Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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Ich habe so meinen eigenen Plan für die Diät entwickelt. Grundsätzlich habe ich z.B. Kaffee komplett weggelassen und ausschließlich Kräutertees und stilles Wasser getrunken. Ernährung mit mageren Dingen und fast vollständig auf Fett verzichtet. Keine Süßigkeiten, kein Eis etc. Gegen die gereizte Rachenschleimhaut hab ich Kräuter- und Salbeibonbons gelutscht. Mittlerweile ernähre ich mich allerdings wieder einigermaßen normal und trinke auch mal einen säurearmen Espresso mit Milch. Kaffee pur ist tabu. Sonst weiterhin Tee und stilles Wasser. Ich achte aber weiterhin darauf nichts sehr fettiges zu essen.
Was mein Barett betrifft, so waren es bei den Untersuchungen Normalbefunde. Ich lasse das aber wieder mal checken.
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #48 [quote="oceanbloom87"|p22711]@hansdampf:
Das ist ja dann echt super, dass du im Moment kein Barett hast. Hoffentlich bleibt es so.
Also das heißt, dass du Symptome im Rachen hast, aber laut HNO ist alles ok?
Vielleicht hat ja der Stille Reflux bei dir etwas mit den Bandscheibenvorfällen zu tun… Ich halte das nicht für abwegig…
Mein HNO guckt in regelmäßigen Abständen mal nach, ob es Veränderungen gibt und hat mich sogar schon zum MRT geschickt. Alle Befunde waren okay. Allerdings hab ich häufig auf der linken Halsseite eine gereizte Schleimhaut. Ich vermute mal das kommt vom auf links schlafen und dem verschleimten Hals.
Aber sollte es so sein, dass der Sphinkter dann aufmacht, wenn es nicht angebracht ist, das würde man schon in der Manometrie und/oder im Breischluck sehen oder?
Andererseits sind Manometrie und Breischluck ja nur Momentaufnahmen…
Aber sollte es so sein, dass der Sphinkter dann aufmacht, wenn es nicht angebracht ist, das würde man schon in der Manometrie und/oder im Breischluck sehen oder?
Andererseits sind Manometrie und Breischluck ja nur Momentaufnahmen…
Es sind leider nur Momentaufnahmen, die gerade bei funktionellen Problemen nicht viel bringen. Bei der Manometrie kann man aber schon sehen, ob etwas grundsätzlich mit der Speiseröhre und dem Sphinkter nicht stimmt, wie zB Bewegungsstörungen der Speiseröhre und der Ruhedruck des Sphinkters.
Wahrscheinlich Ausgasungen von Flüssigkeiten, die in der Speiseröhre pendeln. Hineinkommen sie durch eine Fehlfunktion des Sphinkters. Jedenfalls war das damals die Vermutung der Ärzte. Ich vermute aber auch eine Verletzung des Vagus.
Zitat Auf Kaffee verzichten fällt mir sehr schwer. Was ich immerhin schaffe ist, statt 3 Michkaffee am Tag nur 3 zu trinken 😅 Immerhin schon mal ein Anfang.
War das ein Schreibfehler? Oder wie ist das gemeint? Von drei auf drei wäre ja keine Reduzierung. :) ?
================================= Operiert im Dezember 2019 wg. 4cm Zwerchfellbruch
Also angeblich hat ja jeder Reflux... Der Unterschied ist dass es bei manchen zu viel ist... Deshalb sind ja wohl auch DeMeester Werte unter 14,7 normal... So hat mir das jedenfalls mal ein Gastroenterologe erklärt
Zitat von oceanbloom87 im Beitrag #62@larry: Weißt du eigentlich, woher bei dir die Fehlfunktion des Sphinkters kommt?
Die habe seit der OP. Zuvor war die Manometrie völlig unverdächtig.
Das Flüssigkeiten in der Speiseröhre pendeln, ist das zum Teil normal oder dürfte das gar nicht sein?
Kurzzeitig vielleicht, wenn Speiseröhre und Sphinkter ok sein sollten.
Nach Aussage des Arztes, der mich kurz nach der OP untersuchte, müssen die Probleme von der OP herkommen. Die Speiseröhre wurde wohl zu stark eingeengt, bei 8mm. Dann hat es sich noch durch die Verheilung zusammengezogen, und fertig war die achalasieartige Veränderung. Ich war bei Facebook längere Zeit in der Achalasiegruppe. Dort wurde auch von derartigen Symptomen berichtet. Am 18.09. hab eine Besprechung mit Prof. Thasler. Mal sehen, was nun bei der erneuten Manometrie tatsächlich rausgekommen ist.
Also das ist ja dann echt fatal, dass sowas dann von der OP kommen kann, dann hat ja praktisch bei dir die OP alles schlimmer gemacht…
War das dem Operateur dann nicht bewusst, dass das evtl. zu eng ist und der Patient dadurch dann Beschwerden bekommen kann ?
Hat dich Dr. Löhde oder Dr. Thomas operiert?
Es gibt ja Patienten, die durch die OP erst stillen Reflux bekommen haben. Da frag ich mich auch, wie das sein kann. Weil durch die ganzen Reflux-OPs bzw. Zwerchfell-Verschließungen ja der Schließmuskel gestärkt wird, etc. Aber das dann nach einer OP dann erst der Stille Reflux ausbricht das ist schon strange alles.
Es gibt ja noch die „hypersensible Speiseröhre“. Bedeutet das, wenn man eine hypersensible Speiseröhre hat, dass man auf geringe Mengen Reflux und andere Reizstoffe schon mit Symptomen reagiert, obwohl das nicht normal ist )
Ich wollte euch kurz berichten vom Telefonat mit Dr. Ablassmaier:
Er hat mich heute Vormittag auf meinem Handy angerufen. Ich hatte ihm ja vor ein paar Tagen eine Mail geschrieben und ihm berichtet, dass sich an meinen Symptomen des stillen Reflux nichts geändert hat.
Er meinte am Telefon zu mir, dass ich echt noch viel Geduld brauche, erfahrungsgemäß dauert es beim stillen Reflux einige Zeit, bis sich die Symptome zurückbilden. Er hatte einige Patienten mit stillem Reflux, da hat es sehr lange gedauert.
Er meinte zu mir: Bei Ihnen ist es grad mal 6 Wochen her, das ist noch gar nichts. Er meinte im OP-Bereich und am Schließmuskel ist noch alles gereizt und auch noch geschwollen, das braucht Zeit bis es sich einspielt.
Er meinte noch, um den OP-Erfolg zu kontrollieren, kann ich zu meinem Hausarzt gehen und mir eine Überrweisung für die Klinik für eine Manometrie und ph-Metrie geben lassen.
Das werde ich dann die nächste Zeit mal machen. Dann gewinne ich wieder Erkenntnisse.
So meinte er noch, das ich keinen großen Bruch hatte, das er alles sauber verschlossen hat, dann das mit dem His-Winkel gemacht hat und sich dadurch der Druck auf den sphinkter erhöht.
Aber natürlich kann kein Arzt der Welt einen 100%igen OP-Erfolg garantieren, völlig klar.
Ja genau das bedeutet das... Leute mit Hypersensitiver Speiseröhre haben Refluxsymptome bei normalem DeMeester Score und fehlenden Entzündungen usw. Die werden dann hin und wieder mit SSRI Hemmern (aus der Klasse der Antidepressiva) behandelt weil die wohl die Schmerzwahrnehmung etwas verändern.
Ich werde mir nächste Woche citalopram mit 20mg verschreiben lassen. Das ist die Standarddosierung, die man bei einer sensiblen Speiseröhre gibt. Wirkung kann aber erst nach Monaten einsetzen.
@oceanbloom Ich wurde von Löhde an Dr. Thomas verwiesen. Heute läuft das ja direkt übers Krankenhaus.
Ich habe leider erst hinterher erfahren, dass 8mm quasi die untere Grenze der Einengung ist. Darunter bekommt man Probleme mit der Passage. Diese 8mm wurden wohl durch das Abheilen noch unterschritten. Bei Fundos ist der Standard um die 18mm, um mal einen Vergleich zu nennen. Warum er das so gemacht hat, hat er mir nie klar gesagt. Keine Ahnung warum. Es war damals für mich auch ziemlich dramatisch in den ersten Wochen nach der OP. Starke Schmerzen, die nur mit hohen Opiatdosen erträglich waren, etc. Ich möchte das auch nicht wieder ausgraben, da ich damit niemanden Angst machen möchte. Es ist einfach schiefgegangen, das geschieht auch ab und an bei anderen Methoden.
Der Stille Reflux kam, wie gesagt, wohl in Folge der achalasieartigen Veränderungen in der Speiseröhre.
Leute mit sensibler Speiseröhre gehen auch oft zum Arzt wegen Sodbrennen. Erst im Laufe der Diagnostik stellt sich heraus, dass eigentlich nur der natürlich Reflux vorhanden ist. Also, die übersensible Speiseröhre fühlt auch Sodbrennen, wie bei einem pathologischen Reflux. Typisch ist auch, dass PPIs gar nicht oder nur ungenügend ansprechen. Dann ist die Therapie natürlich schwierig. Es kann zZ eigentlich nur an der Schmerzwahrnehmung gearbeitet werden. Im Falle der sensiblen Speiseröhre werden niedrig dosierte Antidepressiva, bevorzugt SSRIs, wie citalopram, eingesetzt.
Zitat von larry im Beitrag #69Ich werde mir nächste Woche citalopram mit 20mg verschreiben lassen. Das ist die Standarddosierung, die man bei einer sensiblen Speiseröhre gibt. Wirkung kann aber erst nach Monaten einsetzen.
@oceanbloom Ich wurde von Löhde an Dr. Thomas verwiesen. Heute läuft das ja direkt übers Krankenhaus.
Ich habe leider erst hinterher erfahren, dass 8mm quasi die untere Grenze der Einengung ist. Darunter bekommt man Probleme mit der Passage. Diese 8mm wurden wohl durch das Abheilen noch unterschritten. Bei Fundos ist der Standard um die 18mm, um mal einen Vergleich zu nennen. Warum er das so gemacht hat, hat er mir nie klar gesagt. Keine Ahnung warum. Es war damals für mich auch ziemlich dramatisch in den ersten Wochen nach der OP. Starke Schmerzen, die nur mit hohen Opiatdosen erträglich waren, etc. Ich möchte das auch nicht wieder ausgraben, da ich damit niemanden Angst machen möchte. Es ist einfach schiefgegangen, das geschieht auch ab und an bei anderen Methoden.
Der Stille Reflux kam, wie gesagt, wohl in Folge der achalasieartigen Veränderungen in der Speiseröhre.
Kann man sich direkt an Herrn Thomas wenden oder glaubst du, sie wollen am liebsten dass man über Frau Zillmer gehe? Ich brauche noch Geld und erneutes Mut, aber es schadet nie, sich früh zu vorbereiten.
Das ist die erste und letzte Verwarnung, danach wirst Du Kommentarlos gelöscht
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