Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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Ich bin ja schon lange Mitglied hier im Forum und möchte nun auch von meiner erfolgten OP bei Dr. Thomas nach dem Loehde-Verfahren berichten, welche jetzt 1 Woche her ist.
Kurzer Hintergrund meiner Beschwerden, den Beweggründen und zu mir: 186 cm bei 73 kg, 29 Jahre. Zwerchfellbruch und Reflux 4 Jahre lang, der Bruch hatte einen mir bekannten Auslöser und seit diesem Tag hatte ich Beschwerden, die seit dem immer mehr und intensiver wurden. Meine Hauptbeschwerden waren: -schmerzhaftes Einschnürungsgefühl hinter der Brust bis in den Rücken, welches sozialen Aktivitäten und alltägliche Hausarbeit zu einer Qual machte -Sodbrennen, vor allem in den Monaten vor der OP ist dies immer schlimmer geworden, sodass ich teils halb im Sitzen schlafen musste. -Rachenbrennen und Stimmprobleme -Schmerzen und Blockade beim tiefen Einatmen -aufstoßen teils sauer
Medikation: Ich habe immer intermettierend für mehrere Tage/Wochen Ppi genommen 2x20 mg Esomeprazol, wenn die Beschwerden schubweise schlimmer wurden. Ansonsten quasi täglich Gaviscon Advance und was es sonst nicht so alles gibt ausprobiert plus iqoro und atemtraining. Langfristig wollte ich keine weiteren Medikamente nehmen und teilweise haben diese auch nicht geholfen und hatten Nebenwirkungen.
Was ja für viele interessant zu sein scheint ist der Ruhedruck des LES. Dieser war bei mir (allerdings 3 Jahre vor der OP) bei 5.98 +/- 11.14 mmHg. Mein Sphinkterdruck war also erniedrigt, aber wohl noch intakt, zumindest gab es hierzu keine Aussage der Ärzte damals. Dr. Thomas meinte in der OP auch zu mir, dass meine Speiseröhre recht stark ist.
Wie geht es mir nach der OP?
Ich habe die OP an sich auf jedenfall unterschätzt. Man muss sich ein zwei Tage wirklich schonen und dann langsam anfangen mit dem Kostaufbau und dem Laufen. Auch die Schmerzen sind nicht zu unterschätzen. So hatte ich post OP mit enormen rückenschmerzen und verspannungen zu tun.
Nun, momentan sind meine Beschwerden teils weg, teils noch vorhanden oder es sind andere Beschwerden hinzugekommen.
Positiv: ich hatte bisher nicht mehr dieses starke Einschnürungsgefühl hinter der Brust, was mich so gequält hat. Mein Rachenbrennen ist weniger geworden und ich kann wieder tief durchatmen ohne das Gefühl einer Blockade. Auch hat sich mein Herzschlag deutlich verlangsamt, da ich vorher auch Herzklopfen hatte. Wenn ich dann schlafe habe ich so gut wie keine Probleme mit säure.
Negativ: Beim Trinken aber auch beim Essen habe ich das Gefühl, dass jedesmal Magengase aufsteigen, da es auch gluckert, wenn die Speisen und Getränke unten angekommen sind. Hiervon bekomme ich eine andere Art Sodbrennen will ich es mal nennen, vor allem im Sitzen und im Liegen, selbst von Wasser oder Tee. Es ist nicht der klassische Schmerz hinter dem Brustbein, sondern Brennen auf der Brust unterhalb der Schlüsselbeine und tritt quasi zeitgleich oder unmittelbar nach der Essensaufnahme auf. Wenn ich dann aufstehe und umhergehe verschwindet dieses Brennen. Ähnliche Symptome hatte ich vor der op schonmal gehabt, allerdings nur phasenweise. Ich muss dazu sagen, dass ich mit der OP meine letzte PPI genommen hatte, davor hatte ich aber nur eine 2 wöchige Kur wegen starker Beschwerde gemacht, ich glaube also nicht an einen Rebound.
Was ich noch beobachtet habe ist, dass wenn ich mich flach hinlege und normal atme, ich teils brennen am solar plexus bekomme, sobald ich dann aber öfters schlucke, merke ich wie es gluckert und dann bekomme ich auch Schmerzen in der Brust. Ich nehme an, das grundsätzlich eine Barriere da ist, dass meine Speiseröhre abernoch nicht wieder stark genug ist oder das mein Sphinktertonus noch nicht wieder stimmt. Zumal ich seit der OP nicht mehr wirklich aufstoßen kann und das momentan mit einem ziemlich schmerzhaftem Gefühl verbunden ist, wenn es hoch drückt. Soll aber normal sein.
Laut dem Nachgespräch mit Dr. Löhde ist dieses brennen auf die noch nicht wieder eingestellt speiseröhrenmotalität und auf die Verwundungen durch die OP zurückzuführen, sodass jedes kleine bisschen Säuregas Schmerzen macht. Hier soll ich Geduld haben. Ich gebe dem ganzen also noch Zeit sich wieder einzufangen.
Die Schluckbeschwerden und Speiseröhrenkrämpfe waren etwas nervig Aber nur temporär und nach einer Woche sind diese jetzt schon deutlich besser geworden. Ebenfalls leide ich unter Blähungen, hoffentlich nur temporär. Ansonsten mache ich alles genau nach Kost -und Schonungsplan. Ich esse mit Geduld und Trinke, sowie esse angepasst auf die Situation. Ich gehe jeden Tag spazieren und achte auf eine Vospannung der Speiseröhre (keinen Rundrücken machen).
Wie sind momentan meine Gedanken zu OP?
Auf der einen Seite ist ein Teil meiner Beschwerden in der alten Form nicht mehr vorhanden oder zumindest abgedämpft. Wenn ich die temporären Probleme (schluckprobleme, Krämpfe in der Speiseröhre, Blähungen) mal beiseite lasse habe ich dennoch mit dieser Art Sodbrennen auf der Brust ziemlich starke Beschwerden, die bei fast jeder Nahrungs- und Getränkeaufnahme auftreten. Ich hoffe das sich dies noch in irgendeiner Form legt. Momentan habe ich lediglich Gaviscon und talcid versucht, aber das hat nicht wirklich einen starken Effekt gehabt. Gaviscon zur Nacht hat aber geholfen, da ich auch hier das gefühl hab Gase kommen hoch.
Im Moment bin ich so 50/50 was den Erfolg der OP und die Beschwerden angeht. Mal sehen wie es nach 2 Wochen aussieht.
Danke für deinen Beitrag! Wichtig ist Geduld zu haben, da sich der Körper erst auf die neuen Gegebenheiten einstellen muss. Habe von Menschen gehört und gelesen, wo es sogar bis zu 1 Jahr gedauert hat bis sich alles normalisiert hat. Daher wird es dauern um festzustellen ob die OP dir geholfen hat. Wichtig in der jetzigen Zeit ist, positiv zu denken und sich zu schonen. Ich drücke dir die Daumen, dass die jetzigen Beschwerden verschwinden werden!
danke für den schönen Bericht. Sicher dauert es mehrerer Wochen bis Monate, bis sich der Körper an die doch krassen Veränderungen durch die OP angepasst hat. Ich drücke Dir die Daumen, dass sich im Laufe der Zeit alles einspielt und die Beschwerden nach und nachverschwinden.
Insgesamt geht es mit schon deutlich besser als noch vor drei Wochen, dennoch habe ich weiterhin einige Beschwerden, bei denen ich hoffe, dass sich das noch legt:
-teilweise starkes völlegefühl und Oberbauch Schmerzen nach und beim Essen -Blähungen -Verspannungen im OP Bereich, Gefühl als würde es hochdrücken -Aufstoßen im klassischen Sinne, also Luft Aufstoßen funktioniert nicht mehr, es ist entweder wie ein schmerzhafter Schluckauf bei dem weiter nichts passiert, oder ich habe das Gefühl dass die Speiseröhre gegen hält und dann manchmal etwas durchkommt, dann bekomme ich auch ganz leichtes brennen. -nach dem Aufwachen ganz leichter Säure Geschmack im Mund.
Dieses Brennen, was ich in meinem ersten Post nach jeder Mahlzeit und dem Trinken hatte ist zurückgegangen, dass bekomme ich nur noch, wenn ich zu viel und zu schnell auf einmal esse. Meine Vermutung ist, dass sich das Essen dann vor dem Magen eingang sammelt und langsam durchrutscht, was den Mageneingang offen stehen lässt und die Magengase hochlässt. Morgen habe ich nochmal ein Gespräch mit Dr. Thomas.
Kurze Frage an euch: Kann durch eine etwas stärkere Bremsung im Auto etwa kaputt gehen, also ich bin gefahren. Ich gehe jetzt wieder arbeiten und da muss ich natürlich Auto fahren. Ich mache mir bei jeder Kleinigkeit Gedanken ob da was passierz, da es im OP Gebiet auch immer mal wieder zwickt und schmerzt.
Das jetzt beim Bremsen beim Autofahren was passiert ist sehr unwahrscheinlich. Alle anderen Beschwerden sind oftmals ganz normal. Das Brennen in der Röhre kann auch davon kommen, dass das Essen zu langsam nach unten geschoben wird. Ich hatte zB die ersten 2 Jahre massiv sauren Geschmack oder Mundbrennen. Seit ein kleiner neuer Zwerchfellbruch vorhanden ist, habe ich das nicht mehr.
Ok danke. Man macht sich leider bei jeder alltäglichen Bewegung und Tätigkeit Gedanken, wenn es dann mal etwas mehr zwickt. Aber manche Sachen müssen halt sein. Ja keine Ahnung, mal schauen was Dr. Thomas dazu sagt, ich hatte jetzt eigentlich seit ca. Dem vierten Tage nach der OP des öfteren den Fall das ich quasi merke, wie das Aufstoßen hoch kommen will, auch wenn ich nicht viel gegessen habe, und dann hält das Ventil meist dagegen, aber manchmal geht trotzdem irgendwie was durch und verursacht Sodbrennen, wenn auch nur leicht. Also quasi saures aufstoßen ohne Luft. Das ist für mich klassischer Reflux. Ich hoffe das sich das alles irgendwie noch weiter stabilisiert und verstärkt.
Ich muss leider von einer negativen Entwicklung berichten. Nachdem ich seit der OP immer wieder teilweise relativ beschwerdefrei war, aber auch phasen hatte, wo es mir wieder schlechter ging, ist es jetzt wohl wieder komplett offen. Samstag ging es aus dem nichts los und ich bekam so heiße dämpfe Hochsteigen, das gipfelte dann in Sodbrennen nach dem Mittag essen und einem Druck im OP Gebiet. Nun hatte ich das bis heute weiterhin immer wieder und gestern ist wohl irgendwas passiert. Ich habe nach dem frühstück einen enormen Druck auf der brust gehabt und bin dann spazieren gegangen. Ich nahm dann eine lefax und eine talcid, aber der Druck blieb weiterhin. Weil ich richtig kurzatmig war, habe ich ein paar mal etwas tiefer eingeatmet und der Druck löste sich schlagartig auf. Das war zwar eine wirkliche Erleichterung aber jetzt liege ich mit starkem Sodbrennen im Bett und kann nicht einschlafen.
Man hört immer wieder von Rezidiven durch husten/niesen, zu schweres heben oder sonstwas, aber ich habe lediglich ein bisschen tiefer eingeatmet... Es ist wirklich nicht zu glauben... Komplett beschwerdefrei war ich ja aber sowieso nicht, vielleicht ist auch schon vorher irgendwas passiert, obwohl ich mich wirklich in allen Belangen geschont habe...
Ja das kenne ich nur zu gut. Ich habe mich auch geschont und es ist wieder ein Rezidiv da. Meine Vermutung ist, dass der Magen zusätzlich mit „Bändchen“ fixiert ist. Wenn diese Bändchen ausgeleiert sind oder gerissen, dann kann der Magen sich leichter „hocharbeiten“ bzw hochdrücken. Wenn zB der Darm voller Luft ist, nimmt er umso mehr Raum ein und drückt den Magen nach oben. Ich hatte ja die ersten Tage nach der OP einen riesigen Blähbauch und Durchfall und denke, dass da der Magen durchgehend nach oben gedrückt wurde bis das Zwerchfell nachgegeben hat. Ist aber nur eine Vermutung von mir…
Ich muss leider von einer negativen Entwicklung berichten. Nachdem ich seit der OP immer wieder teilweise relativ beschwerdefrei war, aber auch phasen hatte, wo es mir wieder schlechter ging, ist es jetzt wohl wieder komplett offen. Samstag ging es aus dem nichts los und ich bekam so heiße dämpfe Hochsteigen, das gipfelte dann in Sodbrennen nach dem Mittag essen und einem Druck im OP Gebiet. Nun hatte ich das bis heute weiterhin immer wieder und gestern ist wohl irgendwas passiert. Ich habe nach dem frühstück einen enormen Druck auf der brust gehabt und bin dann spazieren gegangen. Ich nahm dann eine lefax und eine talcid, aber der Druck blieb weiterhin. Weil ich richtig kurzatmig war, habe ich ein paar mal etwas tiefer eingeatmet und der Druck löste sich schlagartig auf. Das war zwar eine wirkliche Erleichterung aber jetzt liege ich mit starkem Sodbrennen im Bett und kann nicht einschlafen.
Man hört immer wieder von Rezidiven durch husten/niesen, zu schweres heben oder sonstwas, aber ich habe lediglich ein bisschen tiefer eingeatmet... Es ist wirklich nicht zu glauben... Komplett beschwerdefrei war ich ja aber sowieso nicht, vielleicht ist auch schon vorher irgendwas passiert, obwohl ich mich wirklich in allen Belangen geschont habe...
Ich hatte schon mit 19 drei- bis viermals pro Jahr Reflux. Wirklich höllisch wurde es 20 Jahre später. Dann habe ich "nur" zwei Brausetabletten mit Aspirin eingenommen... Offenbar kann ähnliches auch nach der OP auftreten.
Zitat von BCY im Beitrag #10Ja das kenne ich nur zu gut. Ich habe mich auch geschont und es ist wieder ein Rezidiv da. Meine Vermutung ist, dass der Magen zusätzlich mit Bändchen fixiert ist. Wenn diese Bändchen ausgeleiert sind oder gerissen, dann kann der Magen sich leichter hocharbeiten bzw hochdrücken. Wenn zB der Darm voller Luft ist, nimmt er umso mehr Raum ein und drückt den Magen nach oben. Ich hatte ja die ersten Tage nach der OP einen riesigen Blähbauch und Durchfall und denke, dass da der Magen durchgehend nach oben gedrückt wurde bis das Zwerchfell nachgegeben hat. Ist aber nur eine Vermutung von mir
Das ist eine interessante Theorie. Mit starken Blähungen hatte ich nach der OP auch zu tun aber erst so nach einer Woche, ehe ich mir dann Lefax gekauft hatte, was aber auch nicht soo viel geholfen hat (vielleicht auch zu niedrig dosiert). wenn das so sein sollte frage ich mich, wie man das verhindern soll? massenweise Lefax schlucken? Und wenn noch nichtmal die "stabile" löhde Methode das aushält, kann man ja alle Verfahren mit Fadennaht komplett vergessen.
Ich habe seit den OPs immer wieder mit Blähungen zu kämpfen. Das ist wirklich lästig. Da ich wieder verstärkte Refluxbeschwerden hatte, war ich mal wieder im Urban und habe eine Spiegelung machen lassen. Dabei war aber nichts auffälliges zu sehen. Zur Zeit hab ich ab und an massive Schluckprobleme, also mit dem Durchrutschen durch die OP-Stelle. Das ist ziemlich schmerzhaft und dauert mitunter 15 bis über 60 Minuten, bis alles wieder frei ist. Dazu kommt dann auch noch manchmal Brechreiz. Ich soll das mal beobachten. Mittlerweile weiß ich nicht mehr ob sich das jemals bessert. Anscheinend ist der etwas zu eng genähte Op-Bereich aber gut verwachsen, deshalb die Probleme mit dem Durchrutschen.
Da du ja auch mit Mundbrennen zu kämpfen hast kann ich dir nur von meiner Erfahrung heraus sagen, dass seit wieder ein Bruch da ist bei mir das Mundbrennen und der saure Geschmack endlich vorüber sind. Bei mir kamen die Probleme im HNO- Bereich eindeutig davon, weil es für meine schwache Soeiseröhre zu eng war. Aktuell geht es mir besser als die Monate nach der OP. Ab und an Sodbrennen was ich aber mit 20 mg PPI und Rennie gut im Griff habe.
Letzte Nacht war schlimm, ich hatte enormes Sodbrennen, was mich wach gehalten hat. Ich gehe davon aus dass wirklich ein Rezidiv vorliegt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich machen soll. Vier Jahre lang habe ich gelitten und jetzt habe ich bereits nach 2 Monaten wieder enorme Probleme. Soll ich eine weitere OP vornehmen oder ein anderes Verfahren? Ich weiß nicht mehr weiter... ich werde erstmal eine Magenspiegelung im Vivantes vornehmen. Die Einweisung habe ich schon.
Heute habe ich ein Telefonat mit Dr. Löhde gehabt. Er meinte er kann sich nicht erklären was da genau passiert ist mit dem atmen (hatte das jetzt schon zum zweiten Mal, diesmal ohne was zu essen vorher und eigentlich fast normal geatmet, es fühlte sich an als würde sich ein sehr starker Druck oder ziehen lösen und es ging mir vom Körpergefühl her wesentlich besser). Er kann sich aber kaum vorstellen, dass dadurch was passiert wäre, man soll sogar atmen, da das wichtig ist. Ich soll jetzt erstmal für 10 Tage die Ppi weiternehmen und dann ausschleichen und dann sieht man weiter. Von einer Spiegelung zum jetzigen Zeitpunkt hat er mir abgeraten, da dies zum Rezidiv führen kann. Mal schauen was Herr Thomas am Donnerstag noch sagt. Ich möchte ehrlich gesagt ungern untätig herumsitzen, da meine Beschwerden sehr stark sind. Ich bin momentan nicht arbeitsfähig und jeder Tag ist ein Kampf. Vielleicht kann man ja schonmal einen Breischluck machen. Da kann ja nichts passieren oder?
Nach 3 Monaten kann man laut OA Thomas eine Magenspiegelung machen. Zumindest hat er mir das damals so gesagt. Breischluckröntgen sollte grundsätzlich kein Problem sein. Kommt halt darauf an wie und was man macht. Wenn du nach hinten gekippt wirst und dich daher stark abstützen bzw festhalten musst, wäre es wieder eine höhere Belastung. Deine OP ist jetzt ca. 2 Monate her und daher dauert es nicht mehr lange bis du eine Magenspiegelung machen kannst. Weiters empfehle ich dir eine PH-Metrie und Manometrie. Hast du noch immer starke Schluckbeschwerden. Wenn ja, könnte es auch sein das du glaubst Sodbrennen zu haben, jedoch reizt die Speiseröhre das Essen was zu lange in der Speiseröhre verweilt (es funktioniert dann das Clearing der Speiseröhre nicht).
Danke BCY. Ich finde 3 Monate danach ja schon ganz schön knapp. Das mit dem Abstützen stimmt natürlich, daran hätte ich nicht gedacht. Mal schauen, was jetzt die besten Untersuchungen sind. Ich habe keine wahrnehmbaren Schluckbeschwerden mehr obwohl ich teilweise das Gefühl hab, dass es mir schwer fällt die Speisen nach unten zu drücken beim schlucken. Was ich allerdings habe und das trotz 2x20 mg Eso (vllt noch zu kurz genommen) ist das ich direkt beim Essen/Trinken wieder dieses brennen unter den Schlüsselbeinen und an den Oberamen/Schultern?! Habe. Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung was das sein kann, das ist ja keine typische Stelle für Sodbrennen und dieses sollte ja nicht direkt beim Essen oder trinken auftreten. Komisch.
Ich muss jetzt auf jedenfall erstmal etwas zunehmen, auch wenn es schwer fällt.
Aus Erfahrung heraus sieht man zB bei Pommes sehr schnell ob noch Schluckbeschwerden vorhanden sind. Brennen beim Schlüsselbein? Das kenne ich persönlich nicht. Bei mir sind es immer wieder Schmerzen und ein Ziehen zum linken Schlüsselbein (Schulterbereich) hinauf oder es sticht nur beim linken Schlüsselbein bzw. im linken Schulterbereich. OA Thomas und Dr. Winkler meinten unabhängig voneinander, dass ein Nerv (der Nervus Phrenicus) vom Zwerchfell dorthin verläuft. Möglicherweise bleibt das Essen doch Höhe Zwerchfell stecken bzw drückt sich dort durch und der Nerv des Zwerchfells wird dadurch getriggert und daher zieht es in die linke Schulter (wobei du ja ein brennen verspürst). Zum Zunehmen habe ich über den Tag verteilt hochkalorische Nahrung zu mir genommen. Dadurch bin ich von 48 kg wieder rauf auf 57 kg. Hat aber einige Monate gedauert, bis ich sichtbar zugelegt habe. Weiters habe ich schon von etlichen Fällen gelesen, die die ersten Monate nach einer Fundoplicatio ein brennen in der Speiseröhre gespürt haben was dann von alleine wieder aufgehört hat. Da vermute ich auch, dass es an der Speiseröhre lag die das Essen zu langsam hinuntergeschoben hat. Gewissheit an was es liegen könnte bringen leider nur die Untersuchungen.
Im Urban wurde das Breischluck-Röntgen mit dem schräg ankippen ein Tag nach der OP gemacht. Festhalten musste ich mich auch. Ich kann mich leider nicht mehr erinnern, ob ich zusätzlich auf der Liege mit einem Gurt gesichert wurde. Aber da kann man ja fragen. Ich würde auch eine High-Resolution-Manometrie und Ph-Metrie machen lassen.
Zitat von BCY im Beitrag #20Aus Erfahrung heraus sieht man zB bei Pommes sehr schnell ob noch Schluckbeschwerden vorhanden sind. Brennen beim Schlüsselbein? Das kenne ich persönlich nicht. Bei mir sind es immer wieder Schmerzen und ein Ziehen zum linken Schlüsselbein (Schulterbereich) hinauf oder es sticht nur beim linken Schlüsselbein bzw. im linken Schulterbereich. OA Thomas und Dr. Winkler meinten unabhängig voneinander, dass ein Nerv (der Nervus Phrenicus) vom Zwerchfell dorthin verläuft. Möglicherweise bleibt das Essen doch Höhe Zwerchfell stecken bzw drückt sich dort durch und der Nerv des Zwerchfells wird dadurch getriggert und daher zieht es in die linke Schulter (wobei du ja ein brennen verspürst). Zum Zunehmen habe ich über den Tag verteilt hochkalorische Nahrung zu mir genommen. Dadurch bin ich von 48 kg wieder rauf auf 57 kg. Hat aber einige Monate gedauert, bis ich sichtbar zugelegt habe. Weiters habe ich schon von etlichen Fällen gelesen, die die ersten Monate nach einer Fundoplicatio ein brennen in der Speiseröhre gespürt haben was dann von alleine wieder aufgehört hat. Da vermute ich auch, dass es an der Speiseröhre lag die das Essen zu langsam hinuntergeschoben hat. Gewissheit an was es liegen könnte bringen leider nur die Untersuchungen.
Bei Pommes hatte ich so bis Woche 5 noch Probleme, mittlerweile nicht mehr. Ja vielleicht ist es auch eher wie ein kribbeln/ziehen in dem Bereich. Hat sich jetzt aber etwas beruhigt. Ich versuche es jetzt auch mit hochkalorische Nahrung. Problem ist, dass ich durch die PPI das Gefühl hab das Essen liegt ewig im Magen. Was kann ich da machen? Medikamente für die Magenentleerung?
Leider glaube ich das nicht mehr das. Die Speisen zu langsam runter rutschen. Das hatte ich ja am Anfang die Wochen nach der OP auch. Jetzt habe ich vor allem auch im Liegen wieder enorme Probleme.
Medikamente um die Magenentleerung anzukurbeln kann man natürlich ausprobieren um zu schauen, ob dann das Gefühl weggeht. Am besten wäre aber eine Magenszintigraphie. Nach so einer OP kann es zu einer Magenentleerungsstörung kommen. Die kann aber auch nur vorübergehend sein und wieder von alleine vergehen. Im worst case bleibt sie bestehen. Aber vom worst case würde ich jetzt auf gar keinen Fall ausgehen.
So, mal ein kleines Update von mir, wen es interessiert: Ich war jetzt bei der Magenspiegelung. Diese war wohl optisch unauffällig, die Z Linie ist wohl scharf begrenzt im Hiatus und in Inversion schließt die Kardia komplett. Was allerdings in der Histologie gefunden wurde ist einerseits eine Helicobacter Infektion und andererseits wohl eine gering bis mäßiggradige Entzündung im Ösophagus-Magen-Übergang. Für mich sieht es auf den Bildern auch so aus wie das diese am Mageneingang ist, wo ich auch immer wieder Schmerzen habe. Warum der Gastro das optisch nicht beschrieben hat, weiß ich nicht. Jetzt ist mir auch klar, warum ich vor 4 Wochen solche starken Schmerzen hatte, weil wenn die Entzündung noch nach 3,5 Wochen Ppi zu sehen ist, wird sie wohl davor deutlicher gewesen sein. Die Frage ist jetzt, ob meine Beschwerden zum Großteil durch den Helicobacter kommen, oder ob doch irgendetwas an Säure durchkommt und die Entzündung verursacht hat. Tendenziell würde ich sagen habe ich auch Symptome die ich nicht auf einen Heli abstellen würde. War dann heute direkt im Reflux Zentrum und der Arzt kannte das Löhde Verfahren und sagte auch, dass jetzt deutlich mehr Ärzte die Verfahren ohne Manschette durchführen würden und damit gute Ergebnisse erzielen, aber natürlich sein kann, dass was passiert ist. Hat mich etwas erstaunt, da er bei sich auch nur Fundos anbietet. Er hat mir auf jedenfall genau wie der Gastro empfohlen den Heli erstmal zu bekämpfen. Dann habe ich Ende Juli nochmal eine pH metrie. Er bietet leider keine Impendanzmessung an. Ich muss mir noch überlegen ob ich das mache oder auf die andere Sprechstunde Ende September warte, obwohl ich da auch nicht weiß ob die diese ganzen Untersuchungen nochmal machen wolle. Eine weitere Manometrie hatte er nicht für notwendig erachtet, da dort wohl nicht viel neues Herauskommen würde, laut seiner Aussage. Naja zumindest erstmal eine Untersuchung, trotzdem Mist das man sich wieder alles zusammenkratzen muss.
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