Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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Das mit dem Tabasco bzw. dem darin enthaltenen Capsaicin kommt aus der Behandlung vom burning-mouth-syndrom. Durch das Brennen werden die Schmerzrezeptoren im Mund desensibilisiert.
@Neo Die Sache ist die, dass eine Re-OP alles noch schlimmer machen könnte. Zudem habe ich keine Entzündungen oder Dysplasien. Ein Versuch wäre es für mich also wert, es ohne OP zu versuchen.
Capsaicin wird auch in der Behandlung von Schmerzen des Bewegungsapparates angewendet. Diese Wärmepflaster beinhalten den Wirkstoff, der durch eine Reizung des Gewebes die Durchblutung fördert.
In meinem Fall ist es ähnlich. Verkürzt könnte man auch sagen, dass Feuer mit Feuer bekämpft wird. Im Internet steht einiges über Capsaicin in der Behandlung des burning-mouth-syndroms. Zumeist auf englischsprachigen Seiten.
Ich habe meinen Reflux eigenermaßen mit höherdosiertem Melatonin in den Griff bekommen. Bin aktuell auch dabei Esomeprazol auszuschleichen. Empfohlen bekommen habe ich es durch Dr. Kirkamm. Ich habe auch erstmal gar nicht wirklich dran geglaubt, da ich es nur als Einschlafhilfe kannte. Aber es funktioniert. Durch das höherdosierte Melatonin wird wohl der Druck des Magensphinkters erhöht. Ich nehme 3mg 30 Minuten vor dem Schlafen. Man kann es aber noch höher dosieren. Vielleicht hilft es ja noch jemandem.
Ich nehme aus selbem Grund 5mg Melatonin. Laut Studien soll es in Verbindung mit einem niedrig dosierten PPI(zumeist 20mg) helfen, den Reflux einzudämmen. Es scheint auch langsam zu helfen. Dazu noch das Imipramin...man muss sich tief in die Materie einarbeiten und auch alternativen Methoden eine Chance geben. Ansonsten ist man den Ärzten ausgeliefert. Bei vielen scheint es mir auch so zu sein, dass sie eigentlich kaum Ahnung von dieser komplexen Krankheit haben.
Zitat von larry im Beitrag #132Ich nehme aus selbem Grund 5mg Melatonin. Laut Studien soll es in Verbindung mit einem niedrig dosierten PPI(zumeist 20mg) helfen, den Reflux einzudämmen. Es scheint auch langsam zu helfen. Dazu noch das Imipramin...man muss sich tief in die Materie einarbeiten und auch alternativen Methoden eine Chance geben. Ansonsten ist man den Ärzten ausgeliefert. Bei vielen scheint es mir auch so zu sein, dass sie eigentlich kaum Ahnung von dieser komplexen Krankheit haben.
Sie haben keine Ahnung. Deshalb wollen sie öfters nicht operieren und empfehlen nur PPIs.
Ich habe bisher bei noch keinem Gastro eine vernünftige Strategie zur Eindämmung des Refluxes bekommen. Untersuchung ——> kaum Informationen —-> Rezept PPI. Immer der gleiche Käse. Keiner fragt mal ob man Vorbehalte gegen die PPIs hat. Selbst die Hausärztin verschreibt die Dinger sofort. Kommentar bezüglich der Nebenwirkungen: Die nehmen andere Patienten schon viele Jahre.
Zitat von larry im Beitrag #127@Neo Die Sache ist die, dass eine Re-OP alles noch schlimmer machen könnte. Zudem habe ich keine Entzündungen oder Dysplasien. Ein Versuch wäre es für mich also wert, es ohne OP zu versuchen.
Ich weiß, was du meinst, auch das mit den Entzündungen ist natürlich ein argument. Für mich persönlich möchte ich aber einfach wieder leben. Wenn ich jetzt 70 wäre könnte ich mich vielleicht mit dem Zustand arrangieren, aber nicht mit 30. Und ja eine zweite OP ist kein Garant für eine Heilung, so wie die erste auch schon nicht. Ich muss es aber einfach versuchen.
Zitat von Hansdampf im Beitrag #134Ich habe bisher bei noch keinem Gastro eine vernünftige Strategie zur Eindämmung des Refluxes bekommen. Untersuchung ——> kaum Informationen —-> Rezept PPI. Immer der gleiche Käse. Keiner fragt mal ob man Vorbehalte gegen die PPIs hat. Selbst die Hausärztin verschreibt die Dinger sofort. Kommentar bezüglich der Nebenwirkungen: Die nehmen andere Patienten schon viele Jahre.
Ein alter Narr, der sich wichtig tat über seine Experimente im Zusammenhang mit der Verdauung, als er am Provinzkrankenhaus tätig war, sagte mir zuerst wörterlich Reflux sei zum Teufel - sagte aber dann, daß wenn ich nur PPIs nehme, könnte ich ein langes Leben mit Kindern, Enkeln und Gesang genießen! Ja, er hat das wirklich gesagt!
Das Problem ist die Einnahme über einen längeren Zeitraum. Ich kenne jemanden der 40 mg PPIs jeweils morgens und abends einnimmt und das seit 10 Jahren. Sowas ginge bei mir gar nicht. Auch Melatonin jahrelang einzunehmen kann ich mir nicht vorstellen. Andererseits sind Nachoperationen, oder eine andere Variante der Operation auch nicht ohne. Gerade wenn es einem danach noch schlechter geht.
Ich hoffe meine Löhde-OP hält durch und ich muss deswegen nicht nochmal unters Messer.
Anscheinend scheint das Krankenhaus-System immer schlechter zu werden. Ich wurde nun insgesamt 5x vom Thasler und seinen Leuten hingehalten, sprich 2 erfolglose Termine im Krankenhaus und 3 Telefonate ohne Erfolg. Einmal fehlten die Werte der Manometrie, dann war der Thasler wieder auf einem Kongress. Ähnliches bei den Versuchen einer telefonischen Kontaktaufnahme. Dabei ist lustig, dass der Thasler auf zweiseitigen Werbeblöcken in Zeitungen angepriesen wird. "Im Mittelpunkt steht der Patient." Irgendwie schon seltsam, dass ich trotzdem nach fast 6 Monaten kein Durchkommen mehr habe. Das hab ich so noch nicht erlebt.
Mittlerweile konnte ich die PPI-Einnahmen auf einen 2-Tages-Rhytmus umstellen. Mal sehen, ob es sich stabilisiert. Das nächste Ziel wäre die Einnahme alle 3 Tage. Der tatsächliche Durchbruch war aber die Behandlung meines Mundbrennens mit Tabasco. Die Schmerzintensität hat dabe um ca. 70% bis 90% abgenommen.
Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht warum du nur schlechte Erfahrungen mit Ärzten hast? Irgendwie erkenne ich da ein Muster das dich die Ärzte nach einer gewissen Zeit anfangen zu ignorieren… Vielleicht solltest du da etwas mehr an Deiner Kommunikation arbeiten.
Zitat von BCY im Beitrag #141Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht warum du nur schlechte Erfahrungen mit Ärzten hast? Irgendwie erkenne ich da ein Muster das dich die Ärzte nach einer gewissen Zeit anfangen zu ignorieren… Vielleicht solltest du da etwas mehr an Deiner Kommunikation arbeiten.
Einige Menschen sind einfach Pechvögel. Sie haben nichts getan, um es zu "verdienen", es ist nur so. Arthur Schopenhauer, meiner Meinung nach der grösste Philosoph, der je gelebt hat, hat auch diese Bemerkung gemacht. Ich bin einigermassen selber eine solche Persone.
Was soll an meiner Kommunikation falsch sein, wenn ständig Zusagen seitens der Klinik nicht eingehalten werden? Das hat eher etwas mit Nachlässigkeit zu tun, dagegen kann ich leider kaum etwas ausrichten, ausser halt wieder mit Anwälten zu hantieren, um wenigstens an die Untersuchungsergebnisse zu kommen.
Zitat von BCY im Beitrag #141Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht warum du nur schlechte Erfahrungen mit Ärzten hast? Irgendwie erkenne ich da ein Muster das dich die Ärzte nach einer gewissen Zeit anfangen zu ignorieren… Vielleicht solltest du da etwas mehr an Deiner Kommunikation arbeiten.
Einige Menschen sind einfach Pechvögel. Sie haben nichts getan, um es zu "verdienen", es ist nur so. Arthur Schopenhauer, meiner Meinung nach der grösste Philosoph, der je gelebt hat, hat auch diese Bemerkung gemacht. Ich bin einigermassen selber eine solche Persone.
Dieses Pech haben ist leider zum Standard geworden, vor allem, wenn man gesetzlich versichert ist. Leute mit privater Versicherung erleben dagegen ein Gesundheitssystem, wie es sein sollte.
Zitat von BCY im Beitrag #141Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht warum du nur schlechte Erfahrungen mit Ärzten hast? Irgendwie erkenne ich da ein Muster das dich die Ärzte nach einer gewissen Zeit anfangen zu ignorieren… Vielleicht solltest du da etwas mehr an Deiner Kommunikation arbeiten.
Einige Menschen sind einfach Pechvögel. Sie haben nichts getan, um es zu "verdienen", es ist nur so. Arthur Schopenhauer, meiner Meinung nach der grösste Philosoph, der je gelebt hat, hat auch diese Bemerkung gemacht. Ich bin einigermassen selber eine solche Persone.
Dieses Pech haben ist leider zum Standard geworden, vor allem, wenn man gesetzlich versichert ist. Leute mit privater Versicherung erleben dagegen ein Gesundheitssystem, wie es sein sollte.
Ja, die sogenannte Gesellschaft ist natürlich korrupt, aber einige Menschen sind einfach Pechvögel. Daher dieser Begriff überhaupt.
Die PPI-Reduktion hat doch nicht geklappt, obwohl es am Anfang danach ausgesehen hat. Ich habe nun Mühe, wieder in einem symptomfreien Zustand zu kommen. Scheiss Krankheit.
Zitat von larry im Beitrag #146Die PPI-Reduktion hat doch nicht geklappt, obwohl es am Anfang danach ausgesehen hat. Ich habe nun Mühe, wieder in einem symptomfreien Zustand zu kommen. Scheiss Krankheit.
Das mit der PPI Einnahme ist mir auch ein Rätsel bei mir. Bei mir ist es immer so:
Ich nehme Ppi ein -> es geht mir für ca 2 Wochen besser -> nach 2 Wochen stellen sich andere Symptome ein, im Moment sticht es mir wie nadelstiche in der Brust -> ich setze die PPI ab -> es geht mir wieder für ungefähr 1 Woche besser -> Symptome kommen zurück -> Spiel geht von vorne los
Diesen "Kreislauf" habe ich jetzt schon des öfteren bemerkt. Vielleicht müsste ich auch die PPI Dosis erhöhen, aber ich habe schon mit 20 mg Esomeprazol Verdauungsprobleme trotz Probiotika und will das ungern steigern.
Ich kenne ähnliche Nebenwirkungen. Bei mir sind es Muskelschmerzen, wie bei Muskelkater. Setz ich es 1-2 Wochen ab, sind diese Probleme weg, aber das Sodbrennen wieder da. Es ist schon eine gemeine Zwickmühle.
Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem schon älteren Bauchchirurgen, der jetzt zum Zeitvertreib eine Privatpraxis betreibt. Er hat in seinem Berufsleben längere Zeit als Chefarzt in der Chirurgie auch Fundos gelegt. Als ich ihm von meiner Misere und dem OP-Verfahren erzählte, schlug er die Hände über dem Kopf zusammen. Er hält die Löhde auch für Unsinn, vor allem, da keine Fundo gelegt wird. Jetzt möchte er mir helfen, den OP-Bericht hat er schon. Er selbst operiert nicht mehr, aber er hat Verbindungen. Und eben wieder diese absolute Ablehnung gegen die Löhde. Was er dabei auch massiv kritisierte, wäre die Annahme Löhdes, dass es keinen LES gebe. Der Kommentar des Veterans: "Unwissenschaftlicher Schwachsinn!"
Jedenfalls bin ich froh, jetzt endlich Unterstützung ärztlicherseits zu bekommen.
Das ist die erste und letzte Verwarnung, danach wirst Du Kommentarlos gelöscht
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