde dies etwas helfen. Wenn aber eine Mageneinklemmung vorliegt, dann möchte ich dies natürlich operiert haben. Damit ist nicht zu spaßen und das kann üble Konsequenzen haben.
Puhhh, ich denke, da kommen sehr viele mögliche Ursachen in Frage, woher deine Symptome kommen
Die ersten 2 Monate nach der OP hatte ich diese Schmerzen in dieser Form nicht (obwohl ich auch nicht voll beschwerdefrei war) , dann habe ich nach dem Essen wohl einmal zu tief geatmet und irgendetwas hat sich gelöst. Seit dem kann ich "fühlen" das mein Magen deutlich höher sitzt als vorher und das es immer wieder zu Einklemmungen kommt. Von meinem Gefühl her ist die Sache klar wie Klosbrühe, nur davon haben die Ärzte nichts, weil man immer eine objektive Diagnose benötigt.
Vom Atmen sollte eigentlich nichts mehr aufgehen. Vielleicht ist das Netz nicht richtig mit dem Zwerchfell verwachsen...aber das sind nur Spekulationen. Am Ende zeigt sich die Wahrheit im Zuge einer OP.
Hast du denn mal bei Frau Zillmer per Mail wegen eines Termins in der Sprechstunde oder ggf. auch einem Telefontermin bei Herrn Thomas angefragt? Sie antwortet eigentlich sehr zuverlässig und kurzfristig.
Zitat von larry im Beitrag #95Vom Atmen sollte eigentlich nichts mehr aufgehen. Vielleicht ist das Netz nicht richtig mit dem Zwerchfell verwachsen...aber das sind nur Spekulationen. Am Ende zeigt sich die Wahrheit im Zuge einer OP.
Manche Leute kriegen vom Tragen einer Einkaufstasche ein Rezidiv. Ich hatte nach dem Essen einen enormen Druck auf der Brust, wahrscheinlich hat das Essen enorm auf den Hiatus gedrückt. Das Atmen war dann wohl zu viel für die operiert Stelle, zumindest zu dem Zeitpunkt zwei Monate nach OP. Aber ja es sind Spekulationen und ich weiß nicht was genau da los ist.
Hast du denn mal bei Frau Zillmer per Mail wegen eines Termins in der Sprechstunde oder ggf. auch einem Telefontermin bei Herrn Thomas angefragt? Sie antwortet eigentlich sehr zuverlässig und kurzfristig.
Ja einmal im Juni und einmal Ende August, keine Antwort.
Herr Thomas ist menschlich sehr empatisch, aber er ist wohl sehr eingespannt mit den OPs, so zumindest mein Empfinden. Eine bessere Nachsorge würde ich mir dennoch wünschen.
Eigentlich sollte der Operateur schon Vorgaben machen, wie schwer man heben darf, wie lange man sich schonen muss und was man vermeiden sollte. Eigentlich sollte ja die Netzverstärkung recht belastbar sein. Auch beim Husten und Atmen. Ich habe mich auch zwei Jahre an die Vorgabe, nicht mehr als 15 kg zu heben, gehalten. Nach meinem letzten Telefonat mit Herrn Thomas darf ich das Gewicht langsam und vorsichtig steigern. Ich habe z.B. letzte Woche nen Reifenwechsel gemacht und dabei gaaaanz vorsichtig die Reifen (13 kg) angehoben. Jetzt geht es mir schlechter und ich bilde mir ein was kaputt gemacht haben. Denke aber eher ich hab ne Gastritis, nach meiner Corona-Infektion. Dieser Scheiss-LPR.
In meinem Arztbrief stand drin, 6 Wochen maximal 8 kilo. Daran habe ich mich auch strikt gehalten. Ich hatte Herr Thomas beim Abschlussgespräch noch gefragt, ob ich auf irgendwas gut achten soll. Bis auf gut kauen und nicht das aufstoßen erzwingen wurde mir nichts gesagt. Auch nichts mit dem Atmen.
Es tut mir sehr leid, dass es dir wieder schlechter geht Hansdampf. Wir sitzen leider alle im selben Boot mit diesem Mist.
@Hansdampf: Ich denke, dass deine Beschwerden eher noch im Zusammenhang mit der kürzlichen Corona-Infektion stehen könnten… Glaube nicht, dass da etwas kaputt gegangen ist beim Reifen wechseln, zumal du es ja langsam und vorsichtig gemacht hast!
Ich hoffe, dass deine Beschwerden bald besser werden🍀
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