Hi Dagmar,
ich mache eine Verhaltenstherapie seit ca. 2 Monaten und es hilft mir.
Ich kann dir von meinen Erfahrungen des LPR berichten:
Ich habe die Symptome seit einem Jahr. Die ersten Monate hat mich das psychisch enorm belastet. Auch die Sorge, dass ich das evtl. nie mehr losbekomme, etc.
Mit der Zeit ist mir dann klargeworden, dass es nicht weggehen wird, wenn ich mich darüber aufrege oder deshalb niedergeschlagen bin. Im Gegenteil: Das stresst den ganzen Körper und de Psyche, wodurch man noch mehr Beschwerden bekommt.
Das einzige was dadurch passiert, man gerät in eine Abwärtsspirale.
Es ist wichtig, da bewusst dagegen vorzugehen, sonst schadet man sich dadurch selber!
Natürlich will man die Symptome so schnell wie möglich am liebsten weghaben, keine Frage!
Leider funktioniert das Leben nicht immer so geradlinig und einfach.
Ich hab für mich gemerkt, dass man erstmal zum Teil lernen muss, es anzunehmen und zu akzeptieren!
Damit möchte ich aber nicht sagen, dass einem die Symptome egal sein sollten. Nein-Es geht darum, dass man einen Weg für sich findet, damit umzugehen und dann sich in Ruhe und einer gestärkten Position überlegt:
- Was kann ich tun?
- Welche Ärzte suche ich auf
- OP Ja oder Nein
Da man mit dem LPR sehr lange oder sogar immer zu kämpfen hat, ist es sehr wichtig, dass man sich trotzdem nicht so arg verrückt macht, auch wenn das absolut nicht leicht ist.
—-
Thema OP:
Bei dir wäre das natürlich eine Überlegung, natürlich nur nach vorheriger eingehender Diagnostik.
Lg