Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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Der Breischluck deckt Engstellen, Hernien, Motalitätsstörungen und Reflux auf.
Eine kleine Hernie kann sich in der OP als ziemlich groß herausstellen. Bei mir wurde beispielsweise bei zig Spiegelungen nur 1x eine "kleine" Hernie entdeckt. Bei der OP war sie aber plötzlich 6cm gross, also ein riesen Ding.
Eine Fundo kann auch gut gehen. Es gibt viele ausgezeichnete Ergebnisse, aber auch schlimme Fehlschläge, wie bei allen Methoden. Der Vorteil der Fundo ist, dass sie sehr gut erforscht und weiterentwickelt worden ist. Sie ist eigentlich überall in Deutschland verfügbar.
Vielen Dank für deine Erklärung zum Breischluck. Erkennt man da auch die Funktion vom unteren Schließmuskel? Den müsste man ja da auch sehen oder?
Also im Breischluck kam eine kleine Hernie raus Im Arztgespräch (da waren 2 Ärzte dabei) meinten sie, dass das so minimal ist, so nen Befund würde man bei vielen finden. Also sie haben der Hernie keine große Bedeutung zugestanden.
Und danach hatte ich dann nochmal ne Magenspiegelung, da kam auch ne kleine Hernie (1 cm) raus. Der Witz ist, das der Arzt vor der magenspiegelung zu mir gesagt hat, dass er dann gleich wenn ich noch betäubt bin, ne Manometrie macht.
Dann bin ich aufgewacht und hatte auf einmal ein Kabel in der Nase. Der Arzt meinte zu mir, Manometrie brauchen wir nicht, das ist ein Mini Bruch und man könnte im weitesten Sinne noch sagen normal. Aber 1 cm ist es ja doch. Er meinte bei dem kleinen Bruch brauchen wir keine Manometrie.
Aber ne ph-Metrie hat er mir angelegt, für 24 Stunden. Die war übrigens unauffällig. Aber nach ein paar Wochen hatte ich eine Restech-ph-Metrie und die hat stillen Reflux ergeben
Ich komme aus dem Landkreis Starnberg, südlich von München.
Ich persönlich würde bzgl. der Grössenbestimmung einer Hernie im Zuge einer Magenspiegelung vorsichtig sein, da sie sehr ungenau sein kann. Hat der Ablassmaier nichts zur Größe gesagt? Er hätte sie ja zwangsläufig bei der OP sehen müssen.
Der Breischluck kann auch Probleme des Schliessmuskels erkennen. Bessere Erkenntnisse dazu erhält man aber von einer Manometrie. Ich verstehe auch nicht so recht, warum die Ärzte diese bei dir abgebrochen haben. Gerade bei unklaren Beschwerden wäre diese Untersuchung interessant gewesen, da sie Motalitätsstörungen der Speiseröhre und Fehlfunktionen und den Ruhedruck des Schliessmuskels messen könnte. Naja, halt Ärzte...
PPIs sprechen beim Stillen Reflux leider kaum an. Der Standard dabei ist ja, 3 Monate lang 2x 40mg zu nehmen, um zu sehen, ob sich was tut. Die Sache ist halt auch, dass PPIs die Pepsine nich blocken. Und die verrichten weiterhin ihr Werk in den Schleimhäuten.
Meine Nebenwirkungen sind sehr umfangreich: Starke Muskelschmerzen, Ausschlag, Verstärkung des Mundbrennens(wahrscheinlich durch die austrocknende Wirkung). Sogar Depressionen bekomme ich davon. Auch paradoxe Wirkungen, wie Refluxverstärkung oder Schmerzen hinterm Brustbein, sind dabei. Aber die Ärzte glauben mir das alles nicht. Sie meinen, dass PPIs kaum Nebenwirkungen haben. Anscheinend haben sie nicht die Packungsbeilage gelesen.
Der Stille Reflux wird, nach meiner Meinung, durch die BICORN eher selten beseitigt. Soweit ich das recherchiert habe, hilft eine Fundo am besten, da sie den Schliessmuskel besser unterstützen kann. Aber die Erfolgsaussichten sind gegenüber des normalen Refluxes auch hier reduziert.
Also der Ablassmaier hat auch gesagt, dass es nur ne kleine Hernie war bei mir.
Weißt was ich mir halt denke: Am Ende hat meine Hernie mit dem stillen Reflux gar nichts zu tun. Ich finde alles etwas mysteriös.
Der Arzt, der bei mir den Breischluck durchgeführt hat meinte auch gleich danach zu mir: Es ist alles komplett in Ordnung, Mini-Hernie, aber der Breischluck ist unauffällig und alles gut.
Ja ich finde schon, dass der stille Reflux bei der OP-Wirksamkeit ne Sonderstellung hat.
Selbst bei ner Fundo hat man ja keine Garantie. Gase könnten da ja irgendwie trotzdem nach oben steigen…
Ist echt ein Buch mit sieben Siegeln.
Deshalb ist das für dich auch ne schwierige Entscheidung denk ich. Falls du die Fundo machen lässt, wüsstest du schon in welcher Klinik?
Bist du wegen deinen ganzen Symptomen arbeitsfähig?
Wegen den PPI: ja das ist es ja, ich hab mal 4 Wochen Pantoprazol genommen, 0 Wirkung. Ich hab keine Motivation, das 3 Monste durchzuziehen.
Einige Ärzte sind ja echt der Meinung, wenn PPI nicht helfen, dann kann es auch kein Reflux sein
Du hast das mit den Depressionen geschrieben: Das kann evtl. dann deine Symptome noch verstärken. Ich glaub die Psyche spielt da auch oft mit rein.
Ich wollt dich noch was fragen, ich hoffe ich nerve dich nicht, weil ich dich Löcher in den Bauch frage.
Wie ist es bei dir mit der Ernährung? Was hast du da für Erfahrungen ? Hast du schon mal so ne Art Reflux-Diät gemacht? Bzw. so auf die Klassiker geachtet: Keine Schokolade, keine Kohlensäure, etc.
Hey, also ich kann für meinen Teil zumindest sagen, dass ich mit einer Lifestyle & Ernährungsumstellung eine deutliche Symptom Verbesserung (und scheinbar eine Barrett Regression) festgestellt habe... Ne pauschale Reflux Diät gibt's glaub nicht...das ist sehr individuell aber es gibt so paar Klassiker die Reflux bei vielen auslösen. Ich habe aufgrund der Verbesserung eine OP erstmal aufgeschoben aber es wäre gelogen wenn ich sagen würde es wäre nicht anstrengend und komplett beschwerdefrei bin ich auch nicht.
Vielen Dank für deine Erfahrungen mit der Ernährung😊 Es freut mich für dich, dass du über die Ernährung eine Verbesserung feststellst. Ja so eine Ernährungsumstellung ist nicht einfach, ich hab es grad mal für 4 Tage ausgehalten und hab dann wieder geschludert. Meinte aber schon, dass es auch etwas gebracht hat. Hast du auch stillen Reflux?
Auf welche Lebensmittel/Produkte verzichtest du z. B.?
Ja der Anfang ist schwer aber ich hab mich da rein gefunden und mittlerweile ist es Alltag... Ich hatte vor allem das klassische Sodbrennen, welches ich sehr lange ignoriert habe. Nachdem ich wusste was los was ist mir dann auch aufgefallen dass ich häufig aufstoßen musste wobei ich ein zwicken in der Brust bemerkt habe und dass ich morgens verschleimt aufgewacht bin... Nach der pH Metrie wusste ich dass es Reflux bedingt war.
Was Lebensmittel angeht so verzichte ich auf kein spezielles Lebensmittel... Ich achte vor allem drauf wann ich was und wie viel esse... Der Schwerpunkt liegt auf Gemüse, Vollkorn, Eiweiß und guten fetten. So Richtung mediterrane Küche (und da meine ich keine Pizza xD) ich esse auch nach wie vor noch nen braten oder nen Burger aber dann achte ich auf die Portion etc. Was ich allerdings komplett meide sind industriell verarbeitete Lebensmittel (Clean Label Prinzip). Koffein habe ich um 95% reduziert und trinke Koffeinfreien, säurearmen Kaffee...aber wie gesagt es ist bei mir nicht nur das meiden eines bestimmten Lebensmittel ;) falls du's genauer wissen willst kann ich das auch noch detaillierter beschreiben
Bei mir ist es eher so, dass ich immer das gleiche Level an Beschwerden habe, ausser ich esse sauer, scharf oder fettig. Auch zu große Mahlzeiten verstärken die Symptome. Die Alkohl-Abstinenz hat symptomatisch nichts gebracht. Ich behalte sie aber bei, da mir Alkohol psychisch überhaupt nicht gut tut. Ansonsten auch wenig Kohlenhydrate und kaum Zucker, dafür mehr Proteine.
Bei mir ist einfach das Problem, dass der Schliessmuskel quasi keinen Widerstand gegen den Maginhalt bilden kann. Zudem ist höchstwahrscheinlich wieder eine Hernie aufgetreten. Da könnte ich noch so reizarm essen, der Mageninhalt kommt einfach retour. Und der Magen produziert ständig Säure.
Hast du jetzt eigentlich klassischen Reflux mit Sodbrennen oder den stillen Reflux?
Wenn du darauf achtest, nicht zu fettig, scharf oder zu sauer zu essen, werden deine Symptome dann wesentlich besser, sodass du dich freust und dir denkst: wow die letzten Tage war es ganz gut…?
Meine Symptome sind immer Verschleimung im Hals, Fremdkörpergefühl im Hals, rauer Hals und muss mich öfter Räuspern.
Muss schon mittlerweile sagen, dass ich damit rechne, den stillen Reflux evtl. gar nicht mehr loszukommen und bin schon dabei, es irgendwie zu akzeptieren.
Hast du dann in der Klinik in München schon einen Termin bei Dr. Thasler zu Besprechung wegen der Fundo?
Ein stiller Reflux ist, aufgrund der aufsteigenden Gase, aus meiner Sicht schwer bis gar nicht zu beseitigen. Mein Zwerchfell wurde nach Löhde ganz eng (fast zu eng) vernäht und ich habe weiterhin Beschwerden wie Verschleimung und Kratzen im Hals, häufiges Räuspern, ständig einen salzigen Geschmack im Rachenbereich und gelegentliche Halsschmerzen. Da helfen auch PPi`s nicht. Wenn der Spinkther zudem nicht mehr gut schließt, lässt er immer wieder Gas durch. An eine Fundo als letzte OP-Option traue ich mich nicht heran, weil die Gefahr den Vagusnerv zu beschädigen und schwieriger Nach-OPs , wenn alles fest verwachsen ist, einer OP-Entscheidung entgegenstehen. Vielleicht sollte man lernen den stillen Reflux zu akzeptieren und die Symtome durch eine entsprechende Lebens- und Ernährungsweise zu lindern. Ich würde allerdings eine weitere OP nicht ausschließen wollen, wenn z.B. Veränderungen an der Speiseröhre auftreten.
@oceanbloom87 ich war eigentlich immer schon der herzhafte Tyo aber ich esse schon noch ab und an mal Süßigkeiten. Aber da nehm ich dann halt nur ein kleines Stück Kuchen oder nur eine Rippe von ner Schokolade anstatt wie früher die ganze Tafel zu vernichten. Und ja - Süßigkeiten triggern meinen Reflux und aus dem Grund esse mal ein Stück Süßes halt eher zum Mittag statt zum Abend (die pH Metrie hat bei mir gezeigt, dass ich nachts Reflux Beschwerden habe die ich aber so nicht wahrnehme weil ich schlafe).
Auch Sahne esse ich noch - die Schlage ich aber selber dass dieser ganze Stabilisator und Industrie-Mist nicht drin ist. Schwere fettige Malzeiten versuche ich abends zu meiden und halt echt kleine Portionen die ich gut (30x) kaue sodass das Sättigungsgefühl einsetzt und mein Magen nur eine moderate Portion aufgenommen hat.
Wenn ich fettig gegessen habe und mich dann eine halbe Stunde später horizontal lege merke ich das sofort... Daher mach ich Verdauungsspaziergänge und esse 3-4h vor dem zubettgehen nichts mehr.
Kaffee ist so eine Sache... Ich vertrage Filterkaffee überhaupt nicht...der ist so sauer wenn ich nur dran denke bekomme ich Sodbrennen :D Aus der Siebträger oder dem Vollautomat ist der für mich schon bekömmlicher und ich bin auf einen guten koffeinfreien Kaffee umgestiegen weil ich auch echt gerne noch kaffee trinke... Koffein wirkt wohl auf den Schließmuskel in der Speiseröhre wie Nikotin - nämlich entspannend weshalb der dann auch nochmal den Ruhedruck mindert.
Restaurantbesuche mach ich auch noch - aber auch hier bewusster... wir reservieren dann halt meistens schon auf 17:30 Uhr sodass ich vor dem zubettgehen einen leeren Magen habe. Und ich probiere mich mittlerweile ganz gern durch die Karte und bestell nicht immer nur Schnitzel, Pommes oder Burger sondern öfters auch mal was ausgefalleneres...Fisch, Gemüse, Meeresfrüchte... Vor allem Pulpo, Garnelen etc. sind sehr proteinreich und das wirkt sich positiv auf den Muskeltonus der Speiseröhre aus.
Bei mir ist wohl auch ein Zwerchfellbruch ursächlich für meinen Reflux... 3 cm Hernie habe ich und in sämtlichen Spiegelungen wurde mir ein schlechter Cardiaschluss bescheinigt.
Vielen Dank, dass du hier deine Erfahrungen teilst😊 Genau, das habe ich gelesen, dass du nach Löhde operiert wurdest, 2x sogar oder?
Genau das ist das mysteriöse an dem stillen Reflux, weil ich mir irgendwie denke, warum die OP nach Löhde nichts gebracht hat. Vorallem weil es bei dir so eng gemacht wurde…
Ich glaube auch daher, dass es gut sein kann, dass die Fundo beim stillen Reflux nichts bringen wird. Denn Gase kommen ja im Prinzip überall durch. Und auch wenn bei der Fundo die Funktion des Schließmuskels verstärkt wird, können ja Gase trotzdem noch durchgehen.
Deshalb gebe ich dir Recht, dass es echt schwer ist, den stillen Reflux zu beheben.
Zumal es ja auch noch andere Ursachen haben kann.
Ich habe mal in einem Forum gelesen, dass bei einer Person eine osteopathische Behandlung geholfen hat, den stillen Reflux zu beheben.
Da denke ich mir dann auch wieder: Lag es dann da am Schließmuskel? Oder war einfach nur das Zwerchfell verspannt.
Am Ende gibt’s bestimmt auch mehrere Ursachen, warum man den stillen Reflux hat.
Und wie kommst du so mit den Beschwerden zurecht?
Da gebe ich dir recht, im Prinzip muss man das Ganze schon irgendwie lernen anzunehmen und lernen damit zu leben und wenn Lifestyle-Änderungen und/oder Ernährungsumstellungen etwas bringen, dann da ansetzen.
@oceanbloom, Ernährungsumstellung hilft leider nicht wirklich. Und ja, es ist wieder Sodbrennen und Saures Aufstossen dabei. Hier helfen eigentlich nur PPI, die ich schlecht vertrage.
Ich war heute bei Magenspiegelung und Manometrie im Krankenhaus. Die Spiegelung ist, bis auf eine mögliche chronische Gastritis, ohne Befund. Vielleicht kommt alles von der Gastritis, obwohl der Arzt nicht davon ausgeht. Die Manometrie ist noch nicht ausgewertet, aber anscheinend soll alles ok sein, obwohl er einen Datenabschnitt kurz ausgewertet hat, der einen Sphinkterdruck von nur 6mmHG ergeben hat, was eindeutig unter der Norm wäre. Er hat noch eine 24h-phMetrie vorgeschlagen. Vielleicht wäre da noch etwas zu finden. Ich habe nun am 18.09. einen Besprechungstermin mit dem Prof. Thasler, dann sollte auch die Manometrie vollständig ausgewertet sein. Von der Gastroskopie wurde ein Film für den Thasler angefertigt. Mal sehen, was er dazu meint. Falls eine OP nicht angezeigt wäre oder die Risiken den Nutzen übersteigen sollten, brauche ich mich auch nicht mehr um andere OP-Methoden bemühen. Wahrscheinlich liegt dann eine übersensible Speiseröhre vor, die ich mit einer Schmerztherapie angehen werde. Mal sehen.
Ah ok, gut, dass du heute bei den Untersuchungen warst.
Das wegen der Manometrie wundert mich… also das der Arzt gesagt hat, es ist alles in Ordnung, obwohl der Druck nur bei 6 war in einem Abschnitt. Oder darf er teilweise evtl. so niedrig sein?
Wann nach einer Bicorn-OP dürfte man frühestens eine Manometrie machen lassen?
Da bin ich echt gespannt, was Dr. Thasler zu dem Ganzen sagt, ich hoffe du wirst hier berichten😊
Zum Thema übersensible Speiseröhre… diesen Verdacht hat der Oberarzt im Klinikum Nürnberg bei mir auch gestellt.
Hat man da auch solche Symptome wie beim stillen Reflux?
Und wie kommt es eigentlich zu einer übersensiblen Speiseröhre ?
Bei mir ist es wie bei dir, Süßigkeiten aller Art triggern meinen Reflux, genauso wie Fettiges. Ich achte drauf, nicht so viel Süßes zu essen, gelingt mir mal mehr und mal weniger. Ich esse Schon gern süß.
So ne extreme Reflux-Diät wäre bei echt krass, ich bin schon sehr schlank, hätte da schon Bedenken abzunehmen.
Der Abschnitt war ja keiner aus der Speiseröhre, sondern aus dem Datensatz. Der Ruhedruck des gesamten Sphinkters sollte schon min. um die 20mmHG liegen, um den Mageninhalt effektiv zurückzuhalten.
Wann bei Bicorn so etwas gemacht werden darf, weiss ich nicht. Ich wurde ja nach Löhde operiert. Hier wurde es nach ca. 2 Monaten durchgeführt, zusammen mit Spiegelung und ph-Metrie. Das Seltsame war ja, dass ich damals einen Ruhedruck wie ein Achalasiekranker, also ein sehr hohen Ruhedruck hatte. Damals hatte ich auch kein Sodbrennen mehr, aber stillen Reflux. Also, die Ursachen dieser Refluxform können schon vielfältig sein.
Wahrscheinlich gilt das Gleiche für eine hypersensible Speiseröhre. Bei mir vermute ich, dass sie durch meine lange Krankheitsgeschichte empfindlich geworden sein könnte. Auch die lange Einnahme von PPI steht in Verdacht, die Speiseröhre sensibel zu machen, da die natürlichen Reize fehlen. Wie das bei den Symptomen ausserhalb der Speiseröhre aussieht, kann ich nicht sagen. Mein HNO meint dazu aber, dass die meisten mit ähnlichem Krankheitsbild die Sache gar nicht oder kaum spüren. Dagegen gibt es Leute mit sehr lädiertem Kehlkopf, die überhaupt nix davon spüren. Das ähnelt sehr den Symptomphänomenen in der Speiseröhre und im Magen. Bei manchen findet man kaum was, aber sie haben brutale Schmerzen. Andere haben stark zerfressene Speiseröhren oder riesige Magengeschwüre, aber sie spüren es nicht oder kaum. Ähnlich ist es mit dem Reizdarm.
Gut möglich ist natürlich auch, dass ich seit der OP einen Reizmagen habe. Der kann derartige Symptome auch "wunderbar" simulieren, sogar Husten, Sodbrennen und Zungenbrennen. Und hier findet man auch nichts oder nur Geringfügiges. Das Problem ist dann nur, wie man damit umgehen soll.
Vielen Dank, dass du hier deine Erfahrungen teilst😊 Genau, das habe ich gelesen, dass du nach Löhde operiert wurdest, 2x sogar oder?
Genau das ist das mysteriöse an dem stillen Reflux, weil ich mir irgendwie denke, warum die OP nach Löhde nichts gebracht hat. Vorallem weil es bei dir so eng gemacht wurde…
Ich glaube auch daher, dass es gut sein kann, dass die Fundo beim stillen Reflux nichts bringen wird. Denn Gase kommen ja im Prinzip überall durch. Und auch wenn bei der Fundo die Funktion des Schließmuskels verstärkt wird, können ja Gase trotzdem noch durchgehen.
Deshalb gebe ich dir Recht, dass es echt schwer ist, den stillen Reflux zu beheben.
Zumal es ja auch noch andere Ursachen haben kann.
Ich habe mal in einem Forum gelesen, dass bei einer Person eine osteopathische Behandlung geholfen hat, den stillen Reflux zu beheben.
Da denke ich mir dann auch wieder: Lag es dann da am Schließmuskel? Oder war einfach nur das Zwerchfell verspannt.
Am Ende gibt’s bestimmt auch mehrere Ursachen, warum man den stillen Reflux hat.
Und wie kommst du so mit den Beschwerden zurecht?
Da gebe ich dir recht, im Prinzip muss man das Ganze schon irgendwie lernen anzunehmen und lernen damit zu leben und wenn Lifestyle-Änderungen und/oder Ernährungsumstellungen etwas bringen, dann da ansetzen.
Ich wurde zwei Mal am Zwerchfell operiert und ein Mal wurde eine Kontroll-Laparaskopie gemacht und kleinere Verwachsungen entfernt. Ich habe vor der ersten OP, nachdem ein Barett diagnostiziert wurde, eine strenge Anti-Reflux-Diät eingehalten und habe in der Zeit knapp 40 kg abgenommen. Die Symptome blieben aber weiterhin. Nach der OP, bei der eine sechs Zentimeter große Hernie versorgt wurde, wurde bei den jährlichen Untersuchungen bei verschiedenen Gastroenterologen kein Barett mehr diagnostiziert. Das ein Reflux mitunter auch durch Verspannungen verstärkt wird, kann ich mir durchaus vorstellen. Ich habe z.B. zwei Bandscheibenvorfälle in der HWS und bin deshalb nie völlig schmerzfrei und unverspannt. Physio hat auch nix geholfen.Im Moment ist der stille Reflux unterschiedlich ausgeprägt. Die Verschleimung im Rachenbereich ist aber immer da. Mein HNO meinte aber, es sei soweit im Rachen alles in Ordnung.
Also du meintest ja, dass du einen hohen Ruhedruck hattest, als du stillen Reflux hattest. Aber das ist ja auch komisch oder? Weil grad da würde man ja dann keinen stillen Reflux vermuten. Dann hatte da dein stiller Reflux eine ganz andere Ursache , was meinst du?
Zum Reizmagen: Das kann ich mir auch vorstellen, dass deine Symptome von einem Reizmagen kommen könnten. Kann man eigentlich einen Reizmagen richtig diagnostizieren?
Die Sache mit dem Stillen Reflux ist schon mysteriös. Es ist aber durchaus möglich, dass der auch motorisch gestörte Sphinkter einfach dann aufmacht, wenn es nicht angebracht ist. Zudem noch die Motalitätsstörung der Speiseröhre, die nach der OP festgestellt worden sind. Vielleicht pendeln dadurch auch Flüssigkeiten in der Speiseröhre, die dort nicht hingehören und dabei ausgasen.
Reizmagen ist eine Ausschlussdiagnose. Man findet einfach keine Ursachen. Behandlung kann eigentlich nur symptomatisch erfolgen, wenn überhaupt.
Nach welchem Prinzip hat die Anti-Reflux Diät funktioniert?
Du meintest ja dass der Barrett in deinen Kontrollen dann weg war. Waren da noch Entzündungen zu sehen? Hyperplasie? Oder war es ein Normalbefund. Wie lange hast du die Diät durchgezogen und wie handhabst du das aktuell?
Das ist die erste und letzte Verwarnung, danach wirst Du Kommentarlos gelöscht
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