Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
Alle persönlichen Meinungen sind zu respektieren und es wird nicht geduldet schlecht über andere Mitglieder oder Operateure, Ärzte zu reden. Wer sich daran nicht hält, wird kommentarlos gelöscht! Im Impressum wurde von einem ehem. Admin ein falscher Name und Adresse eingetragen dies wurde bereits beantragt zu korrigieren. Andre Knebel, Kronau ist richtig.
Dieses Forum ist kein Beipackzettel von Medikamenten! Sämtliche Vorgehensweisen müssen immer mit dem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung oder Haftung. Mit der Anmeldung wird bestätigt, dass dieser Text verstanden wurde und akzeptiert wird
Mein Fall ist leider äußerst speziell, kaum mit anderen post-operativen Problemen zu vergleichen.
Aber, ich sehe schon, dass das Berichten darüber hier nicht erwünscht oder sehr schwierig ist. Ich weiss jetzt wirklich nicht, wie und was ich schreiben soll/darf. Bisher habe ich nur die Fakten abgebildet, die eben nur meinen Fall betreffen. Die Sache mit den Verwachsungen, und dass sie sehr ausgeprägt seien(!Konjunktiv!) können, habe ich von Chirurgen, die damit schon zu tun hatten. Aber ok, ich werde darüber nichts mehr schreiben.
@larry: Ja ich weis, dass das bei dir ein spezieller Einzelfall ist. Aber ich persönlich halte diesen Konjunktiv und den Worst Case vor Auge führen, für sehr schwierig. Weil ich versetze mich mal in die Lage vor ein paar Jahren, wo ich noch nicht operiert wurde. Hätte ich mir dann deinen Fall und die möglichen Worst Case Szenarien mit Verwachsungen bis zum Kopf etc. durchgelesen, hätte ich mich wahrscheinlich so stark negativ beeinflussen lassen, dass ich mich niemals operiert hätte lassen. Und bei mir wurden beispielsweise in der zweiten Op, sehr wenige bis kaum Verwachsungen von der Vor-Op festgestellt. Wäre ich aber nach dem Worst Case Szenario und dem Konjunktiv gegangen, dann hätte ich die Op womöglich abgelehnt.
Ich persönlich habe inzwischen eine positivere Grundeinstellung entwickelt und denke nicht mehr an Worst Case Szenarien oder was könnte passieren. Das war früher, wo ich noch jünger war, anders. Und dann hätte mich so etwas zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich ziemlich getriggert. Das soll nicht heißen, dass ich jetzt ganz entspannt in eine Op gehe und mögliche Risiken außer Acht lasse. Ganz im Gegenteil. Ich lasse mir von meinem Chirurgen vor der Op alles erklären, akzeptiere auch die Risiken, unterschreibe das Ganze, habe aber Vertrauen in den Chirurgen. Und mir reicht das aber, wenn mir das ein Chirurg insgesamt alles einmal erklärt hat. Dann möchte ich aber in einem Forum keine Person ständig mit den Gefahren und den Risiken konfrontieren und womöglich verstärkte Angst provozieren.
Zitat von larry im Beitrag #48@Neo, ich wusste gar nicht, dass die ph-Sonde auch anhand der Ergebnisse einer Manometrie gelegt wird. Bei mir haben sie sie mir nur, nach einer Magenspiegelung, bis in den Magen geschoben.
Ja genau, es wurde mittels der Manometrie die Druckübergangszone ermittelt und dementsprechend die ph Sonde gesetzt. Bei mir wurde dies auch bei meiner ersten ph metrie nicht während der Magenspiegelung gemacht, sondern erst danach.
Zitat von larry im Beitrag #51Mein Fall ist leider äußerst speziell, kaum mit anderen post-operativen Problemen zu vergleichen.
Aber, ich sehe schon, dass das Berichten darüber hier nicht erwünscht oder sehr schwierig ist. Ich weiss jetzt wirklich nicht, wie und was ich schreiben soll/darf. Bisher habe ich nur die Fakten abgebildet, die eben nur meinen Fall betreffen. Die Sache mit den Verwachsungen, und dass sie sehr ausgeprägt seien(!Konjunktiv!) können, habe ich von Chirurgen, die damit schon zu tun hatten. Aber ok, ich werde darüber nichts mehr schreiben.
Hallo Larry, Ich bedauere das was du durch machen musstest und ich habe teilweise ähnliche Erfahrungen gemacht, welche einen psychisch gebrochen haben. Nur deine Ausführungen helfen mir in meiner jetzigen Situation überhaupt nicht weiter. Ich poste hier Updates einerseits um anderen, nicht operierten einen Einblick in die post operativen Beschwerden zu geben und andererseits um von der vielfältigen Erfahrung der Mitglieder hier zu profitieren. Nur hilft es mir in meiner jetzigen Situation wenig, wenn du davon sprichst, dass man durch die Löhde starke Verwachsungen bekommen kann und dies eine Re-OP schwierig machen würde. Ich kann mit meinen Befunde momentan sowieso keine Re-OP durchführen und möchte eigentlich einfach nur Hilfestellung mit meinen Beschwerden erhalten und wo die Ursache dieser zu suchen sein könnte. Gedanken über eine Re-OP mache ich mir dann, wenn ein Handfester Befund vorliegt.
Meine Ansicht ist, dass irgendetwas im OP gebiet bei mir nicht stimmt. Es hat sich auch meine Anatomie verändert und mein linker Oberbauch ist teilweise eingefallen (weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll), da ich sehr schlank bin sieht man sowas gleich. Das war in der ersten 6 Wochen nach der OP nicht der Fall.
Naja vielen Dank an euch alle trotzdem, dass ihr hier so fleißig postet und Tipps gebt. Es ist gut zu wissen, dass man nicht allein ist mit den Beschwerden, auch wenn ich euch allen natürlich Heilung wünsche.
@Neo, ich möchte wirklich niemanden Angst machen. Das Problem ist nur, dass ich nicht begreife, warum ich nicht über meine Erfahrungen, meine vielen Gespräche mit Chirurgen, die u.a. mit dieser Sache schon konfrontiert waren, berichten darf. Du berichtest ja auch von deinen Symptomen, die anderen vielleicht Angst machen könnten.
Ich fühle mich halt auch ein wenig ins alte Forum zurückversetzt, in dem die freie Meinungsäußerung keinen guten Stand hatte.
Mit dem obrigen Hinweis wollte ich auch dich nicht in Angst versetzen, das liegt mir wirklich fern. Ich habe in den letzten 4 Jahren mit min. 50 Ärzten aus Gastroenterologie und Chirurgie gesprochen. Daraus ergab sich eben diese Quintessenz, die anzusprechen hier anscheinend ein Tabu ist. Dabei möchte ich nichts "madig" machen oder ähnliches. Es ist einfach so, wie es ist.
@Marco Jeder Mensch ist anders. Ich bin seit der OP extrem vorsichtig und ängstlich geworden. Das muss man nicht verstehen, ich weiss. Ich habe auch nichts von "bis zum Kopf wachsen" geschrieben. Der Fachausdruck heisst dagegen "in Richtung kranial". Ich habe mich einfach falsch ausgedrückt.
Und schlussendlich finde ich es auch nicht so nett, Menschen mit Angst derart auszugrenzen. Die Gesellschaft ist halt divers.
Und nochmals: Ich möchte niemanden Angst machen oder von irgendetwas abhalten.
@larry: Ich persönlich finde es ja auch super, dass man sich in einem Forum über Beschwerden nach einer Op Methode austauschen kann. Und mir tut dass auch sehr leid, dass du mit so massiven Problemen zu kämpfen. Bloß sehe ich halt die Gefahr, dass durch deinen speziellen Einzelfall, wodurch sich verständlicherweise auch aus Gesprächen mit Chirurgen eine gewisse “Angst” und vielleicht “Unsicherheit” entwickelt hat, andere Menschen nicht eine Differenzierung zu eher “gewöhnlichen” Beschwerden nach einer Post-Op, herstellen können. Deswegen poste ich schon seit langem auch nichts mehr über meinen Fall. Schau ich wurde bereits 4 Mal vor operiert und bekomme jetzt die 5 Op, die mit Sicherheit kein Spaziergang wird. Aber ich schreibe hier bewusst nichts mehr von meinem Fall rein, weil ich auch eher ein “besonderer Fall” bin und ich möchte damit nicht Neupatienten vor der Op abschrecken, wenn Sie so etwas lesen, dass da jemand ist, der jetzt zum 5. Mal operiert werden muss. Ich weis auch einfach, dass mir bei meinem Fall keiner in dem Forum helfen kann. Das ist auch eine individuelle Sache für einen Chirurgen. Und weil ich weis, dass mir hier 1. bei meinem Fall keiner weiterhelfen kann und 2. Ich mit meinen auch eher “Ausnahmebeschwerden” niemanden womöglich negativ beeinflussen möchte für eine Op Entscheidung, gibt es von meinem Fall auch keine neuen Posts mehr. Und bei dir ist es ja auch so, wie sich das raushören lässt: Du hast gesagt du bist ein Einzelfall und benötigst die Hilfe von erfahrenen Chirurgen. Da wird dir hier im Forum, so schade es auch ist, vermutlich keiner weiterhelfen können. Und auf der anderen Seite möchtest du aber auch keine Angst verbreiten und Menschen von der Op abhalten. Und das ist bei mir auch so. Deshalb habe ich für mich die Entscheidung getroffen, zwar im Forum noch mitzulesen bei anderen Fällen, aber nichts mehr zu mir persönlich zu posten. Aber das kannst du selber für dich entscheiden. Wenn dir das persönlich hilft und du dich damit gut fühlst, dann hast du, wie jeder andere Mensch auch, absolut das Recht über deinen Fall zu schreiben. Ich wollte dich nicht persönlich ausgrenzen oder dergleichen.
Zitat von larry im Beitrag #57Eigentlich fehlt hier eine Rubrik für Re-OPs. Ansonsten hast du recht. Ich werde vorerst hier nichts mehr schreiben.
Bis irgendwann Mal wieder. Oder schmeißt mich am besten wieder raus.
Dies mit Re-Ops ist noch ein Alptraum. Ich weiss nicht was zu tun, wenn ich wieder in Berlin abgespeist werde. Hätte Löhde mich nicht schon vorher abgespeist, so bräuchte ich vielleicht überhaupt keine Re-Op. Dass diese Leute sich nicht schämen mit ihrer Arroganz!
Ich bin wirklich kein Engel, aber wenn ich Chirurg wäre, würde ich wirklich versuchen, allen Patienten zu helfen.
So mir reichts langsam. Ich hatte ja schon davon berichtet, dass ich seit ca 2,5 Wochen zunehmend stechende Schluckschmerzen und schmerzhaftes Aufstoßen hinter dem Schwertfortsatz bzw. Dem Brustbein habe. Seit gestern ist dies wieder sehr viel schlimmer geworden. Ich habe ehrlich gesagt Angst, dass sich der Magen in einer Hernie eingeklemmt hat oder irgendetwas anderes passiert ist. Ich habe Herrn Thomas und Dr. Löhde nun darüber informiert. Sollte sich das nicht übers Wochenende besser, werde ich in die Notaufnahme fahren und eine Notfallspiegelung durchführen lassen.
Zitat von Neo im Beitrag #59So mir reichts langsam. Ich hatte ja schon davon berichtet, dass ich seit ca 2,5 Wochen zunehmend stechende Schluckschmerzen und schmerzhaftes Aufstoßen hinter dem Schwertfortsatz bzw. Dem Brustbein habe. Seit gestern ist dies wieder sehr viel schlimmer geworden. Ich habe ehrlich gesagt Angst, dass sich der Magen in einer Hernie eingeklemmt hat oder irgendetwas anderes passiert ist. Ich habe Herrn Thomas und Dr. Löhde nun darüber informiert. Sollte sich das nicht übers Wochenende besser, werde ich in die Notaufnahme fahren und eine Notfallspiegelung durchführen lassen.
An dieser Stelle brach Dein Thread im August 2024 ab, den ich komplett gelesen habe. Sorry, es ging nicht früher, weil es mir (auch) nicht gut ging.
Geh mir los mit Notaufnahmen. Wenn ich dort schwerwiegende Symptome vorgetragen habe, wurde ich zwar auf Herz und Nieren untersucht (EKG, Blutdruck etc.). Eine Gastroskopie aber kam niemals in die Tüte! Fazit: Ursachenforschung Fehlanzeige! Ich will damit niemanden entmutigen, aber ich hatte in den vergangenen Jahren immense Probleme mit jenen Ärzten, die keine Indikation für derartige Eingriffe stellen wollten. Der Leidensdruck war denen völlig egal.
Verbesserten sich denn Deine Beschwerden im August-Wochenende oder musstest Du die Notaufnahme aufsuchen?
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Am Montag nach dem August Wochenende hatten sich meine Beschwerden nur etwas verbessert, ich hatte dann aber bei Dr. Siemssen einen Termin am Dienstag bekommen, wo er mir MCP und Lefax verschrieben hat. Zusätzlich dazu hatte ich ab Montag meine PPI einfach abgesetzt, da sie gefühlt nichts gebracht hatten. Außerdem hatte ich angefangen Bittertropfen zu nehmen. Durch die Kombination dieser Maßnahmen konnte ich den Beschwerden über einen Zeitraum von einer Woche Linderung schaffen.
Aktueller Stand ist, dass ich keine Ppi mehr nehme, ich nehm lediglich alginate und ab und zu ne talcid ein. Ich hatte die letzten zwei Wochen eine relativ stabile Phase wo es mir recht ok ging. Am Donnerstag hatte ich nochmal alle Untersuchungen in einem KH, also Gastroskopie, Manometrie und Breischluck. Den Befund der Magenspiegelung hatte ich direkt bekommen, bis auf ein leichte Rötung im Antrum war alles ok. Allerdings hat er mir direkt bei der Manometrie mitgeteilt, daß meine Speiseröhre sehr unterschiedlich reagiert. Mal verkrampft sie regelrecht, dann staut sich die Flüssigkeit wieder (Retention) und das nächste Mal fließt es wieder normal ab. Also da stimmt irgendwas nicht. Auf die richtige Auswertung muss ich aber noch warten, da gibt's noch einen neuen Termin.
Seit heute geht es mir wieder schlechter. Ich habe enorme Schmerzen beim Einatmen in der brust und wieder diese Klemmschmerzen um die kardia und die unteren Rippen. Wirklich besser wird es insgesamt nicht.
Deine Speiseröhre hat anscheinend eine Motalitätsstörung, mit PPIs kann hier tatsächlich kaum etwas getan werden. Bei mir ist es ähnlich. Seltsamerweise werden vor allem nach dem Mittagessen die Beschwerden, Sodbrennen und saures Aufstossen, schlimmer, obwohl ich extra weniger esse. Mit einem normalen Reflux, ist das jedenfalls nicht mehr zu erklären.
Ich merke auf jedenfall noch ab und zu ein brennen, aber da es mit Ppi insgesamt nicht durchschlagen besser wurde, verzichte ich auf diese und greife zu herkömmlichen Mitteln.
Das eine Motalitätsstörung vorliegt, davon gehe ich auch aus, die Frage ist nur wo sie herkommt. Die Kardia ist wohl gut passierbar und nicht zu eng. Ich bin immernoch der Meinung, dass ich mir 2 Monate nach der OP ein Rezidiv geholt habe, oder das zumindest die Speiseröhre ein Stück nach oben gerutscht ist. Vielleicht ist sie nach oben gerutscht und hat sich dann in der Position verwachsen, wodurch ich immer mal wieder diese Schmerzen beim Schlucken habe.
Was ich momentan gar nicht verstehe sind diese stechenden Schmerzen beim Einatmen, vor allem rechts auf der brust. Vor allem wenn mein Magen leer ist sind diese präsent. Wenn ich dann esse, werden diese besser. Heißt für mich es liegt an der OP bzw. Am ganzen Speiseröhren-Magen-Konstrukt.
ich werde gern über die Ergebnisse berichten, wenn ich diese habe. Das Ergbnis des Breischlucks liegt mir noch nicht vor. Eine Hernie wird nicht immer gesehen bei einer Magenspiegelung oder einem Breischluck. Hierzu gibt es genügend Erfahrungsberichte, auch von Mitgliedern aus dem Forum. Das Problem ist, dass die Hernie sich bewegt und mal in einer ungünstigen Position und mal in einer bessern Position ist. Wenn man dann die Untersuchung macht, wo es gerade ok ist, sieht man logischerweise nichts, vor allem, wenn man keine sichtbaren Schleimhautschäden in der Speiseröhre hat. Was ich nur sagen kann, dass diese Beschwerden nicht normal sind, ich bin jetzt 7 Monate nach OP und habe wirklich schlimme Tage mit Druckgefühl und Ziehen in der Brust, Einklemmungsschmerzen, Schmerzen beim Atmen, schmerzhaftem Aufstoßen usw. Das sollte längst weg sein, wenn alles ok wäre.
Ich wünsch dir viel Glück bei deinen Untersuchungen.
Bei mir werden auch keine Entzündungen der Speiseröhre gefunden. Schon daher ist es verdammt schwierig, einen Arzt zu finden, der einen für ernst nimmt. Dabei haben ca. 60% der Refluxler eine NERD. Am Ende wird sich wohl wieder einiges während einer möglichen Re-OP zeigen.
Neo das stimmt schon, dass man eine Hernie nicht immer sieht. Aber der Arzt der die Gastroskopie gemacht hat, hat der speziell geschaut, ob es ein Rezidiv ist?
Der Oberarzt aus der Klinik bei mir, der die Gadzroskopiw durchgeführt hat, der meinte, wenn man speziell nach ner Hernie sucht, findet man die immer und kann sie auch exakt vermessen.
Ja deine Symptome sind natürlich nicht normal… Aber evtl. wurde auch durch die OP was gereizt, der Vagusnerv oder so…
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #68Der Oberarzt aus der Klinik bei mir, der die Gadzroskopiw durchgeführt hat, der meinte, wenn man speziell nach ner Hernie sucht, findet man die immer und kann sie auch exakt vermessen.
Meine Sichtweise, meine Erfahrung dazu ist folgende:
Jeder Gastroenterologe, der bei mir eine Gastroskopie durchgeführt hat, meinte, eine Hernie sei bei diesem Eingriff IMMER lokalisierbar. Mein Chirurg in Berlin dementierte diese Einschätzung. Aus dem Magen-Inneren kann man schließlich nicht herausschauen und eben mal feststellen, wie es außerhalb des Magens aussieht. Diese Weisheit versteht eigentlich jeder Laie.
Vor JEDER Magenspieglung (22 Jahre lang jedes Jahr mindestens eine !!!) wurden meine Gastroenterologen (Plural, denn ich habe unzählige dieser Fachärzte durch) explizit auf den Verdacht einer Hernie hingewiesen.
In keiner einzigen Spiegelung konnte eine solche lokalisiert werden, obwohl ausdrücklich danach "gesucht" wurde. Das Zwerchfell befindet sich nicht im Magen, sondern oberhalb dieses Organs AUSSEN. Und wenn dort ein Bruch vorliegt, kann dieser Bruch innerhalb des Magens unmöglich entdeckt werden.
Letztendlich habe ich mich 22 Jahre lang mit einer 6 cm großen Hernie herumquälen müssen. Mehr dazu in meiner Fussleiste.
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Zitat von larry im Beitrag #67Bei mir werden auch keine Entzündungen der Speiseröhre gefunden. Schon daher ist es verdammt schwierig, einen Arzt zu finden, der einen für ernst nimmt. Dabei haben ca. 60% der Refluxler eine NERD. Am Ende wird sich wohl wieder einiges während einer möglichen Re-OP zeigen.
Ja es ist manchmal echt zum verzweifeln. Man leidet schon so unter den Symptomen und muss dann noch "beweisen" das wirklich etwas nicht stimmt.
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #68Neo das stimmt schon, dass man eine Hernie nicht immer sieht. Aber der Arzt der die Gastroskopie gemacht hat, hat der speziell geschaut, ob es ein Rezidiv ist?
Der Oberarzt aus der Klinik bei mir, der die Gadzroskopiw durchgeführt hat, der meinte, wenn man speziell nach ner Hernie sucht, findet man die immer und kann sie auch exakt vermessen.
Ja deine Symptome sind natürlich nicht normal Aber evtl. wurde auch durch die OP was gereizt, der Vagusnerv oder so
Ich habe mit dem Arzt vorher gesprochen und auch gesagt, dass ich vermute es ist ein Rezidiv. In der Magenspiegelung hat er direkt reingeschrieben "keine Hernie". Das mit der Info von deinem Oberarzt mag vielleicht für nicht operierte stimmen, bei der Löhde OP aber "darf" man keine Hernie finden, wenn alles noch mit der OP stimmen sollte. Es gibt nur die Einengung und kein anderen Anti-Reflux Mechanismus. Wenn eine Hernie beschrieben wird, hat sich das Konstrukt gelöst.
Ich hatte bisher ungefähr 20 Spiegelungen. Vor der OP wurde nur 1x eine "kleine Hernie" gefunden, die dann sich bei der OP doch als ziemlich gross, ca. 6cm, gezeigt hat. Mit Magenspiegelungen lassen sich Hernien kaum erkennen. Anders kann ich das Erlebte nicht bewerten.
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #74@larry: Mit welcher Untersuchung lassen sich dann Hernien am besten erkennen ? Breischluck?
Die beste Untersuchungsmethode ist die Laparoskopie, also die Bauchspiegelung. Dafür müsste jedoch eine Indikation vorliegen. Bei mir war es so, dass diese Indikation nie vorgelegen hat, weil man meine Beschwerden nie ernst genommen hat.
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Das ist die erste und letzte Verwarnung, danach wirst Du Kommentarlos gelöscht
Dieser Beitrag enthält unerwünschte Werbung.
Dieser Beitrag verstößt gegen die Netiquette des Forums.
Beiträge, die IN GROßBUCHSTABEN oder fett geschrieben sind bitte vermeiden.
{[userwarning_empty_error]}
Es wird der oben genannte Grund verwendet. Klicken Sie hier, um den Inhalt der privaten Nachricht anzupassen
Legen Sie hier den Inhalt der PN-Benachrichtigung fest.
Hinweis: Dieses Mitglied wurde bereits 2 Mal verwarnt. Bei einer weiteren Verwarnung wird das Mitglied automatisch gesperrt.
Foren Spende
Hallo !
Wir hoffen, dass dir unser Forum gefällt und du dich hier genauso wohlfühlst wie wir.
Wenn du uns bei der Erhaltung des Forums unterstützen möchtest, kannst du mit Hilfe einer kleinen Spende dazu beitragen,
den weiteren Betrieb zu finanzieren.