Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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Zitat von Hansdampf im Beitrag #100Also bei mir war die Speiseröhre extrem eingeengt und ich konnte zwei Tage gar nichts mehr schlucken, noch nicht einmal Speichel. Seit der OP ist mir oft etwas schwer stecken geblieben und es hat bis zu einer halben Stunde, mit würgen und spucken gedauert, bis es wieder frei war. Kaputt gegangen ist bei den Aktionen nichts. Herr Thomas hat mich auch nach der OP darauf hingewiesen, dass durch das Essen nichts kaputt gehen kann.
Wie lange hat es vom Tag Deiner OP an bei Dir gedauert, bis Du wieder "normal" schlucken und verdauen konntest?
Weil wir beim Thema sind: Mein erster Schluck Wasser nach der OP war grausam, zeitweise eigentlich gar nicht möglich. Angesagt war daher für eine ganze Weile eine Infusion, um den Flüssigkeitshaushalt abzudecken - nicht zuletzt vor dem Hintergrund meiner Niereninsuffizienz, die mich zwingt, täglich mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu mir zu nehmen.
Bis ich das Wasser einigermaßen runter bekam, vergingen einige Stunden. Am Abend erst klappte es zunehmend besser damit - bis ich mir die bereits erwähnte Vanillemilch löffelweise zuführte, was zu einer schwerwiegenden und quälenden Herzattacke führte. Diese extreme Form meiner HRS ist seitdem aber nicht wieder aufgetreten.
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Ich musste erstmal etwas länger im Krankenhaus bleiben, bis ich wieder etwas schlucken konnte. In der Zeit wurde der OP-Bereich einmal geweitet. Nach der Entlassung habe ich mehrere Tage Fresubin zu mir genommen, damit ich überhaupt was im Magen hatte. Essen konnte ich ca. drei Wochen nach der OP einigermaßen normal. Allerdings blieb Weißbrot und Reis oft stecken. Das Problem war, mir ein intensives kauen anzutrainieren. Dafür habe ich eine ganze Weile gebraucht. Auch beim trinken musste ich acht geben, keine Luft mitzuschlucken, weil diese oft zu einem Stau vor dem Spinkter gesorgt hat.
Zitat von Hansdampf im Beitrag #102Ich musste erstmal etwas länger im Krankenhaus bleiben, bis ich wieder etwas schlucken konnte. In der Zeit wurde der OP-Bereich einmal geweitet.
Heisst das, dass Du nach der ersten OP ein zweites Mal während desselben Krankenhausaufenthaltes unter`s Messer musstest?
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Die erste Op war komplikationslos.Die Probleme traten ein Jahr später nach der zweiten Op auf. Das Aufweiten haben sie zwei Tage nach der Op per Ballondilatation durchgeführt. Dazu reicht eine Gastroskopie. War keine große Sache für die Ärzte.
Zitat von BCY im Beitrag #98Ich möchte jetzt nicht wieder die Diskussion anfachen bzgl Einengung und OP-Bericht. Jedoch gibt OA Thomas meinen Erfahrungswerten nach den Patienten mündlich weiter wieweit er die Speiseröhre einengt. Bei mir waren es zB auf 1,4 cm und bei einem guten Freund auf 1 cm.
Da Achim nicht von Sodbrennen oder ähnlichen Problemen durch Säurerücklauf vom Magen in die Speiseröhre betroffen ist macht meines Erachtens eine Einengung keinen Sinn. Schluckprobleme sind vlt. eher durch Irritationen bei der OP oder das starre 'Netz' bedingt.
Also meiner Meinung nach wird beim Löhde - Verfahren sowieso immer eine Einengung des Hiatus gemacht. Da die Zwerchfellücke bei Gesunden ohne Zwerchfellbruch schon bei 3 cm liegt muss man ja bei allem darunter von einer künstlichen Einengung sprechen, oder?
Also meiner Meinung nach wird beim Löhde - Verfahren sowieso immer eine Einengung des Hiatus gemacht. Da die Zwerchfellücke bei Gesunden ohne Zwerchfellbruch schon bei 3 cm liegt muss man ja bei allem darunter von einer künstlichen Einengung sprechen, oder?
Ich kann seit heute wesentlich besser schlucken. Das implantierte Netz wird sich den Gegebenheiten angepasst haben bzw. noch weiter anpassen. Eine Bockwurst meide ich noch, aber kleingeschnittener Wurst- und Käseaufschnitt bereiten keine Probleme mehr.
Ich darf nur nicht zu hastig essen und muss ab einer bestimmten Magenfülle die Häppchen immer kleinerer werden lassen. Ansonsten kehren die anfänglichen Schluckprobleme zurück. Ist der Magen "überfüllt", entsteht ein Druck im Magenfundus. Ich stelle das Essen unverzüglich ein und nehme in solchen Fällen einen gehäuften Esslöffel Sab Simplex-Suspension, um die Verdauung zu beschleunigen.
An vereinzelten Tagen reagiert das Herz mit HRS trotz niedrigem Blutdrucks, weil die Magenschleimhäute auf bestimmte Lebensmittel noch sehr sensibel reagieren. Das kann oftmals ziemlich belastend sein, aber die Tage, an denen das Herz Kapriolen bereitet, werden weniger. Fragt sich nur, wie lange das gut geht.
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Bockwurst war bei mir auch sehr problematisch. Das liegt wahrscheinlich am Darm, der rutscht sehr schlecht durch. Ich habe auch festgestellt, dass die ersten Bissen manchmal stecken bleiben, später läuft es besser.
Zitat von Hansdampf im Beitrag #109Bockwurst war bei mir auch sehr problematisch. Das liegt wahrscheinlich am Darm, der rutscht sehr schlecht durch. Ich habe auch festgestellt, dass die ersten Bissen manchmal stecken bleiben, später läuft es besser.
UPDATE 39. postoperativer Tag:
Der Darm kann ja eigentlich nicht für die Schluckbeschwerden verantwortlich sein. Ich habe am Ostersonntag einen sehr schmerzhaften Schluckvorgang von ca. 45 Minuten aushalten müssen: Ein winziges Stück vom Hackbraten blieb mir förmlich im Halse stecken, wollte einfach nicht rutschen. Ein Schluck Wasser sollte diesen Vorgang beschleunigen, verschärfte jedoch die Situation. Kein Tropfen davon wollte den Ösophagus passieren. Der Druck im Hiatus verstärkte sich zunehmend.
Panikartig steckte ich den Finger in den Mund und konnte daraufhin endlich rückwärts "essen", aber nur in vereinzelten Schüben, bis ich endlich Erleichterung verspürte. Und so etwas passierte mir noch am 38. postoperativen Tag. Mit dem Darm kann das nicht im Zusammenhang gestanden haben, die Ursache war meines Erachtens nach das stark angespannte Netzimplantat, das beim Schlucken die Speiseröhre kaum erweitern lässt.
Im OP-Bericht steht zwar, dass der Ösophagus nicht eingeengt wurde. Das mag zutreffen, aber wenn sich beim Schlucken die Speiseröhre dehnen muss, sich aber aufgrund des Netzes kaum dehnen kann, dann hat man ein Problem. Oder sieht das jemand anders?
Ein kleiner Wermutstropfen dabei ist, dass sich das Netz innerhalb der nächsten 2 Jahre auflösen soll. Dieser Auflösungsprozess muss ja bereits am Tag nach dem chirurgischen Eingriff begonnen haben, hat aber auch Vor- und Nachteile: Bliebe das Netz so stabil wie es sich aktuell anfühlt, würden die Schluckprobleme zwar bleiben, meine HRS jedoch im erträglichen Rahmen verlaufen. Ganz weg bekomme ich sie wohl nie.
Löst es sich auf, besteht die Gefahr einer neuen Hernie mit all ihren Nebenwirkungen - bei mir ja leider immer wieder nur und ausschließlich diese ekelhaften Herzrhythmusstörungen. Liebend gern würde ich mit jeder anderen Symptomatik tauschen.
Der Idealfall wäre, dass sich das Netz auflöst und ich dennoch stabil bleibe. Diese dritte Möglichkeit stellte mir OA Thomas in Aussicht. Da ich aber meinen Optimismus nach 24 Jahren Zwerchfellbruch und HRS völlig verloren habe, habe ich wenig Hoffnung auf eine dauerhafte beschwerdefreie Zeit. Warten wir`s ab ...
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Zitat von Hansdampf im Beitrag #109Bockwurst war bei mir auch sehr problematisch. Das liegt wahrscheinlich am Darm, der rutscht sehr schlecht durch. Ich habe auch festgestellt, dass die ersten Bissen manchmal stecken bleiben, später läuft es besser.
UPDATE 39. postoperativer Tag:
Der Darm kann ja eigentlich nicht für die Schluckbeschwerden verantwortlich sein. Ich habe am Ostersonntag einen sehr schmerzhaften Schluckvorgang von ca. 45 Minuten aushalten müssen: Ein winziges Stück vom Hackbraten blieb mir förmlich im Halse stecken, wollte einfach nicht rutschen. Ein Schluck Wasser sollte diesen Vorgang beschleunigen, verschärfte jedoch die Situation. Kein Tropfen davon wollte den Ösophagus passieren. Der Druck im Hiatus verstärkte sich zunehmend.
Panikartig steckte ich den Finger in den Mund und konnte daraufhin endlich rückwärts "essen", aber nur in vereinzelten Schüben, bis ich endlich Erleichterung verspürte. Und so etwas passierte mir noch am 38. postoperativen Tag. Mit dem Darm kann das nicht im Zusammenhang gestanden haben, die Ursache war meines Erachtens nach das stark angespannte Netzimplantat, das beim Schlucken die Speiseröhre kaum erweitern lässt.
Im OP-Bericht steht zwar, dass der Ösophagus nicht eingeengt wurde. Das mag zutreffen, aber wenn sich beim Schlucken die Speiseröhre dehnen muss, sich aber aufgrund des Netzes kaum dehnen kann, dann hat man ein Problem. Oder sieht das jemand anders?
Ein kleiner Wermutstropfen dabei ist, dass sich das Netz innerhalb der nächsten 2 Jahre auflösen soll. Dieser Auflösungsprozess muss ja bereits am Tag nach dem chirurgischen Eingriff begonnen haben, hat aber auch Vor- und Nachteile: Bliebe das Netz so stabil wie es sich aktuell anfühlt, würden die Schluckprobleme zwar bleiben, meine HRS jedoch im erträglichen Rahmen verlaufen. Ganz weg bekomme ich sie wohl nie.
Löst es sich auf, besteht die Gefahr einer neuen Hernie mit all ihren Nebenwirkungen - bei mir ja leider immer wieder nur und ausschließlich diese ekelhaften Herzrhythmusstörungen. Liebend gern würde ich mit jeder anderen Symptomatik tauschen.
Der Idealfall wäre, dass sich das Netz auflöst und ich dennoch stabil bleibe. Diese dritte Möglichkeit stellte mir OA Thomas in Aussicht. Da ich aber meinen Optimismus nach 24 Jahren Zwerchfellbruch und HRS völlig verloren habe, habe ich wenig Hoffnung auf eine dauerhafte beschwerdefreie Zeit. Warten wir`s ab ...
Ja, der Schopenhauer hat leider öfters Recht. Das hat mir das Leben auch gelernt. Aber abwarten, ja.
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Du musst Geduld haben. Ich habe zwei Jahre nach der OP immer mal wieder Probleme mit dem schlucken. In der Zeit nach der OP hatte ich auch mit solchen feststeckenden Bröckchen zu tun. Nachtrinken zog schwere Schmerzen nach sich. Auch kam es zu vermehrten Speichelfluss, was für noch mehr Probleme sorgte, wenn etwas stecken blieb.
Hallo Achim, Ich bin vor kurzem auf deine Leidensgeschichte gestoßen auf der Suche nach Erfahrungsberichten über Herrn Dr. Thomas. Jetzt wollte ich doch mal fragen wie es dir nun nach der zweiten Op geht? War diese aus deiner Sicht erfolgreich? Lg Steffi
Zitat von Gast im Beitrag #115Hallo Achim, Ich bin vor kurzem auf deine Leidensgeschichte gestoßen auf der Suche nach Erfahrungsberichten über Herrn Dr. Thomas. Jetzt wollte ich doch mal fragen wie es dir nun nach der zweiten Op geht? War diese aus deiner Sicht erfolgreich? Lg Steffi
Hallo Steffi,
vielen Dank für das gezeigte Interesse. Die OP im technischen Sinne war aus meiner Sicht erfolgreich, wenn ich den Angaben meines OP-Berichts Glauben schenken kann. Und ich denke auch, dass sie so durchgeführt wurde. Die bei mir aufgetretene besondere Symptomatik "Herzrhythmusstörungen" hat sich seither kaum verbessert. Auch beklage ich nach wie vor meine Schluckstörungen, die sich nur äußerst langsam verbessern.
Ich wurde am 22. Februar 2023 ein zweites Mal operiert. Das liegt gerade mal erst 78 Tage zurück, wenn ich richtig gerechnet habe. Der Heilungsprozess dauert zwischen 8 Monaten und zwei Jahren. Dr. Thomas meinte aber im Abschlussgespräch noch in der Klinik, er sei zuversichtlich, dass das zweite Netz sehr lange halten dürfte, wenngleich es sich nach 2 Jahren auflöst (resorbierendes Netzimplantat). Was danach passiert, weiß der liebe Gott. Himmel, bewahre mich vor weiteren leidensreichen Jahren!
Ich habe mir aber vorgenommen, keine weitere OP mehr durchführen zu lassen, egal, was auf mich zukommen mag. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und nur daran kann ich mich klammern.
Derzeit durchlebe ich einen Teufelskreis mit starkem Magenpochen, das ich nur stoppen kann, wenn ich deftige Speisen zu mir nehme, also den Magen "abdichte". Nur mal zwischendurch ein Joghurt oder ein Eis etc. ist nicht mehr drin. Die Qualen danach sind enorm. Ich muss mir dann anschließend entweder einen Streichkäse oder Griebenschmalz in den Hals schieben, damit das Pochen auszuhalten ist. Säureblocker helfen nicht.
Was sich da im Magen genau abspielt, ist und bleibt mir ein Rätsel. Dieses Pochen verläuft symmetrisch mit meinen Herzrhythmusstörungen wie viele andere Unregelmäßigkeiten im Magen auch. Die Nervenfasern sind bei mir so angelegt, dass immer wieder "nur" das Herz attackiert wird. Sodbrennen oder Ähnliches kenne ich nicht. Die Lebensqualität ist an manchen Tagen gleich NULL.
Ach, noch etwas: Bananen habe ich bislang auch in akuten Fällen immer vertragen: Eine Bananenspeise hätte mich vor wenigen Tagen fast "umgehauen", ich bin fast kollabiert. Das hängt aber vermutlich mit dem Zusammenspiel zwischen den Nervenfasern und den Enzymen zusammen, die der Körper selbst für den Stoffwechsel bildet. Verändern sich diese, kommt es zu "Kollisionen". Meine Kollision äußerte sich - wie konnte es auch anders sein - in extrem starken Extrasystolen, etwa 2 Stunden lang im Dauerfeuer. Und so etwas passierte mir nach dem Verzehr einer einzigen kleinen Banane, die ich in einen Speiseqaurk hineingequetscht hatte.
Fazit: Solltest Du auf eine OP in Berlin spekulieren, dann kann ich Dir den Oberarzt Thomas wärmstens empfehlen, wenngleich er keine Wunder vollbringen kann. Er ist fachlich mehr als kompetent und vor allem menschlich ein Ass. Ich habe drei persönliche Gespräche während meines letzten Aufenthaltes mit ihm führen dürfen. Er nahm sich Zeit und beantwortete mir jede noch so dumme Frage. Meinen OP-Bericht habe ich dieser Nachricht noch einmal beigefügt.
LG Achim
Achim1952
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- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Die aktuelle Symptomatik spricht ziemlich eindeutig für eine Entzündung im Zwölffingerdarm, die ich seit 18 Uhr mit 40 mg Esomeprazol (pro Tag) versuche, wieder in den Griff zu bekommen. Eine bakterielle Entzündung (Helicobacter pylori) kann nicht ausgeschlossen werden. Ich habe zwar ein Antibiotikum im Haus, werde es aber erst nach einer gesicherten Diagnose einnehmen.
Das Problem: Man bekommt beim Gastroenterologen erst in Monaten einen Termin. Was bleibt dann noch übrig? Natürlich die Notaufnahme, die eh schon völlig überlastet ist. Und wie ich "meine" Klinik kenne, schicken mich die Ärzte sofort wieder nach Hause, ohne irgendwelche Untersuchungen durchzuführen.
Sogar mit einer Einweisung durch meinen Gastroenterologen mit Verdacht auf eine Hiatushernie wurde ich von der aufnehmenden Ärztin abgewiesen mit der Begründung, man könne die vom einweisenden Arzt angeordneten Untersuchungen "nicht verantworten". Heute wissen wir, dass die Klinik falsch gelegen hat.
Wenn das so weitergeht, krepiere ich eines Tages noch an einem Magenkarzinom. Die letzte Gastroskopie im Oktober 2023 war zwar negativ, aber eine dauerhafte Entzündung kann zu Blutungen (übrigens auch im Stuhl = Teerstuhl) führen. Ich müsste dringend eine Ösophagogastroduodenoskopie (ÖDG) in Anspruch nehmen.
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Eine Sache zu deinen Herzproblemen wollte ich noch anbringen. Ich hatte vor meiner OP Immer wieder zeitweise Herzrasen. Ich habe dies auf die Hernie und das Sodbrennen geschoben. Nach meiner OP war mein Herzschlag eine ganze Zeit lang enorm ruhig. Seit dem ich wieder normal esse habe ich bemerkt dass ich zeitweise beim und nach dem Essen ebenfalls Herzpochen bekommen hab (war beim Kardiologen wo nichts festgestellt wurde, na klar weil ich nichts gegessen hatte). Meine Vermutung sind nun zwei: 1. Die Speisen rutschen bei mir äußerst schlecht in den Bauch. Ich habe zwischenzeitlich das Gefühl, als würde alles in der brust hängen. Ob das jetzt nun mit dem sehr engen OP Bereich zu tun hat oder ob wieder eine Hernie da ist, muss ich noch untersuchen lassen. Wie dem auch sei, war das so ungefähr nach 4-5 Wochen nach der OP, also wo nach meinem Empfinden alles definitiv noch gut war mit der OP. Ich vermute nun das die Speise, welche sich vor dem Magen eingang stauen, einen ähnlichen Effekt auf das Herz wie eine Hernie haben. Sie triggern die Herznerven. Irgendjemand hat hier im Forum mal erzählt, dass jemand mit einem Linx Band, welches wieder entfernt wurde eine 6cm! Dicke speiseröhre entwickelt hat. Kann mir das also gut vorstellen mit dem triggern. 2. Andererseits verläuft die Speiseröhre nach der löhde OP direkt am Herz entlang. Was ja eins der Steckenpferde de löhde Methode ist. Hier kann ich mir vorstellen, dass dies direkt die herznerven triggern wenn etwas vorbeirutscht.
ich habe mir Deinen Thread zur Löhde-OP einmal durchgelesen und stelle fest, dass jeder Körper anders auf einen solchen Eingriff reagiert.
Herzrasen hatte ich auch schon viele Male, sowohl vor als auch nach der OP. Begonnen hatte das nach meiner Corona-Infektion. Das waren offenbar sogenannte Adrenalinschübe, die ich über einen Zeitraum von fast einer Woche sogar mitten in der Nacht bekam. Geholfen hat mir dagegen Kefir als Getränk. Das Herz beruhigte sich schlagartig.
Zu erwähnen wäre noch, dass ich seit Beginn meines 22jährigen Leidensweges jedes Jahr eine Beschwerdepause von ca. 6 Monaten "genießen" durfte. Während dieser beschwerdefreien Zeit rutschte der Speisebrei auch durch den Ösophagus direkt am Herzen entlang, was aber nie zu Herzrhythmusstörungen führte. Diese traten erst auf, sobald sich der Magen offenbar wieder teilweise in die bestehende Hernie eingeklemmt hatte. Einen solchen Bruch konnte ich jedoch nie nachweisen, alle Untersuchungen verliefen negativ. Nicht zuletzt deshalb wurde ich dreimal stationär in der Psychiatrie behandelt und als Hypochonder abgestempelt.
Ich habe übrigens mal nach dem Linx-Band hier im Board gesucht und folgendes Ergebnis erhalten: Klick mal hier
Mit dem Triggern aufs Herz liegst Du goldrichtig. Bis sich meine Nervenfasern vom Eingriff erholt haben, wird noch eine Weile vergehen. Ich verfolge Deinen Thread gern weiter und berichte auch hier über den weiteren Verlauf über mich. Kleiner Tipp: Bei Beschwerden einfach mal einen Esslöffel natives Olivenöl einnehmen, das hilft bei mir zwar relativ kurz, soll aber die Verdauung fördern und ansonsten auch sehr gesund sein!
Eine Sache zu deinen Herzproblemen wollte ich noch anbringen. Ich hatte vor meiner OP Immer wieder zeitweise Herzrasen. Ich habe dies auf die Hernie und das Sodbrennen geschoben. Nach meiner OP war mein Herzschlag eine ganze Zeit lang enorm ruhig. Seit dem ich wieder normal esse habe ich bemerkt dass ich zeitweise beim und nach dem Essen ebenfalls Herzpochen bekommen hab (war beim Kardiologen wo nichts festgestellt wurde, na klar weil ich nichts gegessen hatte). Meine Vermutung sind nun zwei: 1. Die Speisen rutschen bei mir äußerst schlecht in den Bauch. Ich habe zwischenzeitlich das Gefühl, als würde alles in der brust hängen. Ob das jetzt nun mit dem sehr engen OP Bereich zu tun hat oder ob wieder eine Hernie da ist, muss ich noch untersuchen lassen. Wie dem auch sei, war das so ungefähr nach 4-5 Wochen nach der OP, also wo nach meinem Empfinden alles definitiv noch gut war mit der OP. Ich vermute nun das die Speise, welche sich vor dem Magen eingang stauen, einen ähnlichen Effekt auf das Herz wie eine Hernie haben. Sie triggern die Herznerven. Irgendjemand hat hier im Forum mal erzählt, dass jemand mit einem Linx Band, welches wieder entfernt wurde eine 6cm! Dicke speiseröhre entwickelt hat. Kann mir das also gut vorstellen mit dem triggern. 2. Andererseits verläuft die Speiseröhre nach der löhde OP direkt am Herz entlang. Was ja eins der Steckenpferde de löhde Methode ist. Hier kann ich mir vorstellen, dass dies direkt die herznerven triggern wenn etwas vorbeirutscht.
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Zitat von DerSchwede im Beitrag #119Die Speiseröhre verläuft doch immer dem Herzen nahe, oder habe ich das völlig missverstanden?
Vor allem aber liegt das Zwerchfell in Herznähe. Und wenn das vom Magen aus getriggert wird, senden die Nervenfasern Signale in den Vorhof. So jedenfalls konstatierte es mein Chirurg.
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Das ist sehr interessant. Es gibt ja auch das roemheld Syndrom. Ich habe das früher immer als Unfug abgetan, weil ich nicht verstanden habe warum man in solchen Fällen nicht einfach aufstoßen oder die Gase unten rauslassen sollte. Seit der OP verstehe ich, wie sehr das alles auf das zwerchfell drücken kann und sich auch der Herzschlag beschleunigt, wenn zu viel Luft im Magen-darm trackt ist.
Hab vielen Dank für dein Update. Ich bedaure es sehr für dich, dass du weiterhin diese enormen Einschränkungen hast. Was mich noch brennend interessiert ist, ob du es damals nicht als sehr hypothetisch empfunden hast, ohne jeglichen klaren Befund der auf ein Rezidiv hinweist, als ein Grund für eine erneute OP anzusehen? Das finde ich doch recht mutig. Wenn wir mal dumm denken, kann der Arzt dir im Nachhinein sonst was erzählen, was er bei der Operation gesehen hat. Mich hat doch sehr stutzig gemacht, das der Herr Dr. Thomas allein durch meine Beschreibung des Beschwerdebilds die exakt gleiche Diagnose wie bei dir gestellt hat. ( Ein Rezidiv, was dafür sorgt das der Magen ein Stück im Zwerchfell eingeklemmt ist) Als ich das bei dir in diesem Forum gelesen habe, hat sich meine Einstellung zu einer OP bei Herrn. Dr Thomas doch arg geändert bzw. Es wirft schon die Frage auf, ob diese Theorie stimmt. Hast du dich mal erkundigt ob es ein OP-Video gibt?
vielen Dank für Deinen Denkanstoß. Ich muss zugeben, an diese Möglichkeit noch gar nicht gedacht zu haben, was sicherlich auch daran liegt, dass ich zu den Chirurgen mein vollstes Vertrauen habe. Ich würde gern Deine Bedenken zerstreuen, glaube aber nicht, dass mir dies mit folgenden Argumenten gelingen wird:
Erstens liegt mir ein OP-Bericht vor, den ich hier auch online gestellt habe. Zweitens sind auch während des minimalinvasiven Eingriffs Fotos anhand einer am Endoskop angebrachten Minikamera vom Innenleben des Zwerchfells angefertigt worden. Videos werden in aller Regel nicht gedreht. Und drittens waren meine Beschwerden vor dem zweiten Eingriff so gravierend, dass nur noch ein Zwerchfellbruch zu erwarten war. Das war für mich so sicher wie das Amen in der Kirche. Dasselbe gilt auch für die Zeit vor meiner ersten Operation.
Ich zweifle auch deshalb keine Sekunde an der Glaubwürdigkeit meines Arztes, weil die Vortäuschung einer falschen Diagnose nicht mit den Inhalten des Hippokratischen Eides vertretbar wäre. Zwar legt heute nicht mehr jeder Arzt diesen Eid ab, dennoch fühlt er sich rein moralisch betrachtet berufen, das Wohlergehen seiner Patienten sicherzustellen. Weshalb sonst ergreift jemand den Beruf des Arztes bzw. der Ärztin, der heute eh nicht mehr so gefragt ist wie noch vor wenigen Jahren - nicht zuletzt aufgrund der Defizite in unserem Gesundheitssystem?
Selbst wenn Dr. Thomas keine Hernie entdeckt haben sollte, gilt es als sicher, dass er mir ein zweites noch stabileres Netz implantiert haben dürfte, was ich jeden Tag bei jedem Schluckvorgang zu spüren bekomme. Solange diese Schluckbeschwerden anhalten, kann ich davon ausgehen, dass das Netz noch hält und seinen Zweck erfüllt - nämlich, dass ich nicht gleich wieder eine neue Hernie zu beklagen habe. Mutig war ich ganz gewiss nicht, mich für diese zweite OP zu entscheiden, denn schlimmer als meine Beschwerden vor dem Eingriff hätte es eh nicht mehr werden können.
Deine Bedenken hinsichtlich eines fehlenden "klaren Befundes", der mich dennoch zu dieser Entscheidung bewog, sind eben auch aufgrund des Beschwerdebildes kann ich nicht teilen, zumal der Chirurg vor jedem Eingriff eine Laparoskopie (Bauchspiegelung) durchführt, um nach etwaigen Deformationen zu suchen. In meinem Fall musste eine zweite Hernie geschlossen und der Magen reponiert werden. Die Indikation dazu wird stets erst während des Eingriffs gestellt. Sie kann vorher gar nicht gestellt werden, weil Hiatushernien in den meisten Fällen in den Voruntersuchungen nicht lokalisiert werden können und wenn doch, sind sie tatsächlich wesentlich größer als man vermutet hat.
Eine OP ist natürlich immer das letzte Mittel der Wahl. Daher übertrage meine Verhältnisse nicht auf Dich und hinterfrag zunächst Deine Beschwerden, die man ggf. auch medikamentös in den Griff bekommen kann. Ich bin auch kein "Freund" von operativen Eingriffen und würde auch niemandem dazu überreden wollen, zumal solche Eingriffe auch stets mit Risiken behaftet sind.
Solltest Du Fragen haben, stehe ich Dir gern wieder zur Verfügung.
Hab vielen Dank für dein Update. Ich bedaure es sehr für dich, dass du weiterhin diese enormen Einschränkungen hast. Was mich noch brennend interessiert ist, ob du es damals nicht als sehr hypothetisch empfunden hast, ohne jeglichen klaren Befund der auf ein Rezidiv hinweist, als ein Grund für eine erneute OP anzusehen? Das finde ich doch recht mutig. Wenn wir mal dumm denken, kann der Arzt dir im Nachhinein sonst was erzählen, was er bei der Operation gesehen hat. Mich hat doch sehr stutzig gemacht, das der Herr Dr. Thomas allein durch meine Beschreibung des Beschwerdebilds die exakt gleiche Diagnose wie bei dir gestellt hat. ( Ein Rezidiv, was dafür sorgt das der Magen ein Stück im Zwerchfell eingeklemmt ist) Als ich das bei dir in diesem Forum gelesen habe, hat sich meine Einstellung zu einer OP bei Herrn. Dr Thomas doch arg geändert bzw. Es wirft schon die Frage auf, ob diese Theorie stimmt. Hast du dich mal erkundigt ob es ein OP-Video gibt?
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Nachwirkungen von meiner letzten OP am 22.02.2024 scheinen nicht mehr aufzutreten.
Nun doch noch ein großes ABER:
Seit Mitte Mai 2024 plagt mich eine hartnäckige Gastritis in Form des bereits erwähnten Magenpochens mit symmetrisch verlaufenen Herzrhythmusstörungen. Einfach nur grausam und schubweise auch unerträglich. Heute erlebte ich meinen vierten Rückfall (jede Woche einen) nach dem Verzehr einer "Müller"-Milch. Ich hätte nie gedacht, dass so wenige Tropfen Milch ein so schreckliches Nachspiel haben können. Fast 2 Stunden lang wusste ich nicht mehr, was hinten oder vorne ist. Das war keine Kleinigkeit, keine kurzweilige Magenverstimmung, sondern folgenreich, denn nun fange ich mit meiner "Diät" wieder von vorne an, das vierte Mal.
Zurückblickend sei zu erwähnen, dass ich einen Atemtest habe anfertigen lassen, in dem der Helicobacter Pylori ausgeschlossen werden konnte. Einen Termin für die Gastroskopie habe ich für den 19. November (!!!) diesen Jahres bekommen, wie gnädig, dass ich "schon so früh" an die Reihe komme. Gegen Zahlung von 400,00 EUR hätte ich diesen privat am 19.06.2024 in einer anderen Praxis bekommen können. Aber letztendlich glaube ich, dass man in der Magenspiegelung allenfalls wieder nur kleine Rötungen finden wird.
Oder wie könnte man Eurer Ansicht nach eine Gastritis exakter diagnostizieren?
Das Pochen will und will nicht aufhören. Schlucken geht momentan eh nicht, weil ich neue Zähne bekommen habe, die ich meistens jedoch nicht tragen kann, weil beide Kiefer übersäht sind mit eitrigen Pickeln, die sehr schmerzhaft sind, vor allem beim Verzehr von pürierten Speisen. Ist das eine Zipperleinchen weg, kommen neue.
Soweit in Kürze der aktuelle Stand, wie er sich momentan bei mir darstellt.
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
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